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Apulien in Italien: Vom Licht, vom Leben, von der Liebe

16. Juli 2016
Trulli – Leben in Apulien

Zuletzt aktualisiert am 1. September 2022 um 5:59

Apulien, Italien: Hier, auf dem „Stiefelabsatz“ ganz im Süden von Italien, lebt Corinna (39) schon seit vier Jahren. Sie zog der Liebe in die Nähe von Bari. Hier erzählt sie, was sie an ihrem Leben in Apulien besonders liebt (natürlich auch das Wetter) – und warum sie manchmal mit ihrer italienischen Schwiegermama übers Essen streitet. Dazu: Die schönsten Reiseziele in Apulien.


Leben in Apulien, Italien: Corinnas Geschichte

Ich bin der Liebe wegen nach Italien ausgewandert, vor vier Jahren, im Sommer 2012. Meinen Mann Luigi habe ich schon 1999 kennen gelernt, als Brieffreund. Ich war gerade in die Universität gekommen und unser Englischlehrer hat uns Kontakte aus der ganzen Welt vermittelt.

Die ersten vier Jahre haben wir immer nur auf englisch E-Mails geschrieben, damals hatte ich noch einen Freund, studierte Kulturwissenschaften und jede Menge Sprachen, zu denen Italienisch nicht gehörte. Im Jahr 2000 bin ich zum ersten Mal zu Luigi nach Apulien gereist, aber wir sind trotzdem weiter nur Brieffreunde geblieben.

 Leben in Apulien: gesellig und familiär

Ich kann mich noch erinnern, dass mich die Hitze in Apulien völlig erschlagen hat. Was für ein Wetter! Es war Juli, es herrschten über 40 Grad und wir waren ständig an einem der Strände in der Nähe. Ich kann mich auch noch erinnern, wie sehr mich die Gastfreundschaft von Luigis Familie überwältigte. Ich wurde zu allen zum Essen eingeladen und unter den Verwandten regelrecht herumgereicht, denn alle wollten die Deutsche kennenlernen. Ich komme aus einem Dorf in der Nähe von Eisenhüttenstadt und habe selbst eine große Familie, in der man sich nahe steht. Aber das ist trotzdem kein Vergleich zu dem, was ich in Italien erlebt habe.

Auswanderin Corinna in Alberobello Trulli

Corinna vor den Trulli in Alberobello – die Kegelbauten stehen überall in Apulien, aber nur in der Altstadt von Alberobello so gehäuft, dass der Ort zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde

So wohl ich mich auch gefühlt habe, ein Leben in Apulien konnte ich mir zu dem Zeitpunkt nicht vorstellen. Und eine Fernbeziehung über eine Distanz von 2000 Kilometer zu führen, hielt ich für wenig zukunftsträchtig. Fünf Jahre später hatten sich meine private Situation und meine Einstellung jedoch geändert und ich war bereit, mich auf eine Fernbeziehung mit Luigi, der die ganzen Jahre nicht aufgegeben hatte, um mich zu werben, einzulassen. 2011 war es schließlich Luigi, der sich entschloss, Nägel mit Köpfen zu machen und seine Heimat zu verlassen, um zu mir nach Deutschland auszuwandern.

Er fand einen Job in einer Firma in Brandenburg, wir wohnten zusammen bei meinen Eltern. Es war schön, ihn bei mir zu haben. Aber nach etwa fünf Monaten merkte ich, wie sehr er seine Familie vermisste. Luigi ist Einzelkind, aber seine Mutter und sein Vater haben je vier Geschwister. Deren Kinder, also seine Cousins und Cousinen, sind für ihn wie Brüder und Schwestern. So ist das eben in Süditalien, die Familie rückt und hält zusammen, und zum engeren Kreis gehören gut und gern mal 50 Leute. Da braucht man eigentlich keine Freunde mehr.

Jedenfalls dämmerte mir irgendwann, dass das Leben in Deutschland nicht das Richtige für ihn war, zumal seine Eltern damals schon beide über 70 waren und immer die Sorge im Raum stand, dass ihnen mal etwas passieren könnte und wir dann weit weg wären.

Ja zum Leben in Apulien: Das Wetter spielt eine Rolle

Seltsamerweise stellten sich zur selben Zeit bei mir Aufbruchstimmung und Abenteuerlust ein. Also zog ich kurz darauf mit Luigi in seine Heimat, nach Triggiano. Über die Jahre hatte ich Apulien während vieler Urlaube lieben gelernt, und das, was mich beim ersten Besuch ein klein wenig abschreckte – das Wetter – zog mich jetzt umso mehr an. Man sagt, Apulien hätte durchschnittlich 300 Sonnentage im Jahr. Sobald ich also - auch nach einem noch so langen Arbeitstag – nach Hause komme und auf meine sonnenüberflutete Terrasse trete, fühle ich mich, als hätte ich Urlaub. Noch dazu ist es das ganze Jahr über immer so schön hell. Dieses sanfte Licht in Apulien, das hab ich von Anfang an geliebt.

Triggiano mag ich, weil wir hier unsere Traumwohnung gefunden haben. Die Leute sind freundlich, höflich, hilfsbereit, offen bis ungeniert neugierig und, wenn man zweimal im gleichen Geschäft eingekauft hat, wird man schon mit seinem Namen begrüßt. In zehn Minuten ist man mit dem Zug in Bari, wo ich an Sprach- und Privatschulen als Deutschlehrerin arbeite.

Leben in Apulien Italien: Mit Davide auf unserer Terrasse

Corinna und ihr Sohn Davide genießen das herrliche Wetter auf der heimischen Terrasse

Was ich an der Stadt Bari mag ist, dass sie sich nicht so einfach einordnen lässt. Bari ist weder schön noch hässlich, weder klassisch noch modern, früh und abends chaotisch und nachmittags um zwei so tot wie die Hauptstraße im Western kurz vorm Showdown. Bari hat von allem ein bisschen: eine verwinkelte, orientalisch anmutende Altstadt, eine schachbrettartig angelegte Neustadt mit detailverliebt konstruierten Bürgerhäusern, einige Parks, die man wegen ihrer geringen Größe lieber „Gärten” nennt, viele historische Gebäude, kulturelle Angebote wie Theater, Konzerte, ein Filmfestival sowie ein mehrtägiges Stadtfest und Messen. Und um Bari herum gibt es wunderschöne Strände mit kristallklarem Wasser, wie man es aus Werbeprospekten kennt.

Apulien Italien: Die Stadt Bari

Die Seepromenade von Bari mit dem Fischerei- und Yachthafen im Vordergrund

Ich liebe auch das Essen in Apulien. Man isst hier viel mehr frisch, jeden Tag gibt es Märkte. Und der Mozzarella! Wir haben Bekannte mit einer Farm, die machen ihn selber, dieser Mozzarella ist nicht wabbelig, sondern viel fester, leckerer, salziger.

Wie der Rest von Italien Apulien beurteilt

Das Leben in Apulien ist viel relaxter als zu Hause – ganz so, wie man es sich vorstellt. Der Rest des Landes nennt die Süditaliener „Terroni“, das heißt übersetzt „Erdfresser“ und ist verbunden mit einer Reihe von Stereotypen. Die Menschen in Apulien seien faul, haben es mit dem Gesetz nicht so und seien eher häuslich und traditionell, heißt es. Dazu kann ich nur sagen, dass es in Luigis Familie weder Kriminelle noch Arbeitslose gibt, aber allen die Familie und ein schönes Zuhause wichtig sind.

Bis in die 80er Jahre gab es in Bari einen Wirtschaftsboom und die Leute hatten gleich nach der Schule einen Job. Heute kämpft Apulien mit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit. Da es üblich ist, sehr lange bei den Eltern zu wohnen, fällt es nicht auf, wenn ein junger Mensch keine Arbeit hat und nicht für sich selbst sorgen kann. Aber die Situation dürfte sich verschärfen und sichtbarer werden, wenn die Generation „gute Rente“ nicht mehr für ihre Nachkommen sorgen kann. Anfangs haben auch Luigi und ich in der Wohnung seiner Eltern gelebt. Der Wechsel von einer Fernbeziehung zu einer Beziehung in Luigis Kinderzimmer war Dank der Herzlichkeit und Liebe meiner Schwiegereltern eine schöne Erfahrung, aber auch eine neuerliche Geduldsprobe für unsere Beziehung.

Noch ein Grund für die Vorurteile, die viele Menschen in Italien Apulien gegenüber hegen, ist vielleicht, dass hier über Mittag alles einschläft. Erst ab fünf Uhr nachmittags geht es noch mal los. Zwischen zwölf und zwei Uhr fahren die meisten Arbeitnehmer für die Mittagspause heim. Luigi und ich machen das auch so. Wenn ich vormittags arbeite, kocht seine Mama für uns. Sie besteht drauf! Samstags gibt es immer einen kleinen Kampf zwischen ihr und mir, wer das Essen zubereitet. Meist gewinnt sie. Und sonntags geht hier sowieso jeder zum Essen zu seinen Eltern, komme, was da wolle.

Balkone in Bari

Eine Gasse in Mola di Bari, einem Vorort von Bari, der Hauptstadt der Region Apulien. Das Foto stammt von Corinnas Blog

Seit ich in Italien lebe, dreht sich vieles um Sprache. Anfangs haben Luigi und ich nur englisch gesprochen. Sein Englisch ist super, weil er lange schon Serien im Originalton geguckt und Bücher auf englisch gelesen hat. Das ist hier aber nicht selbstverständlich. Der Sprachunterricht in Apulien gilt als schlecht. Deshalb gibt es auch so viele private Sprachschulen hier, in denen man vorrangig Englisch aber auch alle anderen Sprachen lernen kann. Ich unterrichte Deutsch und springe gelegentlich für ausgefallene Englischlehrer ein. Die meisten Schüler, die zu mir kommen, müssen ein Examen bestehen und würden das ohne private Nachhilfe nicht schaffen. Andere haben den Plan, nach Deutschland zu gehen.

Inzwischen spreche ich fließend Italienisch. Als ich ankam, habe ich die Sprache konsequent gelernt. Ich hab den ganzen Tag Wörter gepaukt, Zeitung auf italienisch gelesen und mit meiner Schwiegermutter gesprochen, die immer zu Hause war. Mit Luigis kleiner Cousine, die damals zwei Jahre alt war, habe ich außerdem immer das Kinderprogramm geguckt. Inzwischen sprechen Luigi und ich zu 98 Prozent italienisch und unseren einjährigen Sohn Davide erziehen wir zweisprachig.

 Süditalien: Von „Bella Figura“ bis Umweltsünden

Die italienische Sprache ist emotional und leidenschaftlich und ich merke, wie ich auf Italienisch ganz anders spreche – meine Tonlage verändert sich und ich fange an mit den Armen zu fuchteln. Überhaupt ist die Gestik hier eine andere. In Deutschland zuckt man mit den Schultern, wenn man etwas nicht weiß oder sich wundert, in Italien breitet man die Arme aus und zeigt die Handflächen. Das mache ich auch schon so. Typisch ist hier auch das Lamentieren über das Wetter oder besonders die Politik. „Was sollen wir denn auch machen? Wir können es ja nicht ändern“, hört man die Menschen hier oft sagen.

So sehr sich die Menschen in Apulien vermeintlich von denen aus anderen Ggegenden in Italien unterscheiden, sie sind genau so modebewusst. „Bella Figura“ ist in Apulien überaus wichtig, das heißt, man zieht sich elegant an. Wenn man sich mit Freunden trifft, dann sieht man sich fast nie zu Hause, sondern geht in eine Bar oder ein Restaurant. Dabei sieht man die Schönheiten in den Stadtzentren auf und ab flanieren. Die Frauen stöckeln über das marode Pflaster, manche können nur am Arm eines Mannes laufen mit ihren hohen Hacken.

Bella Figura“ ist den meisten sogar wichtiger als eine schöne Wohnung. Eine Bekannte von uns, 50 Jahre alt, wohnt in einer absoluten Bruchbude, aber ihre Fingernägel sind immer perfekt gemacht, die Haare akkurat frisiert und die Kleidung teuer.

Es gibt auch einiges, was mir an meinem Leben in Apulien nicht gefällt. Wenn man zum Amt muss, dauert alles immer ewig. Außerdem gibt es keine soziale Absicherung wie in Deutschland. Man zahlt nicht in eine Krankenversicherung ein und muss außer der Basisversorgung beim Hausarzt alles selbst bezahlen, wenn man mal etwas hat.

Außerdem haben die Süditaliener wenig Respekt vor öffentlichem Eigentum. Zum Beispiel wird, was auch immer man gerade loswerden will, weggeworfen, wo man steht und geht. Dass das nicht okay ist, dafür haben viele Leute hier einfach kein Bewusstsein und auch die hohen Geldbußen, die möglich sind, schrecken niemanden ab. Mich stört das natürlich, aber ich bin gewissermaßen abgestumpft. Wenn Besuch aus Deutschland zu uns nach Apulien kommt und sagt „Wie sieht’s denn hier aus?“ dann sehe ich das oft schon gar nicht mehr so kritisch.

Apulien Mola di Bari

Ausflug ans Meer in Mola di Bari. Rund um Bari, Apulien, gibt es viele fantastische Strände (Dazu weiter unten mehr)

Insgesamt liebe ich mein Leben in Apulien. Ich denke nicht darüber nach, warum ich ausgerechnet hier lebe. Am Ende habe ich mir nicht das Land oder den Ort ausgesucht, sondern den Mann, der von hier kommt. Allerdings finde ich auch, es hätte mich mit beiden bedeutend schlechter treffen können.

***


Die schönsten Reiseziele in Apulien, Italien

Ein Blick auf die Karte zeigt: Die Region Apulien erstreckt sich auf dem Absatz des „Stiefels“, dem Italien im Ganzen ähnelt. Man muss natürlich nicht gleich auswandern, um die Schönheit Apuliens zu entdecken. Wen es reizt, die Region im Süden von Italien mal im Urlaub zu besuchen, bekommt hier ein paar Ideen für besonders schöne Reiseziele in Apulien.

Traumhafte Strände

Apulien zeichnet sich unter anderem durch seine achthundert Kilometer lange Mittelmeerküste aus. Viele meinen, dass sich hier auch die schönsten Strände von ganz Italien befinden. Geht es um besonders malerische Küstenabschnitte, wird die Halbinsel Gargano im Norden (hier auf der Karte) besonders häufig genannt. Auch die Region Salento weiter im Süden (siehe Karte) ist berühmt für ihre sehr gut erschlossenen Strände, aber auch geheimen und abgelegenen Badebuchten. In Vieste sollen zum Beispiel der Spiaggia di Pizzomunno und der Spiaggia di Portonuovo besonders schön sein. In Salento ist zum Beispiel der Strand im Badeort Torre dell’Orso einen Besuch wert.

Ausführlich hat Peter von peterstravel.de über Strände in Apulien geschrieben. Um Strände speziell in und um Bari geht es hier.

Lecce: Das „Florenz des Südens“

Neben der Altstadt von Alberobello mit ihren Trulli gibt es natürlich eine Vielzahl weiterer Orte, die man auf einer Rundreise ansteuern sollte. So fehlt auch Lecce weit im Süden auf dem Stiefelabsatz in keinem Apulien-Reiseführer. Die 95.000-Einwohner-Stadt auf der Halbinsel Salento ist berühmt für ihre vielen barocken Gebäude im Stadtzentrum, wegen derer sie auch als „Florenz des Südens“ bezeichnet wird. Hier gibt es außerdem ein teils freigelegtes Amphitheater. Lecce ist auch die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt nicht weit entfernt von Badeorten wie Gallipoli, Nardo oder Otranto.

Über Essen und Sehenswürdigkeiten in Lecce hat Italien-Kennerin Barbara von reisepsycho.com geschrieben. Auf provinzkindchen.com gibt es weitere Tipps für schöne Reiseziele in Apulien samt Routenvorschlägen.

Apulien: Ein Buchtipp

Nein, an dieser Stelle möchte ich keinen Reiseführer empfehlen, sondern einen Roman: In Annika Landsteiners Buch „Mein italienischer Vater“ reist Hauptfigur Laura nach dem Tod ihrer Mutter nach Apulien. Hier lebt ihr Vater, den sie jahrelang nicht gesehen hat. Während Laura und ihre italienische Familie sich nach und nach annähern, wachsen den Lesenden nicht nur die Figuren, sondern auch ihre apulische Heimat und deren Schönheit immer mehr ans Herz. Nach dem Lesen wollte ich direkt nach Apulien aufbrechen.

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Alle Fotos dieses Beitrags stammen von Corinna. Von ihrem Leben in Apulien, Italien erzählt sie auch auf ihrem Blog Mein Apulien.


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16 Comments
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Egon
16. Juli 2016 10:39

Sehr schön geschrieben !

Claudia Schubert
17. Juli 2016 13:39

Danke fuer diesen Bericht ueber Corinna und ihre Auswanderung. Diese mit den Haenden und Armen fuchtelnden “Terroni”, denen es immer wichtig ist, eine “Bella Figura” zu machen- ja, die kenne ich auch?. Meinen Weg nach Italien habe ich auch vor einiger Zeit verbloggt… auch wenn dieser wieder ganz anders aussah! Viele Gruesse! Claudia

Dominik
19. Juli 2016 9:46

Es hätte mich mit beiden deutlich schlechter treffen können”. Sehr schön :) Tolle Geschichte von den beiden, so muss es laufen! Für mich ist nur eine Frage offen: Warum wurde das arme Kind auf dem Foto auf der heimischen Terasse bei Sonnenschein und Kurzärmelwetter in einen Winteranzug plus Mütze gepackt?

23. Juli 2016 16:34
Reply to  Dominik

*lach* Blauer Himmel meint bei uns nicht automatisch 40 Grad. ;)

Das Foto entstand Im April. Ich erinnere mich nicht genau, aber ich tippe mal auf 20 Grad und Wind. Für uns hier also praktisch tiefster Winter. Ich kann da schon mit halblangen Ärmeln über die Terrasse spazieren, aber mein Kleiner ist deutlich mehr Apulier als ich.

23. Juli 2016 16:35
Reply to  Corinna

Sommer erkennt man auf Apulienfotos, wenn die Pflanzen, die Unterwuchs bilden halbtot aussehen. ;)

23. Juni 2017 11:17

Ein wirklich schön geschriebener Artikel über Apulien, in das ich mich vor knapp vier Jahren sehr verliebt habe. Ich habe mein Leben lang heimlich davon geträumt, am Mittelmeer zu leben und als ich nach Apulien kam, dachte ich: das ist es! wenn dann hier… Seitdem nutze ich jede Gelegenheit nach Apulien zu fahren, habe dort schon ein paar Monate in der Landwirtschaft gearbeitet und sehr unterschiedliche Reisen gemacht. In gewisser Weise haben diese Reisen mein Leben und meine Sicht auf die Welt verändert. Ich habe leider noch nicht den Absprung nach Apulien geschafft, aber weil es mich nicht loslässt, einen… Read more »

25. Juni 2017 8:55
Reply to  Susanne

Liebe Susanne,

vielen Dank für deine ermutigenden Worte. Ich hoffe, dein Gefühl stimmt und ich lande irgendwann doch noch in Apulien. Mit meinem Blog mach ich bis dahin bestimmt weiter. Die Themen und Ideen werden mir bestimmt nicht ausgehen.
Dass Du mit Herzblut dabei bist, merkt man deinen Artikeln an und dass Du mehr mehr an Menschen und Geschichten interessiert bist als an Sehenswürdigkeiten gefällt mir sehr. Alles Gute weiterhin, vor allem ispirierende Reisen!

19. Juli 2017 8:49
Reply to  Susanne

Liebe Susanne,

kein Problem wegen der späten Freigabe! Ich lass es Dich wissen, wenn es soweit ist ( erstmal wohl wieder work and travel).

Liebe Grüße
Alexandra

Harry Blechschmidt
4. August 2019 14:58

Hallo und guten Tag, es war sehr interessant Ihre Erzählung zu lesen und da wir noch nicht in Apulien waren, uns aber sehr damit befasst haben, auch hilfreich.
Wir überlegen Deutschland erst einmal für die kalten Zeiten des Jahres den Rücken zu zeigen und in Apulien einen Trulli mit Grundstück zu erwerben. Eine Beurteilung vor Ort ist geplant aber noch nicht geschehen.
Wir haben schon eine Maklerin (Gabriele Dragone) im Zielgebiet, wollen aber erst noch Informationen sammeln. Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.
MfG Harry und Linda aus Bielefeld

Gerhard Kury
18. November 2019 8:25

Hallo Corinna, danke für die Info die du in deinen Beiträgen weiter gibst, hilfreich und humorvoll, gefällt mir, bin selbst am Überlegen nach Apulien auszuwandern, in 2 Jahren soll es soweit sein, lg aus Wien Gerry