Menschen Tansania

Erfahrung Kilimandscharo-Besteigung: „Kraftakt meines Lebens“

4. Mai 2018
Kilimandscharo-Besteigung: Auf dem Gipfel

Zuletzt aktualisiert am 2. Juni 2021 um 10:49

Eine Kilimandscharo-Besteigung ohne jegliche Bergsteiger-Erfahrung? Nix für schwache Nerven. Hier erzählt Kerstin (40), was sie zu diesem Abenteuer motiviert, wie sie sich darauf vorbereitet und was sie auf dem fast 6000 Meter hohen Kibo erlebt hat. 


Kilimandscharo-Besteigung: Kerstin über ihre Erfahrungen

Die Idee, den höchsten Berg in Afrika zu besteigen, kam nicht aus heiterem Himmel. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, meinen vierzigsten Geburtstag nicht wie jeden anderen zu feiern, sondern mich einer echten Herausforderung zu stellen. Schon Monate zuvor hatte ich mich gezielt auf die Suche begeben, viel im Internet gelesen und mich bei Freunden umgehört, bis ich irgendwann auf den Kilimandscharo stieß.

Er ist das höchste freistehende Gebirgsmassiv der Welt und eignete sich perfekt für mein Vorhaben. Seine höchste Erhebung, der Kibo, ist ein erloschener Vulkan und gilt als der zugänglichste der „Seven Summits“ – der jeweils höchsten Berge auf allen sieben Kontinenten. Man braucht keinerlei alpine Bergsteiger-Erfahrung und kann ihn ohne Seile und Steigeisen bezwingen. Trotzdem ist das Ganze alles andere als ein Spaziergang. Man muss sich vorbereiten, nur 60 Prozent aller Teilnehmer erreichen am Ende den Gipfel.

Kilimandscharo-Besteigung: Nichts als Geröll

Tag 2 der Kilimandscharo-Besteigung. Alle Fotos hat Kerstin mir für diesen Erfahrungsbericht zur Verfügung gestellt

Glücklicherweise habe ich mich auch vorher viel bewegt. Ich arbeite im Führungskräfte-Management in der Energiebranche, das ist oft stressig. Zum Ausgleich mache ich Yoga, gehe im Sommer segeln und tauchen und im Winter snowboarden und Ski fahren. Viel gewandert bin ich aber nie, hohe Berge hatte ich bis dahin auch noch nie bestiegen.

Eine Sache flößte mir zusätzlich Respekt ein: Die Höhenkrankheit, die selbst erfahrene Bergsteiger ereilen kann. Betroffene leiden an Kopfschmerzen, Atemnot und Schwindel und müssen im Ernstfall schnell wieder absteigen, sonst können sich lebensbedrohliche Ödeme im Gehirn und in der Lunge bilden.

Vorbereitung auf die Kilimandscharo-Besteigung

Vier Monate vor der Reise begann ich, im Fitness-Studio zu trainieren. Bei Karlsruhe, ganz in der Nähe meines Wohnortes, gibt es außerdem ein Reha-Zentrum, das ein spezielles Höhentraining anbietet: Man begibt sich in einen Raum, dem nach und nach der Sauerstoff entzogen wird. Eigentlich dient das der Gewichtsreduktion. Zweimal pro Woche konnte ich dort schon mal vorfühlen, was es bedeutet, sich in über 4000 Metern Höhe zu befinden.

Mein Freund Fabian beschloss, mich zu begleiten. Bis kurz vor der Abreise fuhren wir an den Wochenenden zum Wandern in den Schwarzwald. Ende November lag auf dem Feldberg schon jede Menge Schnee. Am 14. Dezember 2017 flogen wir nach Tansania, einen Tag später, an meinem Geburtstag, begann unsere Kilimandscharo-Besteigung.

Zum Uhuru-Peak, dem Gipfel des Kibo, führen verschiedene Routen. Die meisten Besucher wählen die Marangu-Route, die deshalb auch „Coca-Cola-Route“ genannt wird. Sie gilt als die einfachste und bietet den meisten Komfort, weil man unterwegs in Hütten übernachten kann. Das war mir nicht Herausforderung genug. Ich hatte mich für die Machame-Route entschieden, auch als „Whiskey-Route“ bekannt. Sie ist kürzer und entsprechend steiler und anspruchsvoller. Es gibt auch keine Hütten, geschlafen wird in Zelten.

  • Kilimandscharo-Besteigung: Abends im ersten Camp namens Machame Camp
    Der erste Abend auf dem Berg: Machame Camp

Unsere Gruppe bestand aus neun Teilnehmern, zwei kamen aus der Türkei, die anderen aus Deutschland und Österreich. Uns begleitete ein 23-köpfiges tansanisches Team bestehend aus einem Koch, zwei Service-Kräften, fünf Guides und 15 Portern, die die Ausrüstung für unser Zeltlager und unser Gepäck den Berg hoch schleppten.

Jeden Morgen wanderten wir nach dem Frühstück gegen halb acht los. Wenn wir aufgebrochen waren, bauten die Porter unser Camp ab. Zwei Stunden später zogen sie vollbepackt und scheinbar mühelos an uns vorüber und hießen uns am frühen Abend in einem neuen längst vollständig aufgebauten Lager willkommen. Unglaublich, wie fit und schnell diese Männer sind.

Kilimandscharo-Besteigung: So beladen sind die PorterLandschaftlich ist eine Kilimandscharo-Besteigung ein Traum. Man läuft durch fünf Vegetationszonen, wandert zu Beginn in kurzer Hose und T-Shirt durch den üppigen Regenwald, später durch Steppen, dann durch eine Mondlandschaft aus Sand und Lavagestein, bis man schließlich mit Handschuhen und Skihose zwischen Gletschern im Schnee steht.

Kilimandscharo-Besteigung, Tag 3: Unterwegs mit dem TagesruckMan steigt nach dem Prinzip „walk high, sleep low“ auf, das heißt, man läuft immer ein Stück höher, als das Camp liegt, in dem man die kommende Nacht verbringt, und kehrt dann zu den Zelten zurück. Das ist wichtig für die Akklimatisation.

Und trotzdem macht einem die Höhenluft zu schaffen: Drei Teilnehmer unserer Gruppe mussten leider abbrechen. Auch Fabian gehörte dazu. Schon zu Hause hatte er sich einen hartnäckigen Virusinfekt eingefangen, im Kilimandscharo wurde er mit jedem Tag kraftloser. Am dritten Tag hatte er so starke Kopfschmerzen, dass er beschloss, abzusteigen und sich in einer Lodge zu erholen, bis ich zurückkehre. Wenn einer von uns es nicht schafft, läuft der andere weiter, hatten wir vor der Reise besprochen. Natürlich waren wir traurig.

Die anderen Teilnehmer fingen mich emotional auf. Ich hatte Glück mit der Gruppe: Es war niemand dabei, der sich aufspielte, weil er sportlicher oder erfahrener war, ganz im Gegenteil, alle zogen an einem Strang. Wir fühlten uns auch von unseren Guides gut betreut. Sie achteten akribisch darauf, wer welche Medikamente einnahm und maßen jeden Tag den Sauerstoffgehalt in unserem Blut.

Kilimandscharo-Besteigung: Zeit für eine Mahlzeit

Ankunft im nächsten Camp: Zeit für eine Mahlzeit

Ab etwa 4000 Metern litt auch ich an heftigen Kopfschmerzen. Zu Hause hatte mich eine Ärztin darauf hingewiesen, dass niedrige Schmerzmitteldosen am Berg kaum etwas bewirken. Ich nehme ungern Tabletten, aber ich sagte mir, dass ich mich in einer Ausnahmesituation befand. Also nahm ich Ibuprophen 600. Zum Glück ging es mir schnell besser, sodass ich mich beim Laufen wieder voll und ganz auf die Atmerei konzentrieren konnte. Man ist einfach ständig außer Atem. „Polepole“, sagten die Guides zu uns, wenn wir nur noch keuchten – das ist Suaheli und bedeutet „Langsam, langsam!“

Afrikas höchsten Berg besteigen: gut schlafen, viel essen, langsam laufen

Manchmal lag über Stunden alles im Nebel, sodass man kaum etwas sehen konnte. Während dieser Phasen lief ich regelrecht gegen die Uhr an, schaute dauernd nach, wie spät es ist und wie lange wir noch unterwegs sind. Natürlich habe ich mich oft gefragt, was ich hier eigentlich mache, warum ich mir das antue. Ich kam aber nie an den Punkt, an dem ich ernsthaft darüber nachdachte, aufzugeben. So gut es ging, ignorierte ich die Stimme in meinem Kopf und lief stur weiter.

Die Nächte waren extrem kalt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schliefen wir in Schlafsäcken auf drei Zentimeter dicken Isomatten. Trotzdem hatte niemand Probleme einzuschlafen, so fertig waren wir. Gut schlafen, viel essen, langsam laufen – das sind die drei wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bergbesteigung, sagten unsere Guides.

Eine der anstrengendsten Etappen ist die Great Barranco Wall. Wie so vieles im Kilimandscharo hat auch sie einen Spitznamen: „Breakfast Wall“, denn man erklimmt sie gleich nach dem Frühstück, wenn man noch einigermaßen frisch ist. Man steigt über riesige Felsen, so als würde man mit jedem Schritt drei Treppenstufen auf einmal nehmen – und das zwei Stunden am Stück. Sie ist eine gute Generalprobe für den Summit Day, den Tag, an dem man schließlich zum Gipfel aufbricht.

Der Gipfelsturm

Mein Leben lang werde ich an diesen Tag zurückdenken. Am vierten Abend erreichten wir das Barafu Camp auf 4600 Metern. Hier schickten uns die Guides gegen 19 Uhr zum Schlafen in unsere Zelte. Um 23 Uhr weckten sie uns, damit wir um Mitternacht aufbrechen konnten – bei minus zehn Grad und mit Stirnlampen. Ich trug fünf Oberteile und drei Hosen übereinander. Wir liefen in völliger Dunkelheit los, stundenlang sah ich nichts als ein paar Lichter und die Füße meines Vordermannes im Schnee. Am Summit Day isst man nicht gemeinsam, jeder nimmt zwischendurch einen Müsliriegel oder Energy-Gel zu sich. Es wird auch kaum gesprochen, weil alle zu sehr mit sich selbst zu tun haben. Gegen sechs Uhr früh erlebten wir den Sonnenaufgang kurz vor dem Stella Point, am Kraterrand auf 5756 Metern. Als die Sonne sich endlich über den Hang schob, es ringsherum hell wurde und die Luft sich erwärmte, hatten wir alle einen bitter nötigen Adrenalinschub.

 Mit Kunda am Stella Point

Kerstin und Guide Kunda am Stella Point

Am Summit Day werden einige Porter zu Guides, sodass jeder Teilnehmer seinen persönlichen Begleiter hat. Mein Guide hieß Kunda. „Schau mal da oben ist der Uhuru Peak“, sagte er zu mir, „meinst Du, Du schaffst es?“ Das Ziel schien so nah. Ich bejahte seine Frage. Wie so oft hatte ich die Entfernung völlig unterschätzt. Ich glaubte, in zehn Minuten da zu sein und brauchte am Ende etwa eine Stunde. Wenn die Luft so dünn ist, kommt man einfach nicht vorwärts. Immerhin hatte ich herausgefunden, welche Technik für mich am besten funktioniert: vorbeugen, viermal einatmen und dann exakt zehn Schritte gehen. Erst atmen, dann laufen, atmen, laufen.

Und schließlich stand ich auf dem Dach Afrikas, in 5895 Metern Höhe, und blickte hinab auf die Wolkendecke, auf den Schnee und die Gletscher. Alles ist weiß von dort oben. Unsere Gruppe verbrachte vielleicht zwanzig Minuten am Uhuru Peak, wir machten Fotos und waren überglücklich. Um diesen Moment angemessen zu würdigen, blieb uns aber kaum Zeit. Man muss zügig wieder absteigen, bevor die letzten Kräfte einen verlassen, sonst wird es zu gefährlich.

Der härteste Teil der Kilimandscharo-Besteigung? Der Abstieg

Und damit begann der anstrengendste Teil der Tour. Die Guides treiben einen an, der Weg ist steil, man muss aufpassen, wo man die Füße hinsetzt. Nachdem wir fast zwölf Stunden durchgehend gelaufen waren, kamen wir mittags wieder im Barafu-Camp an. Dort schliefen wir aber nur eine Stunde, bevor wir weiter mussten.

Mir ging die Anstrengung an die Substanz. Irgendwann begann ich zu taumeln, als wäre ich betrunken. Es stellte sich heraus, dass meine Sauerstoffsättigung nur noch bei bedenklichen 61 Prozent lag. Fünf Minuten bekam ich deshalb Notsauerstoff über eine Maske zugeführt. Der Wert normalisierte sich schnell, aber es dauerte eine ganze Weile, bis ich wieder zu Kräften kam.

Gegen 18 Uhr erreichten wir das Mweka-Camp auf 2800 Metern. Erst dort konnten wir uns ausruhen und Schlaf nachholen, bevor wir am nächsten Tag zum Ausgangs-Gate auf 1800 Metern gelangten, wo Fabian uns in Empfang nahm.

Erfahrung Kilimandscharo-Besteigung: Was sie Kerstin gelehrt hat

Nach sechs anstrengenden Tagen zum ersten Mal heiß zu duschen und meine Haare zu waschen, war natürlich ein Fest. Erst später machte ich mir klar, dass ich es wirklich geschafft hatte. Dass ich am Summit Day fast zwölf Stunden am Stück gelaufen war, dass ich mich verausgabt hatte wie nie zuvor in meinem Leben und mich dabei über alle Widrigkeiten hinweggesetzt hatte. Das machte mich stolz und demütig.

Freudensprung nach der erklommenen Barranco WallEtwas gelernt hatte ich bei meiner Kilimandscharo-Besteigung auch, nämlich, wie ich mit extremen Bedingungen zurechtkommen kann. Der Trick ist letztlich, ruhig zu bleiben und dann Strategien auszuprobieren, bis eine funktioniert. Vielleicht kann ich das hier und da auf den Alltag übertragen. Diese Erfahrung hat mich echt bereichert. Gut möglich, dass ich mir bald eine neue Herausforderung suche.

***

(Alle Fotos dieses Beitrags hat mir Kerstin zur Verfügung gestellt.)


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27 Comments
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5. Mai 2018 22:08

Ein toller Artikel. Aber 6 Tage sind wirklich knapp. Der gesunde Weg um auch spätere Komplikationen zu vermeiden, ist die langsame Vorbereitung. Dann braucht man keine Medikamente und es treten auch keine Kopfschmerzen auf. Die Medikamente können unter Umständen die Warnzeichen der Höhenkrankheiten so verzerren, dass Lebensgefahr besteht. Und die Sauerstoffflasche gereicht bekommen gehört da definitiv dazu.

6. Mai 2018 7:39
Reply to  Susanne

Hallo Susanne, Ich kenne es aus eigener Erfahrung und ich habe auch schon Leute mit Höhenkrankheit (mehr als nur Kopfschmerzen) gesehen. Ich empfehle jeden extra Tag, den man bekommen kann. Die Erfolgsraten gehen mit jedem Tag extra drastisch nach oben. Ich habe zahlen vom Kilimanjaro gefunden, die besagen, dass bei 6 Tagen 44% den Gipfel erreichen und bei einer 8 Tagestour 85%. Meine persönliche Empfehlung wäre sich z.B. am Mount Meru bei Arusha vorzubereiten. Das ist perfektes Höhentraining dort. Danach kann man auch eine kürzere Tour am Berg machen. Natürlich sind die Betreuung und Medizinchecks durch die Guides sehr wichtig… Read more »

16. Mai 2018 14:09

Das klingt sehr beeindruckend. Ich liebäugele auch ein wenig mit diesem Abenteuer und bin mir sehr unsicher. Vielleicht eine doofe Frage: Was gibt es beim Aufstieg eigentlich zu essen, denn ich bin Vegetarier…

Christian Starlinger
29. Dezember 2018 10:56

Hallo Susanne,

vielen Dank fürs Teilen deines tollen Reiseberichtes.

Ich kann nur zustimmten, der Trek auf den Kilimanjaro ist atemberaubend und eine klasse Erfahrung.

Viele Grüße aus Hamburg
Christian

Christine
24. Januar 2019 10:55

Hallo Susanne,

ich war sehr beeindruckt von deiner Reisebeschreibung und ich beschäftige mich auch seit geraumer Zeit damit den Kili zu besteigen.Ich würde auch die Tour bevorzugen die Du gemacht hast. Meine Planung ist, die Besteigung in den nächsten 2 Jahren zu machen. Bei welchem Anbieter hast Du denn gebucht und wie lange vorher? Da man auch immer abenteuerliche Aussagen zu den Trinkgeldern der Guides hört, wieviel Trinkgelder gibt man denn?

Ingo Bode
3. September 2019 16:15
Reply to  Susanne

Ich, Ingo, hätte auch großes Interesse mehr zu erfahren. Würde auch gern auf den Gipfel.

outdoorfriend
7. Januar 2021 14:55
Reply to  Susanne

Hallo Christine, bei uns waren es 3 Dollar je Porter und 5 Dollar je Guide und Koch pro Tag. Meist haben die Porter am Ende der Tour noch das ein oder andere Ausrüstungsstück erhalten (z. B. Jacke, Stecken, oder so). Der Direktflug nach Kilimandscharo-Airport kostete 1000€ Hin/Zurück. Die Buchung der Tour selbst kannst du in Deutschland buchen, oder auch vor Ort. Unsere Erfahrung war, dass es vor Ort nicht billiger ist. Somit hier buchen und du hast keinen weiteren Aufwand. Das mit den “Mehrtagen” kann ich nur empfehlen. Die Eingewöhnungstour ist allerdings nicht unbedingt notwendig, wenn du eine durchschnittliche Kondition hast.… Read more »

Ingo Bode
3. September 2019 16:14
Reply to  Christine

Hallo Christine, hast du bereits eine Planung für deine Tour??
Ich bin geradein den ersten Zügen mir Gedanken zu machen und fand alles hier sehr interessant. Jetzt möchte ich gern anfangen und frage einfach einmal wie es am besten ist.
Magst du mir antworten??
Gruß
Ingo

Lena
12. Juni 2019 13:06

Hallo, ich komme auch aus der Nähe von Karlsruhe. Wie heißt den das Reha-Zentrum, welches das Höhentraining anbietet. Hab leider im Internet nichts gefunden.
Danke und Grüße Lena :)

Thomas
16. Oktober 2019 20:09

Hey ich war dieses Jahr auch auf dem kili und habe ohne Vorbereitung dar ich als klemtner genug laufe dem kili bestiegen vom Basis Camp zum Gipfel haben wir 5.40 Stunden gebraucht und allgemein 8.30 Stunden von Basis Camp bis Basis Camp gebraucht dar es meine zweite Berg Wanderung war nach Nepal 3200 Meter Höhe war ich sehr zu Frieden
Gruss Thomas

Beate Leinenbach
18. Januar 2020 8:31

2012 habe ich den Annapurna-Circuit in Nepal mit dem Thorong La in 5416 m gemacht. Ich hatte damals weder konditionell, noch mit der Höhe Schwierigkeiten. Natürlich kennt jeder “Rookie” das Gehechele in diesen Höhen. Danach habe ich sowas nie wieder gemacht bis Oktober 2019. Ich wollte Äthiopien sehen mit den Simien Mountains. Auch dort hatte ich konditionell und auch bei einer Höhe von 4400 m keine Probleme, nicht einmal Gehechele ;-) Vorbereitet hatte ich mich nicht, bike aber wöchentlich zwischen 6 und 10 Stunden, was sicherlich nicht von Nachteil ist. Die Simien Mountains haben mich nachhaltig geflasht, so dass der… Read more »

Beate Leinenbach
18. Januar 2020 13:06
Reply to  Susanne

Hallo Susanne, ergänzend muss ich vielleicht noch erwähnen, dass ich aus der Ultra-(trail)Laufszene (alles über 42 km) komme. Mit dem Laufen ist es zwar lange her, aber Frau bleibt ein Bewegungsjunkie. Daher kommen u.a. die vielen Bike-Stunden. Das Trailen war für mich eine gute Möglichkeit meine Leidenschaften für Sport, Natur und Landschaften zu verbinden. Ja, Reisen verändert und Nepal hat es explizit getan. Fast drei Wochen alleine mit einem nepalesischen Guide in vergleichsweise spartanischen Unterkünften erdet mehr als andere Arten des Reisens und macht mich - wenigstens temporär - demütig angesichts der Dinge, die wir im Alltag als selbstverständlich hinnehmen… Read more »

Beate Leinenbach
18. Januar 2020 17:37
Reply to  Susanne

Wandern wollen muss man natürlich schon :-) Und wenn dir ein paar Tage reichen ist ja auch alles gut. Ich kann mir denken, dass man, wenn man dort lebt, auch auf einiges verzichten muss. Man bekommt aber bestimmt auch viel dazu, um das du zu beneiden bist.

Heribert Wladarz
18. August 2021 18:10

Hallo Kerstin.…so hieß meine liebe Frau auch, die mit mit mir mit 20 Jahren schon am Annapurna unterwegs war, mit 51 ist sie gestorben.
Ich bin 67 sehr gut trainiert und werde diese Tour im Januar 22 machen.
Dein Bericht ist traumhaft schön geschrieben, einfach nur schön.
Ich wünsche Dir für die Zukunft noch viele dieser Abenteuer.
Es war mein Leben und hat mich am Leben erhalten…
Liebe Grüße
Heri

Petra Mück
29. November 2021 8:31

Hallo, Heribert, bin auch in der Planung für eine Tour im Februar 2022. Suche Menschen mit Erfahrung, wie eine Vorbereitung aussehen kann, und vor allem eine gute Reiseplanung. Freue mich sehr, wenn wir uns dazu vernetzen können. Liebe Grüße Petra

Heribert Wladarz
30. November 2021 18:26
Reply to  Petra Mück

Hi Petra, gerne, wenn ich Dir helfen kann…
WhatsApp 0175 4129291
Freue mich
Liebe Grüße
Heri

Heribert Wladarz
9. April 2022 19:09
Reply to  Petra Mück

Hi liebe Petra, ich habe es geschafft.…wie sieht es bei Dir aus, hat es geklappt?

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