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Leben in der Karibik: Johannas bewegender Erfahrungsbericht

18. September 2018
Leben in der Karibik: Grenadas sagenhafte Natur

Zuletzt aktualisiert am 2. Juni 2021 um 10:57

Anfang der Achtziger Jahre verliebt sich Johanna erst in die Karibik, dann in einen Mann und wandert schließlich in den Inselstaat Grenada aus. Inzwischen hat sie ihr halbes Leben in der Karibik verbracht. Die 65-Jährige hat Herz und Fotoalbum geöffnet und erzählt hier von ihren Erfahrungen. 


Diese Frau, die sich damals immer wieder kopfüber ins Abenteuer gestürzt hat – bin das wirklich ich? Wenn ich so zurückdenke, frage ich mich das schon.

Ich bin in Gifhorn aufgewachsen und habe in Saarbrücken studiert, Englisch und Französisch auf Diplom. Das Studium dauerte mir zu lange, deshalb wurde ich kurzerhand staatlich geprüfte Übersetzerin. In dem Beruf habe ich aber nie gearbeitet. Ich wusste überhaupt nicht, was ich wollte, aber jeden Tag acht Stunden lang am Schreibtisch sitzen, das wollte ich nicht. Lieber jobbte ich in Kneipen und Clubs und blieb unabhängig.

Auswanderin Johanna 1980 in Australien

Rucksack auf dem Rücken, Schalk im Nacken: Johanna Anfang 1980 in Australien

Mit 26 Jahren, im Winter 1979, brach ich zum ersten Mal allein auf und backpackte vier Monate lang durch Australien. Das hat mich unheimlich neugierig auf die Welt gemacht. Im darauffolgenden Winter wollte ich meinen Patenonkel in Kalifornien besuchen. Da kam ich aber nie an. Am Flughafen in New York unterstellten mir die Beamten so hartnäckig, ich wolle illegal in die USA einwandern, dass ich gleich gar keine Lust mehr auf die Vereinigten Staaten hatte. Ich flog spontan nach Sint Maarten, eine französisch-niederländische Insel im Norden der Kleinen Antillen, und landete so zum ersten Mal in der Karibik.

Die Karibik lässt Johanna nicht mehr los

Damals hatte ich wirklich null Bedenken, keinen Plan für die Zukunft, nicht mal eine Krankenversicherung. Ich hab einfach meinen Instinkten vertraut. Auf Sint Maarten schloss ich mich zwei Amerikanern an, die ich in einer Bar kennen gelernt hatte. Sie luden mich ein, mit ihnen durch das karibische Meer zu segeln. Meine Kabine auf ihrem Boot war ein dunkles Loch mit einer Matratze und einer Kiste Wein drin. Statt einer Toilette gab es nur eine Luke mit einem Eimer. Wir segelten nach Saint-Barthélemy, wo sich heute die Promis tummeln, und verbrachten ein paar Tage auf Nevis Island. Später bin ich noch allein von Sint Maarten nach Antigua weitergerzogen. Nach viereinhalb Monaten war ich pleite. Auf der Rückreise kam ich mit meinem Geld nur bis Trier und musste in der Bahn dafür unterschreiben, dass ich meine Fahrkarte nach Saarbrücken innerhalb einer Woche nachzahle.

Zu Hause fing ich sofort wieder an zu jobben, um für den nächste Karibiktrip zu sparen. Manchmal übernahm ich drei Schichten am Tag. „Mensch, du hast doch mal studiert!“, sagten meine Eltern. Freundinnen fragten, ob sie mich begleiten könnten. Ich blieb lieber allein.

Bei meinem zweiten Aufenthalt in der Karibik reiste ich wieder auf höchst abenteuerliche Weise von Insel zu Insel – auf Postschiffen von St. Vincent nach Union Island und von dort nach Grenada, auf einem Hochseeangelboot nach Trinidad. An Deck saß ich öfter zwischen Ziegen, Mehlsäcken und Bananenstauden. Mit Seglern, die ich gerade erst kennen gelernt hatte, schipperte ich die Grenadinen hinauf. Ich war immer die einzige Frau an Bord.

1985 entscheidet sich Johanna für ein Leben in der Karibik

Besonders der Inselstaat Grenada, bestehend aus Grenada, Carriacou, Petite Martinique und weiteren kleineren Inseln in den Kleinen Antillen, hatte es mir angetan. Deshalb begab ich mich auf meiner dritten Karibikreise auf direktem Wege dorthin. Na ja, fast: Grenada hatte damals keinen internationalen Flughafen, ich flog über Barbados. Ein paar Reihen vor mir im Flugzeug saß ein Rasta-Mann in Begleitung einer Deutschen, den ich total attraktiv fand. Ich ahnte nicht, dass er Grenadier war und ich ihm wenig später am Strand wieder begegnen würde. Die ganze Insel nannte ihn Coach, weil er ehrenamtlich Fußballtrainer war. Ich erfuhr, dass die deutsche Frau im Flugzeug seine Partnerin war und in Barbados lebte. Und dass er mit einer einheimischen Frau fünf Kinder hatte. Das blendete ich aus. Bald fingen wir eine Beziehung an. Ich war sehr verliebt.

  • Leben in der Karibik: Johanna und ihr Freund 1984 zu Besuch auf Grenadas Nachbarinsel Carriacou
    Johanna und Coach 1984

So verliebt, dass ich 1985 alle Zelte in Deutschland abbrach für ein Leben in der Karibik. Kaum auf der Insel angekommen, war ich schwanger. Ich hatte kein Langzeitvisum, keine Arbeit, kein Geld. Auch Coach hatte kein nennenswertes Einkommen, er bestritt seinen Lebensunterhalt, indem er Korallen und selbst gekochtes Essen am Strand verkaufte. Glücklicherweise erfuhr ich eines Tages im Radio von einem Tourguide-Seminar des Tourismusverbandes. Sofort rief ich an und fragte, ob ich daran auch teilnehmen dürfe. „No problem!“, lautete die Antwort, wie so oft hier. Der Kursleiter half mir sogar, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen.

 Leben in der Karibik: Ein schwerer Start und ein Schicksalsschlag

Dann kam Irina zur Welt und mit dem Tag ihrer Geburt wurde ich ein anderer Mensch. Alle Sorglosigkeit fiel von mir ab.

Es war hart am Anfang. Ich habe meine Tochter auch aus finanzieller Not lange gestillt. Eine Waschmaschine hatten wir nicht, ich wusch die gesamte Wäsche mit der Hand. Windeln habe ich ausgekocht, denn auch für Pampers fehlte das Geld. Die Lage entspannte sich, als mich jemand aus dem Seminar als Reiseleiterin einstellte und wir schließlich eine Tagesmutter für Irina fanden. Nebenbei hatten wir begonnen, Zimmer in unserem gemieteten Haus unterzuvermieten.

  • Leben in der Karibik: Der Anfang ist hart
    Leben in der Karibik: Der Anfang ist hart

Als Reiseleiterin unternahm ich mit deutschsprachigen Gästen Ausflüge in einem Kleinbus. Dass eine Frau einen 14-Sitzer fährt, das war einzigartig, damit war ich eine kleine Attraktion auf der Insel. Bis heute sprechen mich fremde Menschen mit „Hey Jo!“ an, die mich aus dieser Zeit vom Sehen kennen. Um unser Einkommen weiter aufzubessern, ließen wir für Coach ein Boot bauen. Das kam als Wassertaxi für Kreuzfahrtgäste zum Einsatz, die vom Hafen zum Strand wollten. In der Nebensaison stellte er sein Boot Tauchern zur Verfügung. Sie tauchten nach Schnecken, die sie Restaurants verkauften. Die Einnahmen teilten sie mit Coach.

Eines Tages, im Mai 1989, liefen unsere Nachbarn aufgeregt auf mich zu, als ich mit dem Bus zu Hause ankam. Coach sei mit drei Tauchern aufs Meer gefahren, aber nicht zurückgekommen. Die Küstenwache suche nach ihnen. Drei grauenvolle Tage vergingen, bis die Küstenwache ihre Suche einstellte. Sie hatten weder Leichen noch Bootsteile gefunden. Der Mann, den ich liebte, der Vater meiner Tochter, war auf dem Meer verschollen und nicht mehr zurückgekehrt. Und ich habe nie einen Abschluss gefunden.

Dann wird sie jetzt wohl nach Deutschland zurückkommen“, dachten damals einige Freunde und Verwandte in der Heimat, aber das kam mir keine Sekunde in den Sinn. Ich hatte mich ja erst in die Karibik verliebt und dann in den Mann und mir inzwischen auf Grenada allerhand aufgebaut. Und, ja, es gab später auch andere Partner in meinem Leben, mit denen ich bis heute gut befreundet bin.

Damals stürzte ich mich in die Arbeit und gründete mit einem einheimischen Freund eine Firma namens „Sunsation Tours“. Es gibt sie immer noch, wir übernehmen die Reiseleitung für deutsche und englische Gäste. Ganz am Anfang ging ich wegen eines Kredits für einen Bus zur Bank. An diesen Tag erinnere ich mich genau: Während ich für den Kredit unterschrieb, fiel mir plötzlich wie aus dem Nichts ein Traum wieder ein, den ich als 20-Jährige immer wieder geträumt hatte. Darin fuhr ich einen kleinen Bus und hinter mir saßen gut gelaunte Menschen. Als mir diese Szene wieder einfiel, wusste ich, dass ich das Richtige tat. Ich fühlte mich angekommen. Auch beruflich: Ich mochte meine Arbeit, mochte es, immer wieder mit anderen Menschen zu tun zu haben und an unterschiedlichen Orten zu sein, ob am Flughafen, in Hotels oder unterwegs auf Ausflügen. Heute sind wir zu zehnt bei „Sunsation“, ich plane ganze Ausflugsprogramme und verkaufe Touren. In der Vergangenheit habe ich Grenada auch öfter auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin vertreten.

> Lies auch: „Senior Experten Service: Ehrenamt im Ausland“ <

Johanna bei der Arbeit als Reiseleiterin auf Grenada

Bei der Arbeit am Flughafen von Grenada

Abgesehen davon habe ich in den vergangenen 33 Jahren nicht allzu viel Zeit in Deutschland verbracht. Auf Grenada bin ich voll integriert, seit sechs Jahren habe ich beide Staatsbürgerschaften. Vor einigen Monaten bekam ich eine Auszeichnung als „Tourism Employee of the Year“. Erst als ich ein Foto aller Preisträger sah, wurde mir klar, dass ich die einzige Weiße auf der Bühne war.

Leben in der Karibik: Ein Paradies! Aber nicht für jeden

Grenadier sind freundlich. Als Coach mich zu Beginn unserer Beziehung in Deutschland besuchte, spazierten wir durch einen Wald in Saarbrücken, ein Paar ging vorüber und er fragte: „Wieso grüßt du nicht?“ Ich sagte: „Ich kenne die doch gar nicht!“ Hier grüßt man jeden, der einem entgegenkommt. Nach Hurricane Ivan im Jahr 2004 sind die Inselbewohner noch enger zusammengerückt. 90 Prozent aller Häuser waren damals zerstört, auch meins. Ein halbes Jahr lang habe ich in unserem Büro gelebt, wo es zum Glück auch eine Dusche und eine Toilette gab. Beim Wiederaufbau – viele mussten bei Null wieder anfangen – habe ich die Einwohner als sehr solidarisch erlebt.

Natürlich läuft einiges auch völlig chaotisch. Grenadier lassen alles langsamer angehen. Nichts fängt hier pünktlich an, niemals. „See you later“ ist hochgradig unverbindlich und kann als Zeitspanne alles bedeuten. Das muss einem klar sein, wenn man sich für ein Leben in der Karibik entscheidet. Ich mag es nicht, wenn Zugezogene sich über Unannehmlichkeiten beschweren. Zum Beispiel darüber, dass bestimmte Produkte nicht immer verfügbar sind. Abgesehen von Gewürzen, Obst und Gemüse muss hier nun mal alles importiert werden. Da kommen Containerschiffe aus Miami, und wenn das Meer zu rau ist, dann bleibt das Regal eben mal leer, dann hängt der Supermarkt ein Schild nach draußen, auf dem steht: Es tut uns Leid, dies und das haben wir nicht mehr, unsere Lieferung kommt dann und dann. Mich darüber aufzuregen, liegt mir fern.

Andere Dinge stören mich viel mehr. Zwar liebe ich die Musik, die man hier hört – Reggae, Calypso und Soca – aber sie wird grundsätzlich viel zu laut gespielt. Das vermiest mir jedes Musikfestival. Noch eine gewöhnungsbedürftige Sache: Wenn es auf Grenada mal regnet, kommt sofort alles zum Erliegen. Manchmal wenn ich Irina bei der Tagesmutter abholte, verkündete sie, sie sei heute nicht in der Schule gewesen, es habe ja geregnet. Das ist hier eben so, bis heute.

Leben in der Karibik: Wandern auf Grenada

Leben in der Karibik heißt: Leben in traumhafter Natur. In ihrer Freizeit geht Johanna wandern – am liebsten gemeinsam mit den „Grenada Hash House Harriers“

Regenzeit ist von Juni bis Dezember, danach ist Grenada sagenhaft grün. Mir ist bewusst, dass ich in einem Paradies lebe, ich sehe die Schönheit der Insel noch und gehe so oft wie möglich mit einem Wanderclub in die Natur. Es gibt Berge, Regenwald, Kraterseen, Korallenriffe, einen Unterwasser-Skulpturenpark und etwa 45 Strände. Urlauber können auch Muskatnuss- und Bananenplantagen besuchen, Rum- und Schokoladenfabriken besichtigen oder durch die Hauptstadt St. George’s mit ihren malerischen Festungen bummeln.

  • Leben in der Karibik: Wandern auf Grenada
    Johanna auf Wandertour

Heute lebe ich glücklich allein. Seit zwei Jahren wohne ich in meinem ganz persönlichen Traumhaus mit Meerblick. Die Architektin ist niemand Geringeres als Irina, meine Tochter. Sie hat sechs Jahre lang in Hannover studiert und „Bella Blue Grenada“ entworfen. Das Haus befindet sich am Hang eines Hügels. Ich bewohne die obere Etage, darunter gibt es drei Apartments mit großen Terrassen, die ich an Gäste vermiete. Wir haben den Grand Anse Beach vor der Haustür, der ist 2,2 Kilometer lang und von grünen Hügeln eingerahmt.

Unten am Strand gibt es ein Beach Lokal, da gehe ich öfter spontan etwas essen oder trinken. Ich kann alles zu Fuß erreichen, bin ganz schnell in der Natur. Das ist für mich Lebensqualität. Abends sitze ich gern auf meiner Terrasse und schaue mir den Sonnenuntergang an. Dann denke ich: Genau so möchte ich alt werden.

Ausblick von Johannas Haus Bella Blue Grenada

***

(Alle Fotos dieses Beitrags hat mir Johanna zur Verfügung gestellt.)


Auswandern in die Karibik: Linktipps

Wer sich näher für Möglichkeiten interessiert, in die Karibik auszuwandern, kann sich einmal hier und hier umschauen. Immer wieder betont wird, dass die vier Karibik-Inseln Guadeloupe, Martinique, St. Barth und der nördliche Teil von St. Martin zu Frankreich und damit zur Europäischen Union gehören. Eine Einwanderung gestaltet sich hier deshalb sehr viel leichter als in anderen Karibikländern.

Zugegebenermaßen findet man nicht allzu viel zu den Vorraussetzungen, um in eines der anderen Länder auszuwandern. Bei konkreten Fragen zu Visa kann womöglich die Deutsche Botschaft in Port-of-Spain (der Hauptstadt von Trinidad und Tobago) weiterhelfen. Sie ist für die Länder Trinidad und Tobago, Antigua und Barbuda, Barbados, Dominica, Grenada, Guyana, Suriname, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Anguilla, Britische Jungferninseln und Montserrat zuständig.

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35 Comments
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19. September 2018 6:53

Deine Geschichte hat mich wirklich berührt. Bewundernswert, wie du es trotz der schwierigen Umstände geschafft hast, dir etwas so Schönes aufzubauen und eine wundervolle Tochter groß zu ziehen! Ich wünsche dir, dass alles so weiter geht, wie du es dir vorstellst. Es scheint mir mehr als verdient. :)

Angelika Serville
21. September 2018 20:34
Reply to  Corinna

Ich bin Touroperator in Saint Lucia und weiss jetzt endlich, wen ich auf Grenada empfehlen kann.

19. September 2018 19:30

Einfach nur toll!!

21. September 2018 19:37

Hallo Susanne,
vielen Dank fuer die schoene Gschichte. Sie hat viel Aehnlichkeit mit meinem Leben hier auf Tobago wo ich seit 20 Jahren lebe. Ich bin die Ziegen und Kaesefrau von Tobago.

Liebe Gruesse von unserer kleinen Insel

https://www.facebook.com/j.patience/

22. September 2018 13:42

Deine Geschichte hat mich sehr berührt! Danke ✨??

25. September 2018 10:04

Toll, ich habe das gerade sehr gefesselt gelesen. Eine spannende Story, traurig auch, wie das Leben nunmal auch ist, und wunderbare Fotos. Danke fürs Teilen, an Euch beide. :)
LG /inka

28. September 2018 15:22

Was für eine schöne Geschichte. Hat schon alles für eine Verfilmung: Abenteuer, Drama und Happy End. Und ist doch eine authentische Lebensstory. Manche Menschen machen einfach alles richtig im Leben, weil sie einfach machen, und nicht zu viel zögern und überlegen. Schön und beneidenswert.

Karl
17. Oktober 2018 9:10

Was für eine wunderbare Frau. Danke für die Reportage.
Liebevolle Grüße vom Karl

6. Januar 2019 5:28

Wow, krass. So lernt man sogar noch etwas über Personen, die man schon (ein wenig) kennt. Alle Worte von Johanna über Grenada kann ich 1:1 so unterschreiben, ich habe selber drei Jahre dort gelebt und hatte dort eine richtig tolle Zeit.
Wer noch ein wenig mehr über Grenada lesen und lernen möchte, kann gerne mal in mein Buch “Abenteuer Auswandern” reinlesen oder bei mir im Blog vorbeischauen: http://www.my-travelworld.de/grenada/
Jedem Karibik-Interessierten kann ich Grenada nur sehr ans Herz legen - und ebenso Johannas Gästehaus (der Blick ist in der Tat umwerfend) sowie Ihre Agentur (für alle die, die organisierte Ausflüge suchen).

6. Januar 2019 5:41

Übrigens, ich lebe seit 8 Jahren außerhalb von Deutschland (3 Jahre Grenada, 1 Jahr Weltreise, knapp 4 Jahre Dominikanische Republik) - falls du also noch weitere Interview-Partner benötigst, stelle ich mich gerne zur Verfügung. :-)
(auch wenn meine Vita nicht mit der von Johanna mithalten kann)

Marjana
26. Mai 2019 6:13

Ein Traum mit Höhen und Tiefen.

hosten
8. Juni 2019 14:31

nice to meet you susanne, my daughter is also named susanne - i my name is marjana - have been married with a granadian - who sorry died in 1978 - 1 would like to hear from you - regards marjana

Marcus
18. Juli 2019 10:10

Wow, coole Geschichte; Respekt. Mir hat leider für so was in der Jugend der Mut gefehlt. Jetzt mit meinen 49 Jahren denke ich aber immer noch ans Auswandern Richtung Karibik oder Südsee. Allerdings kann ich mir ganz schlecht vorstellen, wie ich als “gelernter Beamter” dort für meinen Lebensunterhalt sorgen könnte. Schade.
Falls jemand Tipps hätte, gerne anschreiben ;)

Jasmin
24. Januar 2021 9:58
Reply to  Marcus

Hallo Marcus, lustig - da geht es mir in mehrerlei Hinsicht ganz ähnlich. Liebe Grüße Jasmin

16. Oktober 2019 17:07

Ich liebe die Story von Johanna, danke sehr fuer’s aufschreiben und veroeffentlichen, Susanne.Ich lebe seit 2010 auf Curacao und kann mich gut in die Lebenssituationen von Johanna hinein denken. In der Hoffnung, diese wunderbare Frau einmal persoenlich kennen zu lernen, verbleibe ich mit ganz doll lieben Gruessen, Janina Charles, Curacao Byla Retreat

Gaby
16. November 2019 3:30

Liebe Susanne, ich bin dabei, Deutschland zu verlassen. Deine Geschichte macht mir Mut. Vielen Danke dafür!

Nicole
1. Januar 2020 15:57

Hallo
eine bewegende Story. Mein Respekt. 

Wir kommen in diesem Jahr zu Besuch einiger Inseln u.a. Barbados , Aruba, St.Lucia vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps bzgl. geführter Ausflüge wir würden nämlich gern die Einheimischen unterstützen ;O)

13. Januar 2020 20:58

Liebe Johanna, zufällig entdecke ich deine spannende Geschichte! Es hätte mir ähnlich gehen können! Ich war nach einer Bootstour im Jahre 1997 in St. George’s gestrandet - und beinahe geblieben! Sie lebt(e) oberhalb des damaligen ‘Roydon’s Guest House’ und arbeitete bei ‘Spice Capital Radio’. Wenn ich geblieben wäre, hätte ich auch irgendwie ‘überleben’ müssen - im Tourismussektor wo ich heute noch arbeite. Vielleicht wären wir dann sogar zusammengekommen! Ich bewundere sehr, das mit dir ein erstklassiges DMC entstanden ist!
Grenada ist unverändert in meinem Herzen

evi94
27. Januar 2020 22:36

Als ich den Artikel las bin ich vor Neid umgefallen”. Bemerkenswert und mutig. Du hast auf dein Bauchgefühl gehört so was muss man sich mal trauen. Bin halbkolumbianerin die Lebensfreude dort das Rauschen des Meeres lohnt sich schon alleine.
Super .. ich habe auch vor auf einer karibischen Insel zu leben ich weiß noch nicht wie ich alles bewältigen könnte aber so wie du lebst gibt einem Mut.

evi94
29. Januar 2020 19:50

find ess toll das du dir alles alleine aufgebaut hast.

Manuel
11. Februar 2020 17:40

Hallo Johanna
Ich finde Deine Leistungen toll und bewundere Dein Durchhaltevermögen. Ich bin auch schon viel durch die Welt gereist und werde ab Samstag auch auf Grenada rumlaufen und mir diese schöne Insel anschauen. Ich hoffe das es die Möglichkeit für ein Treffen gibt, denn wir beabsichtigen in einigen Jahren Deutschland zu verlassen. Deshalb habe ich viele Fragen. Liebe Grüße Manuel

Nicole Hirsch-Wolski
26. Juli 2020 14:45

Sehr interessant, Glückwunsch zu soviel Mut und Ausdauer und natürlich der daraus entstandene Erfolg. Wir liebäugeln momentan mit Aruba, sprechen auch die Sprachen und versuchen zu eruieren, welche Voraussetzungen man für einen Aufenthalt, Ferienvermietung oder Baugenehmigungen erfüllen muss.
Es ist nicht leicht, exakte Informationen zu finden.
Weiterhin viel Erfolg und Glück für Dich. LG

Thorsten Franke
26. Januar 2021 9:20

Absolut fantastische Geschichte von Johanna! Vielen Dank fürs erzählen! Und vielleicht sind es manchmal auch die kleinen Zufälle, die was großes in einem Herzen bewegen

Kurt
7. August 2021 5:50

Hallo Eine Saarländerin, ne sogar e Saarbrigger in der Karibik? Klasse, du hast es geschafft, du jast das einzig richtige gemacht, alle Achtung. Hier, selbst im Saarland ist es nicht mehr schön, alles ist so gut wie ruiniert, die Leute total eingeschüchtert, verängstigt und viele.unglaublich engstirnig und obrigkeitshörig. Auch ich schaue wo ich, nach über 40 Jahren inzwischen sich als als sinnlos zeigende, schwerer Arbeit, meinen Lebensabend verbringen kann. Das grösste Problem sehe ich darin, viele Auswanderer rechnen.mit ihrer monatlichen Rente! Die wird nicht.mehr lange, hier im Milch und Honigland , fließen, wer es nicht geschafft hat, sich in der… Read more »

werner zachmann
18. August 2021 12:55

Lebe in Pearls .beim Alten Airport Nähe beach
Melde dich doch Mal
4592421. Auch what’s up no
Bin des öfteren.in crsb hole sowie vorher zum Lunch bei Popo / Container
Klar sauteurs