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Leben in Japan: Die Kimono-Künstlerin

8. August 2016
Leben in Japan: Anji in ihrer Wahlheimat Tokio

Zuletzt aktualisiert am 2. Juni 2021 um 8:11

Am Anfang war da nur die Faszination für die japanische Sprache. Vor fast sechs Jahren zog die gebürtige Lüneburgerin Anji (28) schließlich in die Megacity Tokio – und fand in der Konformität der Masse zu echter Individualität. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen mit dem Auswandern und von ihrem Leben in Japan.


Meine Liebe zu Japan begann mit Musik. Ich stand schon immer auf Rock und Metal. Eines Tages kam mein erster Freund mit einer CD von „D’espairs Ray“ zu mir, einer japanischen Rockband. Die hatte er zufällig bei Saturn entdeckt. Wochenlang hörten wir sie rauf und runter und besorgten uns die Alben weiterer „J-Rock“-Bands.

Leben in Japan: Anjis Liebe zum Land beginnt mit Musik

Von den japanischen Texten habe ich zwar kein Wort verstanden, aber ich fand den Klang der Sprache schön. So schön, dass ich einige Zeit später beschloss, sie zu lernen. Das war nicht ganz einfach neben meinem Job: Ich war damals Fluggerätmechanikerin bei Airbus in Hamburg und arbeitete im Schichtdienst. In einer Sprachschule konnte ich mich deshalb nicht anmelden. Ich besorgte mir aber ein Lehrbuch und schleppte es überall mit hin. In jeder freien Minute habe ich hineingeguckt und versucht, die Sprache zu lernen. Da war so eine seltsame Motivation in mir. Im Internet suchte ich außerdem nach einem japanischen Tandem-Partner – und fand gleich zwei. Mit dem einen übte ich Japanisch. Mit dem anderen bin ich seit fünf Jahren verheiratet.

Am Anfang waren Yasushi und ich aber mehrere Monate lang nur Freunde. Als wir uns Ende 2007 kennen lernten, machte er gerade seinen MBA an der Universität Hamburg. Nach einer Weile gestand er mir, dass er sich in mich verliebt hatte. Das konnte ich aber nicht erwidern. So sehr ich ihn auch mochte, ich hatte damals einfach keine Schmetterlinge im Bauch. Und dass ich ihn eines Tages heiraten und auswandern würde, hätte ich damals nicht geglaubt.

Im April 2008, zur Kirschblüten-Saison, reiste ich zum ersten Mal nach Japan. Allein. Nach meiner Ankunft bin ich mit meinem Koffer direkt in den Stadtteil Shibuya gefahren, zur Scramble Crossing – der berühmten Kreuzung, an der bei einer Grünphase bis zu 3.000 Menschen gleichzeitig kreuz und quer die Straßenseite wechseln. Das hat mich total fasziniert.

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The famous Shibuya crossing - 90 seconds
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Für meine Reise hatte ich mir einen Monat freigenommen. Ich wohnte erst ziemlich zentral in Tokio und bin dann zwei Wochen durchs Land gereist, unter anderem nach Kyoto, Osaka, Kanazawa und Hakone. Mir fiel auf, wie freundlich die Menschen überall waren. Auf persönlicher Ebene habe ich aber niemanden kennen gelernt. Dafür war ich die ganze Zeit per SMS mit Yasushi in Kontakt: Wenn ich ihm schrieb, wo ich gerade war, antwortete er sofort und stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Auf diese Weise war er immer bei mir. Eines Abends wurde mir klar, wie viel ich doch für ihn empfand und wie sehr er mir fehlte. Auf eine seiner Nachrichten antwortete ich kurzerhand „Ich liebe dich“. Auf japanisch. Sei diesem Tag sind wir ein Paar.

Nach meiner Rückkehr zog Yasushi bei mir ein. Ein paar Monate später beendete er sein Studium – mitten in der Wirtschaftskrise. Er fand in den darauffolgenden Monaten in Deutschland einfach keinen passenden Job und trat schlussendlich eine Stelle in Shanghai an.

Die nächsten anderthalb Jahre waren hart, ich habe viel geheult in dieser Zeit. Die Zeitverschiebung machte es uns schwer, regelmäßig zu skypen, zumal ich damals in Schichten arbeiten musste. Auswandern oder zumindest länger im Ausland leben, konnte ich mir zwar vorstellen – China kam aber absolut nicht infrage. Japan und insbesondere Tokio hingegen schon.  Das Land war schließlich auch Yasushis Heimat, wir waren öfter zusammen im Urlaub dort gewesen. Ende 2010 fasste ich mir endlich ein Herz: Ich entschied mich für ein Leben in Japan und zog nach Tokio – mit einem einzigen Koffer, einem Work-and-Travel-Visum und der Hoffnung, dass auch Yasushi bald nachkommen würde. Das tat er ein halbes Jahr später auch.

Auswandern nach Japan: So viele Menschen, so viele Regeln

Ich fing bei einer deutsche Firma an zu arbeiten, die Ventile herstellte. Meine Aufgabe war der Kundenkontakt. Die ersten Monate kam ich bei Yasushis Eltern unter, die in der angrenzenden Präfektur Saitama nördlich der japanischen Hauptstadt wohnen. Von dort aus bin ich jeden Tag zwei Stunden pro Strecke gependelt, musste morgens um sechs hoch und kam abends gegen zehn Uhr zurück. Dabei bin ich immer in Shinjuku umgestiegen, einem der größten Bahnhöfe der Welt. Die Menschenmassen, der Trubel – anfangs fand ich mein neues Leben in Japan unglaublich aufregend.

Shibuya Crossing Tokio

Leben in Japan: Anji auf der Shibuya Scramble Crossing, eine der belebtesten Kreuzungen der Welt. Die Fotos stammen zum Teil von Anjis Blog „Salz Tokyo“. Der Name ist ein Hinweis auf ihre deutsche Heimat – die Salzstadt Lüneburg

Aber ich verstand auch schnell, dass hier strenge Regeln gelten. Im Zug darf man weder telefonieren noch essen und während der Fahrt hat man seinen Rucksack abzunehmen. Ständig muss man sich irgendwo in Reih und Glied anstellen. Auch in der japanischen Arbeitswelt geht es hart zu: Japaner bekommen kaum Urlaub. Ausländer haben meist mehr. In meiner deutschen Firma hatte ich zu Beginn 15 Tage im Jahr. Das ist überdurchschnittlich viel. Es gibt immerhin Ende April eine Feiertagswoche, die „Golden Week“. Da haben im ganzen Land alle frei. Das macht dann aber auch keinen Spaß. Man kann nirgendwo hin, nichts unternehmen, weil alles völlig überfüllt ist.

Außerdem muss man in Japan Urlaub einreichen, wenn man krank ist. Deshalb schleppen sich Japaner zum Teil auch halbtot noch zur Arbeit und haben permanent Angst, sich irgendwo anzustecken. Das ist übrigens auch der Grund, warum so viele hier an öffentlichen Plätzen Atemschutzmasken tragen: Entweder sie sind selbst erkältet und handeln aus Rücksicht oder sie wollen die Keime der anderen fernhalten.

Nach einem Jahr in Japan war meine Euphorie verflogen. Mein Bürojob ermüdete mich immer mehr. Und echte Freunde hatte ich hier auch noch nicht gefunden. Japaner sind immer busy, spontane Treffen gibt es nicht. In Deutschland ist es ja das Normalste der Welt, Freunde zu fragen: „Hey, hast du Lust, heute Abend zum Grillen vorbeizukommen?“ In Japan ist das auch nahezu undenkbar. Neue Kontakte bleiben hier generell oft oberflächlich, auch das habe ich ein paar Mal schmerzlich erfahren müssen. Das hat mich schon traurig gemacht.

Arbeiten in Tokio: Individualität? Nur in der Freizeit!

Andererseits entwickelte ich in dieser Situation ganz viel kreative Energie. Ich wollte mich ausdrücken, mich abheben, etwas Neues schaffen. Früher habe ich mich überhaupt nicht für Mode interessiert. Aber hier in Japan fand ich mich plötzlich andauernd im Szeneviertel Harajuku wieder. Das ist das Mode-Mekka der Stadt, es gibt dort unzählige Läden mit ausgefallenen Klamotten. Auf den Straßen laufen verkleidete Cosplayer in Scharen herum und niemand wird wegen seines Aussehens schief angeguckt.

Typisch Japan: Anji im Kitty-Land

Leben in Japan: Die deutsche Auswanderin im „Sanrio Puroland“ – einem Tokioter Freizeitpark, der unter anderem „Hello Kitty“ gewidmet ist

Da ging ich regelmäßig auf Schatzsuche. Besonders hatte ich es auf Vintage-Sachen und Street Fashion abgesehen, auf ungewöhnliche Einzelstücke . Irgendwann begann ich, mich mehr für Kimonos zu interessieren – ohne zu ahnen, welche Rolle die traditionelle japanische Kleidung einmal in meinem Leben spielen würde.

Noch bevor ich nach Japan ausgewandert war, hatte ich so ein Teil in Kyoto mal anprobiert. Schon als ich dieses Leihstück trug, spürte ich: Einen Kimono zu tragen, ist ein einmaliges Gefühl. Er kleidet dich ein und verändert dich komplett. Du hast dann eine bessere Körperhaltung und bewegst dich ganz anders. Als ich später, bei der Hochzeit von Yasushis Schwester, zum zweiten Mal einen Kimono trug, wollte ich unbedingt selbst einen besitzen.

Neuer Job im Ausland: Kimono-Mode prägt Anjis Leben in Japan

Kimonos sind ein hochkemplexes Thema. Für mich sind sie Kunst. Wie Gemälde. Für die japanische Bevölkerung waren sie früher einmal ganz normale Alltagskleidung. Sie konnten allerdings sehr teuer sein. Ihr bester Kimono hatte für viele Menschen den Stellenwert ihres Hauses. Oft waren die Stücke handbemalt und wurden in der Familie weitergereicht. Die meisten Japaner haben Kimonos von ihren Vorfahren im Schrank liegen, aber sie können die edlen Teile gar nicht selbst anlegen. Das muss man nämlich erst einmal lernen, da gibt es allerhand zu beachten.

Ich begann, hin und wieder im Alltag Kimonos und andere auffällige Kleidung zu tragen, obwohl – oder gerade weil? – Individualität in Japan nicht so gern gesehen wird. Sich etwas schriller anzuziehen, ist hier höchstens in der Freizeit okay. Ansonsten gilt: bloß nicht aus der Masse herausstechen. Das gilt auch für Ausländer. Permanent wird man dementsprechend nach seinem Äußeren beurteilt, das kriegen schon kleine Kinder eingeimpft.

Bei mir ging der Drang nach Individualität so weit, dass ich mir die Haare bunt färbte wie zuletzt als Teenie. Dazu muss man wissen, dass man in diesem Land schon mit hellbraunem Haar auffällt. Ich kam also eines Tages mit knallgrünen Haaren zur Arbeit. Zu der Zeit war der Chef in der Firma ein Deutscher, der hat’s nicht ganz so schwer genommen. Aber insgesamt kam meine Veränderung nicht gut an. Ich allerdings hatte endlich wieder zu mir gefunden.

Leben in Japan: Anji mit (unechten) Lerngeishas

Erinnerungsfoto mit Maiko (Lerngeishas). Keine echten allerdings. Die Frauen hatten sich nur für einen Nachmittag so zurechtmachen lassen

Meine Tage im Büro waren ohnehin gezählt. Nebenbei hatte ich mir einen Online-Shopping-Dienst im Internet aufgebaut, für Menschen aus Übersee, die sich für Produkte aus Japan interessieren. Viele japanische Shops liefern ja nicht ins Ausland oder nehmen keine ausländischen Kreditkarten an.

Anji in ihrem Space-Invader-Kimono

Mode prägt Anjis Leben in Japan. Hier trägt sie eines ihrer selbst designten Stücke, den „Space Invader Kimono“

Die Designerin bloggt auch über ihr Leben in Japan

Inzwischen habe ich auch meine Leidenschaft für Kimonos zum Beruf gemacht. Ich habe mich auf antike und ungewöhnliche Stücke spezialisiert. Die suche ich mir bei diversen Händlern zusammen, bringe sie wieder auf Vordermann und hübsche sie individuell auf. Dann präsentiere ich sie, neben einigen selbst designten Produkten wie T-Shirts, Halsbänder und andere Accessoires, auf meinem Blog „Salz Tokyo“ und verkaufe sie über den dazugehörigen Shop ins Ausland. Die meisten Kunden kommen aus Europa und aus den USA, viele sind Sammler und genau so verrückt nach Japan und nach diesem Kleidungsstück wie ich. Auch mit dem Kimono-Styling will ich mein Geld verdienen.

Kimono-Mode prägt Anjis Leben in Japan

Arbeiten mit Leidenschaft: Bei einem gemeinsamen Fotoshooting kleidet Anji die New Yorker Designerin Sasa von “The Kimono Kid” in einen ihrer antiken Kimonos

Yasushi hat sich vor drei Jahren als Consultant auch selbstständig gemacht. Wir sind zusammen sehr glücklich hier. Was ich an meinem Leben in Japan am meisten schätze, ist der superhöfliche, angenehme Umgang miteinander. Die Menschen hier denken nach, bevor sie etwas tun. Sie passen auf, dass sie anderen keine Unannehmlichkeiten bereiten. Das gilt auch für den öffentlichen Raum: Man kann hier überall vom Boden essen, und das, obwohl es kaum irgendwo Mülleimer gibt.

Andererseits sagen Japaner nie, was sie wirklich denken. So weiß man zum Teil gar nicht, woran man ist. Daran habe ich mich immer noch nicht vollständig gewöhnt. Ebensowenig wie an die allgegenwärtige Angepasstheit in diesem Land. Aber vielleicht beflügelt gerade die meine Kreativität.

Anji genießt ihr Leben in Japan, hier im Tokioter Viertel Oidaba

***

(Alle Fotos © Salz Tokyo)


Linktipps rund ums Leben in Japan

Wie viele Deutsche in Japan leben, lässt sich schwer ermitteln. 2016 waren es laut sumikai.com fast 6800. Im Jahr 2018 wanderten 730 Deutsche offiziell nach Japan aus; von 2007 bis 2018 waren es laut dieser Quelle 6.368 Menschen.

Wie es ist, als Ausländer in Japan zu leben, erzählt Japanischlehrer Kevin von „Nihongo“ auf seinem Youtube-Kanal. Er ist im April 2019 gezogen, mit einer Japanerin verheiratet und spricht in seinen Videos jede Menge andere Erfahrungen an, die er bisher vor und nach dem Auswandern nach Japan gesammelt hat.

Auch auf Auslandslust.de gibt es viele praktische Tipps rund ums Auswandern nach Japan, für alle, die sich ebenfalls einen Alltag in Japan vorstellen können. Hilfreiche Infos unter anderem zum Thema Arbeiten in Japan und Steuern bietet auch die japanische Botschaft. Allen Japan-Fans sei außerdem das oben schon erwähnte Online-Magazin sumikai.com empfohlen: Hier dreht sich alles um Lifestyle, Popkultur, Events und Nachrichten aus Japan. Auch der Blog nipponinsider.de widmet sich dem Leben in Japan.

Leben in Japan oder anderswo: Warst Du auch eine Weile im Ausland oder bist sogar ausgewandert? Willst Du vielleicht selbst bald auswandern?  Erzähle mir Deine Geschichte! Schreib mir eine E-Mail an susanne@fluegge-blog.de.


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25 Comments
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9. August 2016 6:04

Wow! Das ist aber eine interessante Geschichte. Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Erfolg!

22. August 2016 11:46
Reply to  Corinna

Danke Corinna :)

9. August 2016 20:38

Was für ein spannender Blick hinter die Kulissen des Lebens in Japan. Das wusste ich alles gar nicht… Und was für eine interessante Frau. Respekt.

14. August 2016 10:17

Spannende Geschichte über das Leben in Japan. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Mir wäre es wohl zu streng, zu viele Regeln. Wie kommst du an diese interessanten Personen für ein Interview?

Mary
15. August 2016 13:49

Hallo, danke für deine tolle Geschichte ! Sie ist echt spannend und ich drücke dir weiterhin alle Daumen und Fingern, dass es bei dir und Yasushi es auch in der Zukunft alles gut läuft! Deine Kimono sehen im übrigen atemberaubend aus. Ich bin etwas amüsiert, dass ich ausgerechnet heute deinen Beitrag lese, denn ich habe heute meinen ersten eigenen Yukata erhalten. Zwar gar nicht vergleichbar mit Kimono’s , aber trotzdem ein tolles Ereignis für mich, da ich wegen Kleidergröße 46 und Körpergröße 178cm in meinem Leben nie einen an hatte. Den Stoff habe ich selber ausgesucht und habe ihn von meinem… Read more »

Mary
15. August 2016 13:55
Reply to  Mary

Ups ich dachte , dass sie das selber geschrieben hat. Tschuldige Susanne ! Danke für das Interview ^^

22. August 2016 11:43
Reply to  Mary

Hallo Mary,
stimmt ich habe das nicht selbst geschrieben aber hatte grad mal vorbei geschaut und deinen Kommentar gesehen!
Vielen lieben Dank und ich freue mich dass ich inspirieren konnte :)
Mit Yukata habe ich auch angefangen. Hoffe das du Spass daran hast!

Alles liebe,
Anji

15. August 2016 19:24

Eine schöne Geschichte. Immer wieder beeindruckend, durch welche Umstände Menschen nach Japan kommen und dort auch bleiben.
Allerdings muss ich einen Kritikpunkt ansetzen und der liegt bei dem Foto mit den “Lerngeishas”. Die Mädchen sind keine Maiko, lediglich Henshin. Henshin ist der Ausdruck für Mädchen, die in Kyoto in Umstyl-Salons gehen, um so auszusehen wie eine Maiko und für einen Tag auch so herumlaufen wollen. Maiko sehen ganz anders aus… Wäre schön, wenn du das noch ändern könntest, um der Korrektheit willen. ;)

16. August 2016 17:27
Reply to  Susanne

Haaa, mein Fehler! Ich habe nicht ganz fertig gelesen. *peinlich* Sorry!

19. August 2016 16:31

Spannende Geschichte! Und die Kimonos, die Anji kreiert, sehen toll aus! Außerdem gefällt mir ihre Art, wie sie ihr Leben beschreibt. Es war sicher nicht alles positiv, aber sie holt das Beste raus!

Martin
19. August 2016 19:05

Ein wirklich sehr authentischer, wertvoller Beitrag.  Ich wohne selber schon seit 5 Jahren hier in Tokyo und kann allen Eindruecken und Empfindungen nur vollstens nachempfinden. Ich finde es toll wie Anji hier Ihren Weg gefunden hat und sich Ihre Individualitaet nicht hat nehmen lassen. Ergaenzend zu den Eindruecken moechte ich noch das grosse Thema Sicherheit bringen was mich des oefteren daran erinnert, wie entspannt das Leben doch einfach seien kann. Kein Diebstahl, keine Angst in der U-Bahn, verlorene Brieftaschen finden sich voll gefuellt an der naechsten Polizeistation, abschliessen brauch man sowieso nichts mehr. Perfekte Grundlage fuer den Familienstart! Danke Ihr… Read more »

22. August 2016 11:46
Reply to  Martin

Hey Martin,
guter Punkt! Das liebe ich auch so, die Leute benehmen sich hier und man kann sein Handy und Portemonnaie auf den Tisch legen und dann auf Klo gehen ;) 

Alles liebe,
Anji

Martina Nuding
31. Januar 2017 0:36

Du gehörst zu den sehr mutigen und offenen Menschen.
Ein toller Bericht und vielen Dank für den Einblick in eine andere Welt.
Weiterhin viel Freude in Japan !

Leif Gutmann
22. Oktober 2019 12:51

Hallo Anji, deine Geschichte ist wirklich toll und sehr interessant. Da ich ähnliche Pläne habe würde ich gerne falls möglich ein paar Fragen stellen, ich schreib sie einfach Mal rein und sehe ja dann obs ne Antwort gab :). 1.Einen Job finden in Japan. Du hast zwar geschrieben ‚dass du bei einer deutschen Firma in Japan gearbeitet hast, aber ich finde den Jobmarkt bei uns schon anspruchsvoll, wie sieht es da in Japan aus. Was muss man können , wie läuft ne Bewerbung ab und wie ist die Resonanz für einen gaijin. 2.Aktuell lerne ich auch Japanisch und einen Tandem Partner… Read more »

19. Februar 2021 5:44

Eine unglaubliche inspirierende Geschichte. Kann man “privat” mit Anji Kontakt aufnehmen ? Würde gerne mehr erfahren über sie und ihr Leben.
liebe Grüße tiniwini