Auswanderer Menschen

Leben in Glasgow: „Schott­land hat so viel Charakter!“

31. Mai 2018
Leben in Schottland: Kathi vor dem Inveraray Castle in Argyll

Zuletzt aktua­li­siert am 31. Juli 2020 um 16:33

… sagt Kathi (29), die sich für ein Leben in Schott­land ent­schieden hat. Zunächst war sie wegen ihres Master-Stu­diums nach Glasgow gezogen. Schnell war klar: Sie ist gekommen, um zu bleiben. Heute stellt Kathi dort ihr eigenes Film­fes­tival auf die Beine und begeis­tert andere für ihre neue Heimat – mit einem Rei­se­blog und ganz per­sön­lich als Stadt­füh­rerin.


Es hat mich schon als Schü­lerin gereizt, länger zu reisen oder ins Aus­land zu gehen. Mit 17 kam mir auch schon mal Schott­land in den Sinn: Kurz­zeitig träumte ich davon, dort zu „wwoofen“ – von Farm zu Farm zu ziehen und gegen Kost und Logis zu arbeiten.

Bis ich tat­säch­lich nach Schott­land ging, legte ich meh­rere Zwi­schen­sta­tionen ein. Nach der Schule ging ich über den Euro­päi­schen Frei­wil­li­gen­dienst für ein Jahr nach Däne­mark, als Stu­dentin ver­brachte ich ein Semester in Reykjavik.

Ich habe in meiner Hei­mat­stadt Wien Film‑, Theater- und Medi­en­wis­sen­schaften und Skan­di­na­vistik stu­diert. Mit dem Bachelor zog ich nach Berlin und fing an, im Event Manage­ment für die Inter­na­tio­nalen Film­fest­spiele, die Ber­li­nale, zu arbeiten. Von Jahr zu Jahr habe ich dort mehr Auf­gaben über­nommen und kehre bis heute fast jedes Jahr zurück. Damals begann ich auch, frei­be­ruf­lich für ver­schie­dene Web­seiten zu schreiben. Bei travelettes.net, einer großen inter­na­tio­nalen Reise-Platt­form für Frauen, wurde ich Mit­glied der Chef­re­dak­tion.

Leben in Schott­land: die ein­hei­mi­sche Herz­lich­keit

Vieles kam in Berlin ins Rollen, und doch war es nicht ein­fach, beruf­lich so richtig Fuß zu fassen. Des­halb wuchs in mir der Wunsch, ein Mas­ter­stu­dium auf­zu­nehmen – und zwar in einem eng­lisch­spra­chigen Land.

Leben in Schottland: Unterwegs in Glasgow

Leben in Schott­land: immer für den Regen gewappnet. Alle Fotos dieses Bei­trags hat mir Kathi zur Ver­fü­gung gestellt

So kam Schott­land wieder ins Spiel. Meine Wahl fiel nicht zuletzt aus finan­zi­ellen Gründen auf den nörd­lichsten Lan­des­teil des Ver­ei­nigten König­reichs. 2013 bewarb ich mich an den Uni­ver­si­täten von Edin­burgh und Glasgow für die Mas­ter­stu­di­en­gänge „Film Cura­tion“ und „Film Jour­na­lism“. Aus Glasgow kam die Zusage früher, das nahm mir letzt­lich die Ent­schei­dung ab. Ich bin froh, dass ich in Glasgow gelandet bin! Die Stadt ist ein biss­chen wie Berlin, nur kleiner. Edin­burgh ist teurer, kon­ser­va­tiver und wesent­lich tou­ris­ti­scher. Die Haupt­stadt hat natür­lich auch ihren Reiz, keine Frage, doch am Ende ist Glasgow die Stadt, die ein­fach besser zu mir passt.

… und der gewöh­nungs­be­dürf­tige Akzent

Gleich nach meiner Ankunft hatte ich eine denk­wür­dige Begeg­nung, an die ich mich gern erin­nere: Im Taxi vom Flug­hafen in die Innen­stadt plap­perte der Fahrer gut gelaunt in schot­ti­schen Eng­lisch drauflos – und ich ver­stand kein Wort. Ich konnte ihm nur des­halb eini­ger­maßen folgen, weil er mir zwi­schen­durch Fami­li­en­fotos zeigte. „Worauf habe ich mich nur ein­ge­lassen?“, dachte ich, aber gleich­zeitig nahm mich seine Auf­ge­schlos­sen­heit total ein. Bald stellte ich fest: Es ist ganz typisch für Schotten, fremden Menschen so offen zu begegnen. Das schätze ich an ihnen sehr.

Der Akzent, muss man dazu wissen, ist nir­gendwo so schlimm wie in Glasgow und Umge­bung. Selbst Eng­lisch-Mut­ter­sprachler haben Pro­bleme, Schotten aus dieser Gegend zu ver­stehen. Die Ein­hei­mi­schen wie­derum sind es gewöhnt, schlecht bis gar nicht ver­standen zu werden.

Mich ein­zu­leben, war aus­ge­spro­chen leicht. An der Uni gibt es etliche Clubs und Societys. Ich bin gleich zu Beginn dem Moun­tai­nee­ring Club bei­getreten und habe dort die ersten Freund­schaften geschlossen.

Leben in Schottland: Im West End von Glasgow

Blick in die Ashton Lane im West End von Glasgow

Anfangs wohnte ich im West End, einem schi­cken und gleich­zeitig stu­den­ti­schen Viertel mit unzäh­ligen Bars und Restau­rants. Man hat im Alltag kaum Gründe, den Stadt­teil zu ver­lassen. Das ist einer­seits bequem, ande­rer­seits lebt man in einer Art Blase und beschäf­tigt sich kaum jemals mit Dingen, die außer­halb statt­finden. Ich wollte noch viel mehr von Glasgow und dem Rest von Schott­land kennen lernen, des­halb beschloss ich schon nach ein paar Monaten, länger zu bleiben als das eine Jahr Regel­stu­di­en­zeit.

Glasgow: Kunst und Krea­ti­vität an jeder Ecke

Später zog ich inner­halb von Glasgow um, zuerst ins East End, ein als rau gel­tendes Working-Class-Viertel, in dem die Mieten ver­hält­nis­mäßig günstig sind, und dann in die Southside, wo ich bis heute mit meinem schot­ti­schen Freund lebe. In der Southside gibt es wun­der­schöne Parks, es ist ruhig und trotzdem wohnen auch hier unheim­lich viele krea­tive Köpfe, die das öffent­liche Leben aktiv mit­ge­stalten.

Leben in Schottland: Streetart in Glasgows East End

Viel­leicht der meist­fo­to­gra­fierte Mann der Stadt: Streetart in der High Street im East End

Das ist über­haupt einer der Gründe, warum ich bleiben wollte: das krea­tive Poten­zial! Glasgow ist, ver­gli­chen mit anderen euro­päi­schen Metro­polen, eher klein. 600.000 Menschen leben im Stadt­ge­biet, im Bal­lungs­raum Greater Glasgow sind es etwa 1,2 Mil­lionen. Die Stadt fühlt sich aber nie klein an, weil sie kul­tu­rell so viel zu bieten hat. Es gibt meh­rere Uni­ver­si­täten und Musik­hoch­schulen, die das Unter­hal­tungs­an­gebot ent­schei­dend mit­prägen. Ständig finden Fes­ti­vals statt, ständig bringen Thea­ter­gruppen alter­na­tive Pro­duk­tionen auf die Bühne, ständig stellen Orga­ni­sa­tionen tolle Events auf die Beine. So ver­geht kaum ein Abend ohne eine inter­es­sante – und gut besuchte – Ver­an­stal­tung.

Die Musik­szene ist groß­artig. Mein Freund ist Musiker, durch ihn habe ich einige Ein­blicke gewinnen können. Glasgow ist ein Ort, an dem noch anstän­dige Gagen für Auf­tritte gezahlt werden. Auch bil­dende Künstler können hier zu bes­seren Bedin­gungen arbeiten als anderswo. Viele, die in London ver­geb­lich ver­sucht haben, von ihren Werken zu leben, kommen des­halb hierher. Noch dazu ist die Stadt ein Start-Up-Mekka: Firmen mit neu­ar­tigen Ideen und Pro­dukten sie­deln sich am ehesten in Glasgow an.

 Schott­lands größte Stadt hat eine bewegte Ver­gan­gen­heit

Diese enorme schöp­fe­risch Energie hat viel mit der Ver­gan­gen­heit der Gegend zu tun: Bis in die 60er Jahre war Glasgow vor allem ein Indus­trie­standort. Später hatte die Stadt mit hoher Arbeits­lo­sig­keit und Kri­mi­na­lität zu kämpfen. In diesem Klima wandten sich viele Glas­we­gians der Kunst zu und drückten sich auf ver­schie­dene Arten und Weisen aus. So richtig gewür­digt und geför­dert wurde das aber erst ab 1990, dem Jahr, in dem Glasgow Kul­tur­haupt­stadt Europas war und jede Menge Gelder in die Kasse flossen. Seitdem ist viel neu gebaut oder saniert worden, die Lebens­qua­lität hat sich deut­lich ver­bes­sert, das Image der Stadt sich gewan­delt. Hun­dert­pro­zentig ist Glasgow seinen Ruf, grau, dre­ckig und gefähr­lich zu sein, aber immer noch nicht los.

Leben in Schottland: Streetart zu Ehren der Performer des legendären Barrowlands

Streetart, die Zweite: Dieses Werk ist dem legen­dären Club Bar­row­lands gewidmet und nennt Bands und Künstler, die dort per­formt haben

Schotten, und zwar auch außer­halb von Glasgow, emp­finde ich als erstaun­lich poli­tisch und gesell­schaft­lich inter­es­siert. Vie­ler­orts fallen auch Themen fernab des Main­streams auf frucht­baren Boden. Über die Frage, ob das Land unab­hängig sein sollte, wird genau so viel dis­ku­tiert wie über Gender Equa­lity und femi­nis­ti­sche Belange, für die sich viele ein­setzen.

Ich wollte aber nicht nur wegen des kul­tu­rellen und poli­ti­schen Lebens bleiben, mich reizte natür­lich auch die sagen­hafte Natur, die Schott­land zu bieten hat. Ich wusste, dass ich viel mehr Zeit brauchen würde, um die zer­klüf­teten Küsten, die grünen Land­schaften und kleinen Dörfer mit ihren mit­tel­al­ter­li­chen Burgen zu erkunden.

Leben in Schottland: Kathi hat hier mit dem Langstreckenwandern begonnen. Hier ist sie auf dem West Highland Way gewandert

Auf dem West High­land Way. Seit sie in Schott­land lebt, wan­dert Kathi gern Lang­stre­cken

Da traf es sich gut, dass meine Pro­fes­soren mich zur rich­tigen Zeit ermu­tigten, mich für ein PhD-Stu­dium zu bewerben. Das tat ich auch erfolg­reich – und for­sche seitdem als Dok­to­rats­stu­dentin zum Thema Frau­en­film­fes­ti­vals.

Das beschäf­tigt mich aber nicht nur wis­sen­schaft­lich: Schon vor meiner Bewer­bung hatte ich mich beim „Africa-in-Motion-Film Fes­tival“ enga­giert. Da kamen mir meine Erfah­rungen von der Ber­li­nale und anderen Fes­ti­vals zugute. Inzwi­schen bin ich dabei, eine eigene Ver­an­stal­tung auf die Beine zu stellen: Gemeinsam mit meiner Freundin Lauren, einer kana­di­schen Film­ku­ra­torin, bereite ich ein femi­nis­ti­sches Film­fes­tival namens „Fem­spec­tives“ vor, das im März 2019 zum ersten Mal in Glasgow statt­finden wird.

Diese Stadt ist ein dank­barer Ort für so ein Vor­haben. Über­ra­schend ist, dass so etwas noch gar nicht exis­tierte. Sowohl ein „Queer Film Fes­tival“ als auch ein „Queer Women of Color Film Fes­tival“ finden in Glasgow statt, aber ein femi­nis­ti­sches Film­fes­tival hat es bis­lang nicht gegeben.

Vom Leben in Schott­land han­delt auch Kathis Blog

Auch von Schott­land aus habe ich Online-Bei­träge über ver­schie­dene Rei­se­ziele geschrieben. Je länger ich hier lebte, umso mehr wollte ich auch über meine neue Heimat schreiben. Des­halb rief ich 2016 meinen Schott­land-Rei­se­blog „Watch Me See“ ins Leben.

Mit dem Blog möchte ich vor allem zeigen, dass Schott­land mehr zu bieten hat als die Klas­siker Edin­burgh, die High­lands, Loch Ness und die Isle of Skye. Natür­lich sind das sehens­werte Orte. Es gibt nur eben noch viel mehr.

Ich emp­fehle zum Bei­spiel gern Argyllshire, eine Region west­lich von Glasgow, zu der auch die wun­der­schöne Isle of Mull gehört. Da gibt es Seen, Fjorde, Schlösser und hüb­sche kleine Fischer­orte, man kann dort fan­tas­tisch wan­dern, Rad fahren oder sich ein Boot mieten. Von Glasgow aus kann man einen Tages­aus­flug dorthin unter­nehmen. Ganz leicht zu errei­chen ist auch die Isle of Arran, die als „Miniatur-Schott­land“ bezeichnet wird.

Leben in Schottland: Bootfahren in Argyllshire

Leben in Schott­land, das heißt für Kathi auch, ganz viel in der Natur zu sein – etwa beim Boot­fahren in Argyllshire

Wer mehr Zeit hat, dem lege ich die Äußeren Hebriden ans Herz und unbe­dingt auch die Region Aber­deen­shire im Nord­osten des Landes. In Aber­deen­shire gibt es traum­hafte Sand­strände und einen „Castle Trail“ mit 19 Schlös­sern, etwa dem Dun­nottar Castle, das auf einem Felsen ins Meer ragt.

Über meine Seite kann man mich auch als Rei­se­be­ra­terin buchen, ich stelle dann indi­vi­du­elle Pro­gramme für einen Schott­land-Auf­ent­halt zusammen. Nicht zuletzt möchte ich Lese­rinnen und Leser natür­lich für Glasgow begeis­tern. Des­halb gebe ich nicht nur online Tipps für einen Glasgow-Trip, son­dern biete auch Stadt­füh­rungen an. Bei diesen Touren geht es mir vor allem um die ein­hei­mi­sche Per­spek­tive. Ich bin kein wan­delndes Geschichts­buch, ich erzähle lieber, wie es ist, in Glasgow zu leben.

Leben in Schottland: Stadtführung im East End

Kathi im Ein­satz als Stadt­füh­rerin

Viele fragen mich nach dem Wetter in Schott­land. Tja, das ist tat­säch­lich häufig schlecht. Und sicher ist es etwas frus­trie­rend, bei­spiels­weise in den High­lands zu wan­dern, wenn sie kom­plett im Nebel ver­sinken. Ande­rer­seits: Ohne den Regen wäre die Land­schaft nicht so grün und die Luft nicht so frisch. Man gewöhnt sich außerdem daran. Seit ich nach Schott­land aus­ge­wan­dert bin, ist Regen für mich nicht mehr das, was er früher war. Heute gilt: Wenn ich nicht sofort klitsch­nass werde, dann kann man es auch nicht Regen nennen.

Der Früh­ling beginnt in Schott­land gut einen Monat später als im Rest von Europa. Die feh­lende Sonne macht mir schon zu schaffen, aber zum Glück ver­gesse ich auch schnell, wie dunkel der Winter war.

Immer wenn ich mal ver­reist bin, ver­misse ich neben dem Akzent vor allem die Lebens­freude, Wärme und Offen­heit der Menschen hier. Wenn sie einen etwas fragen, dann sind sie auf­richtig inter­es­siert. Hier kann man sich allein in ein Pub setzen und führt mit hoher Wahr­schein­lich­keit binnen Minuten ein nettes Gespräch. Auch wenn man womög­lich nur die Hälfte ver­steht.

Leben in Schottland: Kathi auf der Isle of Arran

Unter­wegs in Argyllshire

***


Alle Fotos: © Watch Me See
Auf Bei­trags­bild ganz oben steht Kathi vor dem Inver­aray Castle.

Mit ihrem Schott­land-Rei­se­blog ist sie auch bei Insta­gram und You­Tube.


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6 Comments
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19. Juni 2018 7:18

Fan­tas­tisch! Ich liebe Schott­land und war auch schon ein paarmal da. Für immer wäre es mir viel­leicht zu kalt, aber Land­schaft und Menschen sind ein­fach toll.
Herz­liche Grüße

Marius Gabriel
25. September 2018 11:30

Vielen Dank für diesen auf­mun­ternden Artikel über Glasgow. Ich wohne seit 3 Jahren in Bar­ce­lona und sehne mich nach einem Klima wel­ches meinem Kreis­lauf mal wieder auf die Sprünge bringt und mich mehr mit der Natur ver­bindet. Kannst du ein­schätzen ob es schwer ist einen Job in der Gas­tro­nomie (Bar, Club, Restau­rant, Hotel) zu finden?

vielen Dank

Marius :)

16. Januar 2020 10:32

Was für ein schöner Artikel — besten Dank dafür! Ich hatte leider nur mit­tels Städ­teaus­flug in Glasgow einen kleinen Ein­blick in das schot­ti­sche Leben (hier übri­gens mein Blog­post dazu: https://www.phototraveler.ch/glasgow-streetarts-sehenswuerdigkeiten/).…doch nun habe ich Bock noch mehr von Schott­land zu erleben!
Liebe Grüsse aus der Schweiz,
Marc

Christoph
5. März 2020 15:02

Hallo Kathi, ich bin kom­mende Woche für einen Kurz­tripp in Glasgow und habe das Hotel Z in der 36 North Fre­de­rick Street, direkte Bahn­hofs­nähe, gebucht. Ist es ratsam, da nachts nur mit dem Taxi vor­zu­fahren, wegen Kri­mi­na­lität in der Ecke? Liest man ja teil­weise von. Über eine kleine Ein­schät­zung zu dieser Ecke wäre ich Dir sehr ver­bunden. MfG Chris­toph