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Auswandern nach Tansania: Das einfache Leben

14. Dezember 2017
Auswandern nach Tansania: Tizia mit ihren Hunden

Zuletzt aktualisiert am 2. Juni 2021 um 10:47

Tizia (26) war nach dem Abi über einen Freiwilligendienst in Dar es Salaam gelandet. Vom Auswandern nach Tansania war damals noch keine Rede, doch der Zufall brachte die Osnabrückerin immer wieder zurück in das ostafrikanische Land. Inzwischen hat sie ihre eigene Freiwilligenorganisation ins Leben gerufen und betreibt vor Ort ein Hostel.


Letztlich habe ich es einer Reihe von Zufällen zu verdanken, dass ich heute in Tansania lebe. Als ich mein Abitur in meiner Heimatstadt Osnabrück machte, wusste ich lange nicht, wie es danach weitergehen sollte. Dann bewarben sich zwei Schulfreundinnen bei „Weltwärts“, einem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst für junge Leute zwischen 18 und 28 Jahren, den die Bundesregierung 2008 ins Leben gerufen hatte. Das reizte mich auch. Man kann dort je nach Interessen Länder und Projekte auswählen. Meine Wahl fiel auf einen Kindergarten in Dar es Salaam, der größten Stadt und dem kulturellen Zentrum Tansanias.

Das Land musste ich erst einmal auf der Karte suchen. Bis dahin war ich nie weiter weg als Italien gereist. Aber Angst hatte ich keine, ich wollte einfach alles auf mich zukommen lassen. Erst am Flughafen, beim Abschied von meiner Familie, wurde mir ein bisschen mulmig zumute. Es war der 10. August 2010, ich war 18 Jahre alt und würde ein Jahr weg sein. Plötzlich kam mir das furchtbar lang vor.

Auswandern nach Tansania: Es beginnt mit einem Freiwilligeneinsatz

Mehr Zeit zum Hadern blieb aber nicht. In Dar es Salaam lernte ich als Erstes zwei Wochen lang mit anderen Freiwilligen Suaheli, das hier Kiswahili heißt. Ich kam mit einer Deutschen in einem Zimmer der Heilsarmee unter. Da war die Klobrille abgebrochen, das Moskitonetz löchrig, aus der Dusche tröpfelte das Wasser nur.

Auswandern nach Tansania: Tizia mit Hunden

Tizia im von einer Deutschen geführten Tierheim „Mbwa wa Africa“ in der Nähe des Arusha-Nationalparks. Heute hält sie selbst vier Hunde

Dar es Salaam liegt an der Küste und hat einen riesigen Industriehafen. Schon damals lebten vier Millionen Menschen in der Stadt, inzwischen sind es mehr als sechs Millionen. Sie ist laut, staubig, chaotisch, voller Wellblech und Mauern, zwischen denen sich die Hitze staut. Es gibt wenige Bürgersteige, ständig muss man Dala-Dalas – meist völlig überfüllten Minibussen –, Motorrollern und Autos ausweichen. An den ersten Tagen glaubte ich, dort niemals zurechtzukommen.

Danach begann mein Freiwilligeneinsatz. Ich hatte noch nie unterrichtet, trotzdem stellten mich die Nonnen, die den Kindergarten leiteten, sofort in ein Klassenzimmer und drückten mir einen Stock in der Hand. Der Stock war nicht nur zum Zeigen gedacht: Die Nonnen hielten Schläge für eine wirkungsvolle Erziehungsmaßnahme. Ich teilte ihnen mit, dass ich das anders sah. Das sei „African Culture“, entgegneten sie mir, nur so würden die Kinder lernen. Ich bastelte stattdessen mit den Kleinen, Drachen zum Beispiel, die wir am Ende der Stunde wieder zerknüllten, damit ja niemand sah, dass wir auch Spaß hatten, statt nur englische Vokabeln zu büffeln. Die größeren Kinder schickte ich vor die Tür, wenn sie den Unterricht störten. Das schien für sie viel schlimmer zu sein als Schläge. Die kannten sie ja.

In Tansania wird es rund ums Jahr früh dunkel. Anfangs verbrachte ich viele Abende in unserem Zimmer, irgendwann hielt ich das nicht mehr aus. „It’s okay“, sagten die Nonnen, bei denen wir wohnten, wenn ich Bescheid gab, dass ich ausging. Es war ihnen anzusehen, dass es ganz und gar nicht okay war. Das ist typisch für Tansanier, diese indirekte Kommunikation.

Mit dem Taxi fuhr ich zu Clubs, die Bongo Flava spielten. Das ist die erfolgreichste Musikrichtung Ostafrikas, eine Mischung aus Hip Hop, Reggae, R’n’B und traditionellen Klängen. Ich hielt Knie und Schultern bedeckt und war jedes Mal überrascht, dort so viele einheimische Frauen in Tops und Hot Pants zu sehen.

Der Zufall bringt Tizia einmal mehr nach Tansania

Vier Monate vor Ende meines Aufenthalts kam ich in einem Stadtbus mit einem Deutschen ins Gespräch. Er studierte Ethnologie. Darüber sprachen wir kurz, bis er ausstieg und so schnell wieder verschwand, wie er auf der Bildfläche erschienen war. Aber was er mir erzählt hatte, ging mir nicht aus dem Kopf. Ich belas mich und beschloss, auch Ethnologie zu studieren, in Göttingen.

Deutschland war mir nach meiner Rückkehr fremd: Im Zug von Frankfurt nach Osnabrück saßen kaum junge Menschen und alle redeten nur über ihre Arbeit. Ein paar Tage später wollte ich eine Hose kaufen, eine stinknormale Hose, aber mit der Auswahl im Geschäft war ich völlig überfordert. Im Supermarkt ging es mir genau so. Es gab von allem so unglaublich viel.

Zwei Jahre später stand mein Auslandssemester an. Ich erfuhr, dass meine Uni ausgerechnet mit der Uni in Dar es Salaam eine Partnerschaft pflegte – und flog im August 2013 wieder dorthin.

Teil des Auslandssemesters war ein Praktikum, das ich ursprünglich bei einer Hilfsorganisation in einem Dorf im Norden des Landes machen wollte. Wieder funkte der Zufall dazwischen: Eine befreundete Deutsche, die ich auf einer Rundreise kennen gelernt hatte, bot mir an, stattdessen bei ihr in Arusha zu arbeiten. Auch sie war als Freiwillige für eine Nichtregierungsorganisation im Einsatz und kümmerte sich um Nachmittagsbetreuung für Kinder. Ich nahm ihr Angebot an. So musste ich nicht irgendwo im Nirgendwo arbeiten. Und es gab einen zweiten Grund: ein Mann namens Tini. Heute sind wir verheiratet.

Hochzeit auf tansanisch

Auswandern nach Tansania hätte Tizia sich vor ein paar Jahren noch nicht vorstellen können. Heute ist sie mit Tini, einem Tansanier, verheiratet

Ich hatte ihn kennen gelernt, als ich mit meiner deutschen Bekannten und ihren Freunden ausgegangen war. Wir mochten uns auf Anhieb und sahen uns in den folgenden Wochen täglich. Er hatte damals keine feste Arbeit, aber er träumte davon, mit 30 eine Familie zu haben und eine Safari-Firma zu gründen. Er wollte seinen Führerschein machen und sich einen Job suchen, um sein College zu finanzieren.

Ich für meinen Teil beendete erst mal mein Studium. Auswandern nach Tansania, das war damals noch kein Thema. Zwar waren Tini und ich täglich in Kontakt, aber wie es mit uns weiterging, war unklar. Er zog dann tatsächlich alles genau so durch, wie er es angekündigt hatte, übernahm etliche Schichten als Türsteher und machte seine Ausbildung zum Safari-Guide. Das hat mich beeindruckt! Nach einigen Monaten beschloss ich, im Frühjahr 2015 wieder zu ihm zu fliegen. Tini suchte daraufhin ein Haus für uns.

Auswandern nach Tansania: Schließlich fügt sich alles

Inzwischen war ein ganzes Jahr vergangen. Vor unserem Wiedersehen waren wir beide total aufgeregt. An den Moment, als ich ihn am Flughafen sah, kann ich mich gut erinnern. „Genau so muss es sein. So muss es sich anfühlen“, schoss mir durch den Kopf.

Ich fand direkt einen Job bei einer Organisation in Arusha, die Freiwillige vorbereitet und Einsätze koordiniert – und musste leider feststellen, dass es sich um einen völlig unseriösen Anbieter handelte. Ständig wurde ich vertröstet, wenn ich nach meinem Arbeitsvertrag und meinem Visum fragte. In meinem letzten Monat zahlten sie mir nicht mal mehr mein Gehalt. So blieb mir nichts anderes übrig, als hinzuschmeißen.

Glücklicherweise ging zur selben Zeit eine andere Idee auf: Wir hatten begonnen, Zimmer in unserem Haus an Touristen zu vermieten. Die ersten Gäste hatten wir schon im Mai empfangen. Über die Monate war die Nachfrage weiter gestiegen. Kein Wunder: Von hier aus ist es nur eine Stunde nach Kenia, wir haben die Berge in der Nähe, den Kilimandscharo und den Mount Meru, zu den Nationalparks Serengeti, Tarangire und Mkomazi ist es nicht weit und von der Insel Sansibar mit ihren Traumstränden trennt uns auch nur eine Flugstunde. Die ganze landschaftliche Vielfalt Tansanias entfaltet sich vor unserer Haustür.

Auswandern nach Tansania: Tizia und Tini

Im November hatten wir so viele Buchungen für den kommenden Februar, dass wir beschlossen, uns stärker auf die Vermietung zu konzentrieren und unser Angebot zu erweitern. Aus unserem Haus wurde das „Nyumbani Hostel“ – „Nyumbani“ heißt „Zuhause“ auf Kiswahili. Später mieteten wir für unsere Gäste ein zweites Gebäude ganz in der Nähe an.

Freiwilligenarbeit in Tansania: Die Auswanderin will es besser machen 

Wir setzten dann eine zweite Idee um und gründeten mit „Viva Tanzania“ unsere eigene Organisation für Freiwilligenarbeit und Praktika. Damit hatte ich selbst ja viele Erfahrungen, auch negative, gesammelt. Wir wollen es besser machen. Deshalb bin ich bei der Arbeit auch sehr penibel. Unser Service muss anstandslos laufen. Mehr als die Hälfte unserer Gäste sind Deutsche. Sie sind dankbar, dass sie von uns wichtige Informationen aus erster Hand bekommen und sich auf uns verlassen können.

Für unsere Besucher buchen wir auch Ausflüge und Safaris, die wir selbst konzipiert haben. Tini und ich ergänzen uns perfekt: Ich kümmere mich um Organisatorisches und um die Gästebetreuung, Tini regelt alles rund um Einkäufe und Reparaturen. Außerdem kann er als Einheimischer kommunikative Brücken schlagen und besser verhandeln. Inzwischen haben wir auch Angestellte: zwei Putzfrauen, einen Guide und einen Koch.

Und wir haben weitere Pläne. Ich bin schwanger, im März kommt unser erstes Kind zur Welt. Wir haben erst kürzlich das perfekte Grundstück gefunden und gekauft, vielleicht können wir schon nächstes Jahr mit dem Hausbau beginnen. Außerdem sparen wir auf einen Safari-Jeep, mit dem wir die Touren mit unseren Gästen selbst unternehmen können.

Auswanderin Tizia zeigt Gästen die Umgebung

Auswanderin Tizia und ihr Mann Tini zeigen Gästen den Weg zu heißen Quellen in der Umgebung

Ich bin aber auch jetzt schon glücklich in Tansania. Ja, es gibt Unannehmlichkeiten, aber mit denen habe ich mich arrangiert. In Arusha falle ich als Weiße viel mehr auf als in Dar es Salaam, wo sich mehr Ausländer aufhalten. Hier kann ich kaum die Straße entlanglaufen, ohne dass mir jemand „Mzungu“ hinterherruft. „Mzungu“, das bedeutet so viel wie „Weiße“ oder „Reisende“. Ich werde auch ständig angefasst. Eine Zeitlang mochte ich deshalb kaum noch vor die Tür gehen. Inzwischen suche ich das Gespräch: „Warum sagst du das zu mir? Ich weiß doch, dass ich weiß bin“, sage ich dann und hoffe, dass mein Gegenüber dadurch mehr Empathie entwickelt.

Tizia liebt ihre Freiheit und ihr entspanntes Leben in Tansania

Noch eine Sache, an die ich mich gewöhnen musste: Busse fahren nicht zu festen Zeiten ab, sondern dann, wenn sie voll sind. Die Menschen ergeben sich diesem Fehlen von Struktur. „Das liegt in Gottes Hand, darauf habe ich keinen Einfluss“, hört man sie oft sagen. Das nervt mich schon manchmal. Dafür sind sie spontan und beschweren sich nicht so viel wie Deutsche.

Was mir an meinem Leben hier am besten gefällt, ist, dass ich so frei bin. Wir wohnen in einem Haus mit fünf Zimmern und Garten, wir haben Platz für unsere geliebten vier Hunde und können uns mit einfachen Mitteln ein entspanntes, angenehmes Leben schaffen.

Und die Sonne scheint fast immer.

Auswandern nach Tansania: Tizia und Tini auf Safari im Mkomazi Nationalpark

Auswandern nach Tansania: Wer den Schritt wagt, wird mit tollen Landschaften belohnt

***

(Alle Fotos dieses Beitrags hat mir Tizia zur Verfügung gestellt.)


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45 Comments
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14. Dezember 2017 21:57

Toller Beitrag über einen besonders mutigen Schritt im Leben.
Mit viel Interesse gelesen!

Danke fürs Teilen,
Sarah

15. Dezember 2017 17:22

Hallo Tizia,
vielen Dank dafür, dass du deine bewegende Geschichte hier so offen erzählt hast. Der Artikel macht wirklich Mut. Ich war selbst letztes Jahr in Tansania, auch in Arusha. Da wusste ich leider noch nichts von eurem Hostel und der Hilfs-Organisation und bin auf einen zwielichtigen Tour-Anbieter reingefallen, mit dem wir viel Ärger hatten.
Ich wünsche dir, deinem Mann und bald auch eurem Nachwuchs alles erdenklich Gute! Ich werde eure Geschichte auch weiter auf Facebook mitverfolgen. Und vielleicht kehre ich ja auch nochmal zurück…
Herzliche Grüße aus Hamburg
Claudia

Tizia
16. Dezember 2017 9:48

Hallo Claudia,
vielen Dank für deine lieben Worte.
Es tut mir sehr leid, dass du so schlechte Erfahrungen hier in Arusha gemacht hast. Leider gibt es überall schwarze Schafe!
Wenn es dich irgendwann nochmal nach Arusha verschlägt würde ich mich sehr freuen dich persönlich kennen zu lernen!
Liebe Grüße,
Tizia

Stefan
17. Dezember 2017 20:58

Hallo Tizia,
Du hast das gemacht, wovon viele Ihr Leben lang nur träumen.
Ein toller Bericht und Lebensabschnitt. Ich wünsche Dir und Deiner Familie, viel Erfolg beim weiteren Aufbau Eures Hostel und der Firma!
Oktober 2018 kommen wir voraussichtlich wieder in Arusha vorbei. Ich habe Euren Kontakt schon notiert.
Gruß aus dem kalten Deutschland
Stefan

Katharina Müller
3. März 2018 11:16

Hallo Tizia! Ich bin sehr beeindruckt und srhr berührt von deinem Leben in Tansania. Warum? Nun ich bin letztes Jahr erstmalig nach TZ geflogen um in einem Krankenhaus in Mbulu (Haydom) zu arbeiten. Nach diesem Aufenthalt hat sich mein ganzes Leben geändert und genauso habe ich meinen jetzigen Partner in Arusha kennengelernt.  Zurück hier in Deutschland fühle ich mich nicht mehr Zuhause,fremd und vor allem: Nicht meh glücklich. Gemeinsam planen wir nun,dass ich zum Beginn des kommenden Jahres nach Arusha gehe. Gerne würde ich mich mit dir austauschen und vernetzen: Für meine Organisation bis 2019 sowie aucg vor Ort persönlich… Read more »

Corinna Diesel
24. März 2018 7:17

Wow deine Geschichte ist echt sehr Intressant und wenn ich das alles schon früher gewusst hätte wäre ich schon viel früher nach Ostafrika gekommen und auch mit Kindern gearbeitet ..Immer wenn ich in Kenya aus dem Flugzeug steige ist es als ob ich nach Hause kommen würde …Die Lebensfreude ist so Ansteckend Fauna Flora Sonne Meer Wärme all das macht mich so glücklich …hoffe mal dein Haus zu besuchen wenn geht auf 1 Monat …Danke für deinen tollen Bericht …lg grüße aus Wien Österreich Corinna Diesel

2. April 2018 15:07

Sehr spannend! Ich habe mir das Hostel gleich mal vorgemerkt, denn ich würde ja so gerne mal wieder nach Tanzania zurückkehren. In 20 Jahren hat sich sicherlich viel verändert.
LG /inka

Brückmann
1. Juni 2018 8:26

Ja,Tansania hat etwas Magisches? Ich bin verliebt in dieses Land,genauso wie du.?

Dieter
27. Juli 2018 18:31

Die Serengeti darf nicht sterben, das war meine Kindheit mit Dr. Crzimek. Jetzt bin ich 57 und hab nur einen Wunsch, ich möchte nochmal die Geparden sehen und all die vielen anderen Tiere. Sehr oft waren wir im Frankfurter Zoo wo man ganz winzig kleine Teile von der Schönheit Tansanias erleben kann. Sogar der Flieger steht dort, mit dem der Sohn vom Dr. tödlich verunglückte. Ich beneide dich so sehr das du dort leben kannst. Ich hab hier noch etwa 30 Monate, vielleicht werd ich bei euch im Hostel noch ein paar Tage verbringen. Bis dann. Mein Name ist Dieter… Read more »

thomas
3. Dezember 2018 19:58

ich möchte mit meinen 2 hunden nach tansania oder kenia auswandern. ist das möglich?

Gabi Fuerst
19. Februar 2022 13:16
Reply to  thomas

Auswandern aber was dann tun in afrika. Es ist nichtvso easy..hunde hierher bringen ist kein problem aber teuer. In kenya kostet ein permitvisa all inklusive 3400 euro fuer 3 jahre u.man muss 24000 dollar auf dem konto nachweisen.

Monika perez toda
12. Dezember 2018 16:01

Hallo Tizia, Ich gratuliere, denn Du hast erreicht wovon ich seit jahren traeume! Obwohl ich den afrikanischen Kontinent besser kenne als Europa, ist es mir bisher nicht gelungen, aus familiaeren Gruenden diesen Herzenswunsch zu erfuellen. Aber der flammende Wunsch nach Afrika zurueckzukehren und wenn moeglich auch dort zu bleiben ist nun zu einem Feuer geworden das in mir brennt und nicht mehr zu loeschen ist! Wenn alles gut geht werde ich voraussichtlich im Herbst in den Flieger steigen. Es ware sehr schoen, wenn wir uns persoenlich kennenlernen koenten. Bleiben wir in Kontakt? Schon jetzt ganz liebe Gruesse, ein recht Frohes Fest… Read more »

thomas
4. April 2019 20:41

Das war schön, spontan und mit viel Lebensfreude.

Arsenio
1. August 2019 17:56

Super hat sie gemacht ich will auch so erlben

Ingrid
12. November 2019 19:34

Hallo Tizia, dein Beitrag macht mir Mut. Obwohl ich nicht mehr so jung bin, träume ich den gleichen Traum der Freiheit den du da beschreibst. Das Zufällige in deinem Leben beeindruckt mich. Ich kenne Tanzania nicht wirklich, aber es war Liebe auf den ersten Blick. Seither träume ich dort zu leben, in einfachen Verhältnissen, aber frei und in der Natur. Ich wünsche dir und deiner kleinen Familie, für die Zukunft ganz viel Liebe und ganz viele Zufälle, alles andere ergibt sich dann

Matiko Isaac
5. Januar 2020 2:24

Wow…so nice

Christine Stein
14. Februar 2020 17:03

Kann ich mal Deine Email Adresse haben. Wir haben ähnliche Projekte in Tansania vor .… liebe Grüße Christine

Dieter
24. November 2020 15:07

Hey Tizia schon als kleiner Junge war ich von der Serengeti und Prof. Grzimek fasziniert. Immer wollte ich dort hinreisen und meinen Traum leben. In 2011 hatte ich die Gelegenheit und flog von Kairo nach Dar es Saalam doch leider nur für ein paar Tage. Ich war auf Sansibar und Mafiaeiland. Seitdem läst mich der Gedanke nicht mehr los dort zu leben. Jetzt werd ich bald 60 Jahre alt und bin am überlegen ob ich nicht als Rentner meine letzten Jahre an den Stränden dort genieße. Könnte man dort leben mit 1000 € im Monat. Vielleicht kannst du mir ein… Read more »

Sandra Maria Schoch
19. Dezember 2020 11:39

Ich, weiblich, 48 möchte Deutschland verlassen und raus aus der EU. Ich habe gestern erfahren, dass Tansania einen sehr gläubigen Präsidenten hat, der zu 3 Tagen Gebet und Fasten aufgerufen hat und dann 3 Tage Gebet und Danksagung über das Radio verkündete. Die Pandemie in Tansania ist beendet, hat Bibel TV gestern gemeldet. Mich beeindruckt dass ein Präsident zum Gebet aufruft und daher möchte ich Tansania kennenlernen. Welche Möglichkeiten gibt es für mich?

Sven
7. Januar 2021 14:32

Sandra reise doch in dieses wunderbare land lernen einen fantastischen mann frau oder diverses of colour dort kennen und lieben und alles wird glücklich sein, ich bete für dich

Toni
13. Mai 2021 20:49

Der President ist jetzt tot, so viel zum Thema Gebet und Fasten im Zusammenhang mit Covid-19. Aber wer Bibel TV sieht dem ist nicht mehr zu helfen.

Sven
7. Januar 2021 14:29

Ja wahnsinnig toller beeitrag macht mich glüxklich

Anne
15. März 2021 18:48

Hallo, danke für den interessanten Bericht! Gibt es eine Möglichkeit mit dir zu schreiben, oder zu sprechen? Bin am Überlegen auszuwandern und es wäre natürlich hilfreich einige Informationen aus erster Hand zu bekommen :)
Alles Gute erstmal und herzliche Grüße
Anne

Nadja Romanenko
9. August 2021 10:45

Hallo Susanne, vielen Dank für interessante Geschichte.
Ich bin Nadja- 63jahre Jahre, habe überlegt, in Dezember nach Afrika zu reisen, u evtl später auswandern.
Würde mich sehr freuen von dir Tizias Kontakt- Daten zu bekommen.
Liebe Grüße aus Bielefeld

Nadja Romanenko
9. August 2021 17:24
Reply to  Susanne

Hallo liebe Susanne, danke für die liebe Nachricht und dank deinem Beitrag kam mir die Idee, erst mal hin zu reisen.
Anscheinend existiert diese Unterkunft von Tizia nicht mehr, denn auf meine Mails habe ich keine Antwort erhalten.
Es gibt aber viel andere Möglichkeiten in Arisha;
War heute im Reisebüro- momentan ist es sowieso nicht möglich, reise zu planen;
Solange blättere ich alles mögliche durch und sammle Infos.
Wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Blogs, die geben Einblicke in das Leben von anderen Menschen.
Liebe Grüße
Nadja

Nadja Romanenko
11. August 2021 10:30
Reply to  Susanne

Hi Susanne, danke für deine Antwort.
Tizia hat sich mittlerweile gemeldet, die lebt momentan wirklich in deutschland, Gäste werden aber
weiterhin beherbergt.
Ich muss die ganzen reisebestimmungen durchforsten, vielleicht wage ich im Dezember nach tansania.
oder kenia-die Welt ist so groß;-))
..Werde versuchen, deinen bloogs zu folgen…
Wünsche dir viel Freude, Spaß und Erfolg.
Liebe Grüße
Nadja

Nadja Romanenko
11. August 2021 17:07
Reply to  Susanne

Hi Susanne, wie der Zufall so
will: dein Beitrag hat mir Anstoß dazu gegeben, auch mein Leben auf Grund zu ändern.
Vielen- vielen Dank dafür!!!
Liebe Grüße

Maria Konermann
23. Oktober 2021 9:12

Ich habe deine Geschichte mit großem Interesse gelesen.Ich möchte Deutschland verlassen und würde mich freuen wenn du mir da Tipps geben kannst.Sansibar ist ein Ort an dem noch viel mit der Natur gelebt wird.

Eileen
1. Dezember 2021 11:20

Hallo Tizia,
Wir wollen demnächst selbst nach Tansania arusha auswandern und ich würde dir gerne folgen. Vielleicht kann ich ja auf Instagram mehr von dir und deiner ersten Ankunft sehen . Ich würde mich freuen Lg eileen

Gabi Fuerst
19. Februar 2022 13:11

Hallo Tizia..las soeben deinen interessanten artikel. Ich lebe seit juni 2007 in Kenia und kann alles nur bestaetigen. Ich bin zwar nicht hier beschaeftigt da damals wg.heirat nach kenya gezogen, die leider nach kurzer zeit eine enttaeuschung wurde. Aber man gibt ja nicht auf. Ich werde nie wieder nach deutschland ziehen da ich dort wegen rassismus und diskriminierung weg bin und es sich nichts geaendert hat. Entbehre nichts in kenya. Vielleicht besuche ich Arusha einmal. Habe freunde in tansania. Alles gute..Gabi

Ulla Reckstadt
17. März 2022 7:04

Hallo. Ich komme gerade aus Tansania. War 6 Wochen dort. Vor allem im Nord Westen des Landes. In einem Dorf mit Lehmhütten- in SHUNGA. Mein Sohn baut dort ein Krankenhaus. Noch ist es in deutscher Hand, aber es geht in den nächsten Jahren in tansanischen Händen. Im Moment gibt es dort 80 afrikanische Mitarbeiter.
Ja,ein landschaftlich schönes Land. Liebe Grüße aus Porta Westfalica. Ulla