Auswanderer Menschen

Spa­nier in Deutsch­land: „Hier spreche ich leiser“

22. Juli 2015
Spanier in Deutschland: Övelgönne

Zuletzt aktua­li­siert am 31. Juli 2020 um 17:03

Ein Spa­nier in Deutsch­land: Pablo (34) zog vor drei­ein­halb Jahren von Madrid nach Ham­burg. Dort fühlt er sich wohl, auch wenn Deut­sche und Spa­nier in vielen Dingen ganz anders ticken – zum Bei­spiel wenn es um die Frage geht, was „laut“ ist. Im Anschluss an Pablos Aus­wan­de­rer­ge­schichte: Spa­nier in Deutsch­land und Deut­sche in Spa­nien. Was Besucher:innen im jeweils anderen Land erleben und wor­über sie sich wun­dern.


Ein Spa­nier in Deutsch­land: Pablos Aus­wan­de­rer­ge­schichte

Mit 18 bin ich von zu Hause aus­ge­zogen. Das ist eher unüb­lich in Spa­nien. Mein jün­gerer Bruder ist in unserer Hei­mat­stadt Málaga geblieben, er lebt in einer Woh­nung bei meinen Eltern im Haus und hat gerade gehei­ratet. Aber ich wollte raus, was anderes sehen, neue Erfah­rungen sam­meln. Also ging ich nach Madrid, um Luft­fahrt­technik zu stu­dieren.

In den ersten Jahren hatte ich noch eine Freundin in Málaga, sodass ich immer zwischen meiner Heimat im Süden Spa­niens und Madrid pen­delte. Erst nach der Tren­nung, als ich auch schon ange­fangen hatte zu arbeiten, konnte ich mich so richtig auf Madrid ein­lassen. Ich liebe diese Stadt! Sie ist leb­haft, laut und voller Energie. Ich habe die Zeit dort wirk­lich genossen, war ständig mit Freunden unter­wegs auf Partys oder Kon­zerten.

Trotzdem sagte ich zu, als ich die Chance bekam, wegen eines Jobs nach Ham­burg zu ziehen. Ich sehe Ver­än­de­rungen grund­sätz­lich positiv, selbst – oder viel­leicht gerade – wenn man mit allem zufrieden ist. Man braucht sie, damit man andere Sicht­weisen bekommt und Dinge wert­schätzen lernt.

Spanier Pablo Elbstrand Övelgönne Hamburg

Über Ham­burg wusste ich nicht sehr viel, aber ich hatte gehört, dass es dort sehr reg­ne­risch ist. Ich kam vor drei­ein­halb Jahren mitten im Winter an. Ein spa­ni­scher Bekannter war vor mir schon nach Ham­burg gegangen, durch ihn lernte ich viele andere Spa­nier kennen und war sofort in einen großen spa­ni­schen Bekann­ten­kreis inte­griert. Ich ver­bringe bis heute den Groß­teil meiner Zeit hier mit Spa­niern und habe nur wenige deut­sche Freunde. Des­halb spreche ich auch selten deutsch, obwohl ich die Sprache gelernt habe und inzwi­schen auch ganz gut darin bin. Das finde ich schon ein biss­chen schade.

Deut­sche und Spa­nier: eine andere Men­ta­lität

Nichts­des­to­trotz fühle ich mich als Spa­nier in Deutsch­land wohl. Mir ist hier noch nie Gering­schät­zung oder Ableh­nung ent­ge­gen­ge­schlagen. Meine neuen Kol­legen waren alle super­freund­lich und zuvor­kom­mend. Und Ham­burg ist welt­offen. Die Leute sagen, das hat mit dem Hafen zu tun. Man ist hier viele Tou­risten gewöhnt, und überall hört man andere Spra­chen.

Im Laufe der Jahre hier sind mir aber sehr viele Unter­schiede zu Spa­nien auf­ge­fallen. Die deut­sche Men­ta­lität ist eine andere. Ich glaube zum Bei­spiel, Deut­sche sind eher zur Selbst­kon­trolle fähig, zum Maß­halten. Einmal saß ich mit ein paar deut­schen Freunden in einer Kneipe. Es war ein Werktag und der Abend hatte gerade begonnen, richtig lustig zu werden. Aber plötz­lich sprangen alle auf, weil ihr Bus kam. Das würde in Spa­nien so nicht pas­sieren. Da würde nie­mand den Tisch ver­lassen, wenn gerade alle so viel Spaß haben – selbst wenn man dann neu über­legen muss, wie man heim kommt und am nächsten Tag der Wecker früh klin­gelt. Für eine gute Zeit nimmt man auch Umstände und zu wenig Schlaf in Kauf.

Laut“ hat in Deutsch­land eine andere Bedeu­tung

Und dann ist natür­lich das Laut­stär­ke­emp­finden ein völlig anderes. Vor Fremden spreche ich hier in Deutsch­land leiser, als ich es zu Hause tun würde. Wenn meine Mutter und meine Tante mich in Ham­burg besu­chen, bitte ich auch sie manchmal, in der Öffent­lich­keit etwas leiser zu spre­chen, weil wir sonst ein­fach unan­ge­nehm auf­fallen. Wenn wir in meiner Woh­nung in Ham­burg sind, muss ich hin­gegen immer den Fern­seher anma­chen, weil es die beiden so irri­tiert, dass aus den Nach­bar­woh­nungen und von der Straße so wenige Geräu­sche dringen. Einmal hörte ich im Bus nach Altona Musik über meine Kopf­hörer, da tippte mich eine viel­leicht 50-jäh­rige Frau von hinten an und bat mich ziem­lich ver­är­gert, die Musik leiser zu drehen. Es waren noch fünf Minuten bis zur End­hal­te­stelle und ich bin mir bis heute sicher, dass sie eigent­lich nicht viel hören konnte. Undenkbar in Spa­nien!

Spanier Pablo Elbstrand Övelgönne Hamburg

Ein Spa­nier in Deutsch­land: Pablo am Elb­strand in Ham­burg

Die Menschen in Deutsch­land sind auch irgendwie ver­ant­wor­tungs­be­wusster. Damit meine ich: Es wird eher das gemacht, was sinn­voll ist und nicht das, was kurz­fristig Spaß bringt oder ein­fa­cher ist. Die Leute halten sich mehr an Regeln im Sinne der Gemein­schaft. Als Bürger einer Gesell­schaft. Schon die Kleinen tragen das offenbar in sich: Neu­lich ging ich mal bei rot über die Straße. Da rief mir ein etwa zehn­jäh­riges Mäd­chen „Rot­gänger, Tot­gänger“ hin­terher. Zu Hause kann ich mir so eine Situa­tion nicht vor­stellen.

Aber ich schätze das durchaus an Deutsch­land, denn meiner Mei­nung nach macht es das Zusam­men­leben har­mo­ni­scher. So weit ich es beur­teilen kann, gibt es in Deutsch­land viel weniger Schwarz­fahrer und Steu­er­sünder. Zumin­dest kann ich mir nicht vor­stellen, dass sich hier jemand damit brüstet, wenn er bei der Steuer gewieft beschissen hat. In Spa­nien hört man so etwas öfter mal. Obwohl – seit der Krise hat sich das auch ver­än­dert.

Die Menschen hier scheinen ins­ge­samt auch spar­samer zu sein, schmeißen ihr Geld im Alltag nicht zum Fenster raus. Ich saß mal mit acht deut­schen Kol­legen in der Kan­tine. Alle nahmen das Ange­bots­ge­richt für drei Euro – Fisch mit Reis, der recht tro­cken aussah – und keiner von ihnen bestellte ein Getränk für einen Euro dazu. Spa­nier würden auf jeden Fall ein Getränk dazu kaufen, selbst wenn sie nur ein Viertel des Ein­kom­mens meiner Kol­legen ver­dienten.

Was der Spa­nier in Deutsch­land ver­misst

Hier fallen auch Feste nie so aus­ufernd aus wie in meiner Heimat. Gene­rell wird in Spa­nien mehr gefeiert, jeder grö­ßere Ort hat seine Woche Fiesta und daran wird auch nicht gespart, Krise hin oder her. In Spa­nien findet das Leben wann immer mög­lich draußen statt. Öffent­liche Plätze sind oft bis tief in die Nacht voller Menschen und es ist völlig normal, dass auch Eltern mit Klein­kin­dern nachts noch auf der Straße sind.

Dieses Gesel­lige und Quir­lige, die Stra­ßen­kultur von zu Hause, die ver­misse ich manchmal ein biss­chen. Ins­ge­samt bin ich hier aber sehr glück­lich. Auch wenn es in Ham­burg wirk­lich ver­dammt viel regnet.

***


Spa­nier in Deutsch­land: Viele kamen wäh­rend der Wirt­schafts­krise

Laut Sta­tistik lebten im Jahr 2018 etwa 176.000 Spa­nier in Deutsch­land. Anders als Pablo, der vor seiner Aus­wan­de­rung auch in Spa­nien eine gute Arbeit hatte, sie­delten viele junge Spa­nier wäh­rend der Wirt­schafts­krise nach Deutsch­land über, weil sie sich bes­sere beruf­liche Chancen erhofften. Von 2008 an ver­loren viele Spa­nier ihren Job oder konnten keinen finden. Gerade gut aus­ge­bil­dete Menschen sahen für sich in puncto Kar­riere in Spa­nien kei­nerlei Per­spek­tive und ver­ließen ihr Land.

Gehen oder bleiben?

Inzwi­schen hat sich die Wirt­schaft in Spa­nien erholt und ver­zeichnet seit 2014 wieder einen Zuwachs. Auch die Arbeits­lo­sig­keit ist deut­lich gesunken. Mitt­ler­weile sind viele aus­ge­wan­derte Spa­nier in ihre Heimat zurück­ge­zogen – übri­gens ging auch Pablo aus dem obigen Text wieder zurück nach Madrid. 2018 war das erste Jahr, in dem Spa­nien mehr Heim­kehrer als Aus­wan­derer ver­zeich­nete. Mehr Zahlen und Hin­ter­gründe zum Thema  gibt es in diesem Bei­trag. Auch faz.de por­trä­tiert hier Spa­nier in Deutsch­land, die infolge der Krise kamen und einige Jahre später vor der Ent­schei­dung standen, ob sie zurück­kehren oder bleiben wollen. Dabei wird ganz deut­lich: Wenn sie sich ent­schieden, zurück­zu­gehen, lag das nicht so sehr an der ver­bes­serten Wirt­schafts­lage ihres Hei­mat­landes, son­dern war meist per­sön­lich und fami­liär bedingt. Oft gesellten sich wei­tere, ver­meint­lich pro­fane, Gründe dazu, etwa der Mangel an Son­nen­licht in Deutsch­land.

Men­ta­lität: Spa­nien und Deutsch­land im Ver­gleich

Eine Zeit­lang im Aus­land zu leben, führt in der Regel dazu, dass man seine eigenen Eigen­schaften und Vor­lieben bewusster wahr­nimmt und hin­ter­fragt – weil man in so vielen Berei­chen des Lebens einen Gegen­ent­wurf prä­sen­tiert bekommt. Mit einigen Gepflo­gen­heiten im Aus­land kann man sich gut arran­gieren, mit anderen nicht. Einiges erscheint einem so merk­würdig, dass man glaubt, sich wohl nie daran gewöhnen zu können.

Welche Dinge findet ihr seltsam?“ hat eine Zei­tung die Mit­glieder einer Facebook-Gruppe für Spa­nier in Deutsch­land (genauer: Berlin) gefragt. Zu den Eigen­heiten, die für Kopf­schüt­teln sorgten, gehört dem­nach unter anderem die Tat­sache, dass Deut­sche nahezu bei jedem Wetter und in jedem Zustand aufs Fahrrad steigen. Auch Rund­funk­ge­bühr, Müll­tren­nung und Sonn­tags­ver­kaufs­verbot sorgten für Unver­ständnis oder Staunen. Auf zwi­schen­mensch­li­cher Ebene bemän­geln die Befragten, dass Deut­sche schon die ganze Woche im Voraus planen und kaum zu Spon­ta­nität in der Lage sind.

 Pla­nerei und Pünkt­lich­keit liegen Spa­niern nicht

Dazu äußert sich auch die deut­sche Autorin und Psy­cho­login Feli­citas Heyne, die schon seit 2010 im Norden von Gran Canaria lebt. In ihrem Bei­trag über die Unter­schiede zwischen deut­schen und spa­ni­schen Freunden schreibt sie:

Mit spa­ni­schen Freunden pri­vate Ver­ab­re­dungen drei Wochen im Voraus zu treffen ist ein nahezu unmög­li­ches Unter­fangen. Schlägt man einen gemein­samen Grill­abend am über­nächsten Wochen­ende vor, erntet man ver­störte Blicke und unver­bind­li­ches Gemurmel. So weit in die Zukunft zu planen, scheint irgendwie undenkbar zu sein.

Es geht in ihrem Text auch um die Pünkt­lich­keit, die man in Spa­nien höchs­tens bei beruf­li­chen Ter­minen an den Tag legt, darum, dass Spanier:innen weniger befangen sind, was Kör­per­kon­takt und Kom­pli­mente anbe­langt und darum, dass in Spa­nien selbst das Bestellen im Restau­rant gemein­schaft­lich geschieht, weil die Gerichte später selbst­ver­ständ­lich geteilt werden.

Was denken Spa­nier über Deut­sche?

Mögen Spa­nier Deut­sche? Bzw., was mögen sie an ihnen, was nicht? Basie­rend auf lang­jäh­rigen per­sön­li­chen Erfah­rungen betont auch „Tobee“ vom Spa­nien-Blog „Fit for Spain“, dass Deut­sche in Spa­nien als sehr ehr­lich, aber auch als effi­zi­enz­fo­kus­siert und daher unfle­xibel gelten. Und: Sie würden sich häufig als Bes­ser­wisser auf­spielen und bei­spiels­weise vor Themen wie natio­naler Politik gegen­über Spa­niern nicht genü­gend Distanz wahren.

Und noch ein Unter­schied, den auch Aus­wan­derer Pablo ange­rissen hat, wird immer wieder genannt, wenn es darum geht, die spa­ni­sche der deut­schen Men­ta­lität gegen­über­zu­stellen: Die Tat­sache, dass Spa­nier wesent­lich gesel­liger sind. „Die Spa­nier sind men­schen­men­gen­taug­lich“, schreibt Paul Ingen­daay in seinem Buch „Gebrauchs­an­wei­sung für Spa­nien“, „sie ent­wi­ckeln ihre bewun­derns­werten Sozi­al­tu­genden (Humor, Langmut, Läs­sig­keit) gerade dann, wenn sie bei uns in Deutsch­land in höchstem Maß gefährdet sind, näm­lich im dichten Gewühl.“

Spa­nien: Kinder sind eben Kinder

Viel ent­spannter sind sie auch im Umgang mit Kin­dern um. „Dass sich jemand über den Lärm, den sie machen, beklagen würde, ist mir noch nie zu Ohren gekommen“, so aber­mals Paul Ingen­daay. Kinder sind eben Kinder, man lässt sie gewähren, man lässt sie im Dreck spielen und spart sich Geschrei und Stand­pauken, wenn der Fuß­ball einmal gefähr­lich dicht an den Köpfen der Fuß­gänger vor­bei­rauscht. Gerade in Ver­bin­dung mit Kin­dern, so schreibt Paul Ingen­daay weiter, sind aber auch Zustän­dig­keiten bedeu­tungslos, wenn Hilfe gebraucht wird: Eine spa­ni­sche Mutter tröstet auf dem Spiel­platz auch ein fremdes Kind, wenn es hin­ge­fallen ist – statt sich empört nach seiner Mutter umzu­sehen, die ihre Auf­sichts­pflicht ver­letzt.


Abschlie­ßend inter­es­siert mich: Welche Erfah­rungen hast Du in Spa­nien oder im Zusam­men­sein mit Spanier:innen gesam­melt? Erzähl mir davon gern in den Kom­men­taren!

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17 Comments
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Dominik
23. Juli 2015 7:58

Das finde ich mal wieder enorm inter­es­sant, wie jemand von außer­halb die Gepflo­gen­heiten hier­zu­lande findet! Könnte teil­weise nicht kon­trärer zu meiner Wahr­neh­mung sein. Zum Bei­spiel dass hier ver­meint­lich alle mehr im Sinne der Gemein­schaft han­deln, sich so ver­halten, dass es das Zusam­men­leben har­mo­ni­scher macht… Ich habe eher den Ein­druck, man ist nicht nur min­des­tens so rück­sichtslos und ego­is­tisch wie sonstwo, son­dern dazu auch noch abwei­sender bis unhöf­li­cher. Und ich hoffe, dass das Klug­schei­ßer­kind von der Ampel auch irgend­wann noch lernt, dann zu gehen, wenn es sicher ist und nicht dann, wann die Ampel es erlaubt ;) Muchos saludos! Dominik

24. Juli 2015 9:42

Hola :-) ein wirk­lich inter­es­santer Ein­blick! Ich bin selber Deut­sche, habe 1,5 Jahre in Spa­nien gelebt und ziehe in fünf Wochen wieder dorthin. Nach meiner Rück­kehr aus Spa­nien bin ich hier schier erstickt. 1000 Regeln, sinn­volle und sinn­ent­leerte, dazu zig Ver­bote und ziem­lich Ver­kopft­heit. Hier müssen die Dinge effektiv sein und Sinn machen. Das Leben genieße und Spaß haben steht in Deutsch­land nicht an erster Stelle. Natür­lich gibt es hier einige Sachen, die gut laufen und Deutsch­land hat auf jeden Fall auch posi­tive Seiten. Leben möchte ich jedoch hier nicht mehr, weil mir die spa­ni­sche Gelas­sen­heit und Lebens­freude fehlt. Des­halb… Read more »

Natascha
1. Oktober 2015 3:06

Hola…Ich habe die letzten 10 Jahre in Spa­nien gelebt und bin seit Weih­nachten Weih­nachten wieder in Ham­burg und ich musste so lachen inner­lich, weil ich ständig beim Lesen gedacht habe… Ja das stimmt… Er hat noch die Sorge der Deut­schen um das Auto ver­gessen, von wegen bloß keinen Kratzer! Krass finde ich das mit den Freunden… Aber so ist das wohl.. Mein spa­nisch ist auch durch die Freund­schaft mit Spa­niern erst besser geworden. Muchos saludos Nata­scha

21. Oktober 2015 11:06

Ich hab nur die Über­schrift gelesen und mußte dar­aufhin auch gleich mal neu­gierig das ganze Inter­view lesen. Wirk­lich sehr inter­es­sant, was andere so über uns Deut­schen denken und wie sie uns emp­finden… ;-) Auch wenn man das sicher­lich oft als Person ganz anders sieht… aber einige Punkte treffen auf alle Fälle haar­genau zu… z.B. das lei­sere spre­chen finde ich sehr inter­es­sant… ;-)

16. Dezember 2015 5:15

Wirk­lich sehr inter­es­sant und ich denke auch höchst rele­vant, denn so weit ich weiß ist der Groß­teil der Ein­wan­derer in Deutsch­land römisch-katho­lisch und aus den Süd­län­dern (jeden­falls vor der Flücht­lings­welle). Aber über spa­ni­sche Arbeiter in Deutsch­land hört man ja nie etwas in den meisten Medien. Ich denke in Deutsch­land sind die Leute darauf gedrillt die Regeln ein­zu­halten. Ob dass jetzt mit Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein etwas zu tun weiß ich nicht. In Deutsch­land wird man halt auch oft erwischt, wenn man Regeln bricht und dass ist dann meist wirk­lich unan­ge­nehm. Ver­misst der Pablo nicht sehr die Leich­tig­keit und Offen­heit aus Spa­nien. Man kann… Read more »

Marc
22. Februar 2018 14:34

Hi, netter Artikel, danke dafür.
Besteht evtl. irgendwie die Mög­lich­keit mit Pablo Kon­takt auf­zu­nehmen? So er nichts dagegen hat…
Würde mich über eine Ant­wort, gerne auch per E‑Mail, sehr freuen.

8. Juni 2018 18:38

Ein toller und überaus infor­ma­tiver Bei­trag. Ich kann mir gut vor­stellen, dass es eine ziem­lich Umstel­lung ist als Spa­nier plötz­lich in Deutsch­land zu leben.

David
20. Juni 2018 21:55

Hola Susanne und Pablo! Mit viel Neu­gier und Inter­esse habe ich diesen öst­lich in Deutsch­land und bin schon als Kind der frühen 90´er mit den deut­schen Sitten überfordert.:D Sagen wir es mal so, ich falle biss­chen aus der Rolle und finde die deut­sche Bie­der­mann-Kultur im Jahr 2018 nicht toll. Umso schöner finde ich die spa­ni­scher Men­ta­lität in all ihren Aspekten. Freunden von mir geht es ähn­lich, sie ziehen dem­nächst nach Spa­nien mit Kind und Kegel. Ihr Vor­haben bereuen sie nicht mal im Ansatz: Ihre ältere Tochter ging von Montag bis Mitt­woch auf eine spa­ni­sche Schule zur Probe. Sie wurde von… Read more »

Cordula
2. Mai 2019 15:41

Danke für diesen Kom­mentar. Es ist echt witzig, weil ich Ham­bur­gerin bin, aber seit 28 Jahren in Spa­nien lebe (Gran Canaria). Also genau anders­herum. Mein Sohn ist auf Gran Canaria geboren, musste aber auch wegen der Wirt­schafts­krise und der hohen Jugend­ar­beits­lo­sig­keit vor einigen Jahren seine Aus­bil­dung in Berlin machen. Und er schil­dert genau das gleiche Phä­nomen wie Pablo. Die spa­ni­sche Com­mu­nity in Berlin ist gross­artig und mein Sohn hat sich sehr gerne dort auf­ge­halten und nur wenige Kon­takte zu Deut­schen gehabt, obwohl er Deut­scher ist. Und ich kann nur bei­pflichten, dass die Spa­nier laut sind und gerne feiern und ein… Read more »