Auswanderer Menschen

Apu­lien in Ita­lien: Vom Licht, vom Leben, von der Liebe

16. Juli 2016
Trulli – Leben in Apulien

Zuletzt aktua­li­siert am 31. Juli 2020 um 16:50

Apu­lien, Ita­lien: Hier, auf dem „Stie­fel­ab­satz“ ganz im Süden von Ita­lien, lebt Corinna (39) schon seit vier Jahren. Sie zog der Liebe in die Nähe von Bari. Hier erzählt sie, was sie an ihrem Leben in Apu­lien beson­ders liebt (natür­lich auch das Wetter) – und warum sie manchmal mit ihrer ita­lie­ni­schen Schwie­ger­mama übers Essen streitet. Dazu: Die schönsten Rei­se­ziele in Apu­lien.


Leben in Apu­lien, Ita­lien: Corinnas Geschichte

Ich bin der Liebe wegen nach Ita­lien aus­ge­wan­dert, vor vier Jahren, im Sommer 2012. Meinen Mann Luigi habe ich schon 1999 kennen gelernt, als Brief­freund. Ich war gerade in die Uni­ver­sität gekommen und unser Eng­lisch­lehrer hat uns Kon­takte aus der ganzen Welt ver­mit­telt.

Die ersten vier Jahre haben wir immer nur auf eng­lisch E‑Mails geschrieben, damals hatte ich noch einen Freund, stu­dierte Kul­tur­wis­sen­schaften und jede Menge Spra­chen, zu denen Ita­lie­nisch nicht gehörte. Im Jahr 2000 bin ich zum ersten Mal zu Luigi nach Apu­lien gereist, aber wir sind trotzdem weiter nur Brief­freunde geblieben.

 Leben in Apu­lien: gesellig und fami­liär

Ich kann mich noch erin­nern, dass mich die Hitze in Apu­lien völlig erschlagen hat. Was für ein Wetter! Es war Juli, es herrschten über 40 Grad und wir waren ständig an einem der Strände in der Nähe. Ich kann mich auch noch erin­nern, wie sehr mich die Gast­freund­schaft von Luigis Familie über­wäl­tigte. Ich wurde zu allen zum Essen ein­ge­laden und unter den Ver­wandten regel­recht her­um­ge­reicht, denn alle wollten die Deut­sche ken­nen­lernen. Ich komme aus einem Dorf in der Nähe von Eisen­hüt­ten­stadt und habe selbst eine große Familie, in der man sich nahe steht. Aber das ist trotzdem kein Ver­gleich zu dem, was ich in Ita­lien erlebt habe.

Auswanderin Corinna in Alberobello Trulli

Corinna vor den Trulli in Alber­o­bello – die Kegel­bauten stehen überall in Apu­lien, aber nur in der Alt­stadt von Alber­o­bello so gehäuft, dass der Ort zum UNESCO-Welt­kul­tur­erbe ernannt wurde

So wohl ich mich auch gefühlt habe, ein Leben in Apu­lien konnte ich mir zu dem Zeit­punkt nicht vor­stellen. Und eine Fern­be­zie­hung über eine Distanz von 2000 Kilo­meter zu führen, hielt ich für wenig zukunfts­trächtig. Fünf Jahre später hatten sich meine pri­vate Situa­tion und meine Ein­stel­lung jedoch geän­dert und ich war bereit, mich auf eine Fern­be­zie­hung mit Luigi, der die ganzen Jahre nicht auf­ge­geben hatte, um mich zu werben, ein­zu­lassen. 2011 war es schließ­lich Luigi, der sich ent­schloss, Nägel mit Köpfen zu machen und seine Heimat zu ver­lassen, um zu mir nach Deutsch­land aus­zu­wan­dern.

Er fand einen Job in einer Firma in Bran­den­burg, wir wohnten zusammen bei meinen Eltern. Es war schön, ihn bei mir zu haben. Aber nach etwa fünf Monaten merkte ich, wie sehr er seine Familie ver­misste. Luigi ist Ein­zel­kind, aber seine Mutter und sein Vater haben je vier Geschwister. Deren Kinder, also seine Cou­sins und Cou­sinen, sind für ihn wie Brüder und Schwes­tern. So ist das eben in Süd­ita­lien, die Familie rückt und hält zusammen, und zum engeren Kreis gehören gut und gern mal 50 Leute. Da braucht man eigent­lich keine Freunde mehr.

Jeden­falls däm­merte mir irgend­wann, dass das Leben in Deutsch­land nicht das Rich­tige für ihn war, zumal seine Eltern damals schon beide über 70 waren und immer die Sorge im Raum stand, dass ihnen mal etwas pas­sieren könnte und wir dann weit weg wären.

Ja zum Leben in Apu­lien: Das Wetter spielt eine Rolle

Selt­sa­mer­weise stellten sich zur selben Zeit bei mir Auf­bruch­stim­mung und Aben­teu­er­lust ein. Also zog ich kurz darauf mit Luigi in seine Heimat, nach Trig­giano. Über die Jahre hatte ich Apu­lien wäh­rend vieler Urlaube lieben gelernt, und das, was mich beim ersten Besuch ein klein wenig abschreckte – das Wetter – zog mich jetzt umso mehr an. Man sagt, Apu­lien hätte durch­schnitt­lich 300 Son­nen­tage im Jahr. Sobald ich also — auch nach einem noch so langen Arbeitstag – nach Hause komme und auf meine son­nen­über­flu­tete Ter­rasse trete, fühle ich mich, als hätte ich Urlaub. Noch dazu ist es das ganze Jahr über immer so schön hell. Dieses sanfte Licht in Apu­lien, das hab ich von Anfang an geliebt.

Trig­giano mag ich, weil wir hier unsere Traum­woh­nung gefunden haben. Die Leute sind freund­lich, höf­lich, hilfs­be­reit, offen bis unge­niert neu­gierig und, wenn man zweimal im glei­chen Geschäft ein­ge­kauft hat, wird man schon mit seinem Namen begrüßt. In zehn Minuten ist man mit dem Zug in Bari, wo ich an Sprach- und Pri­vat­schulen als Deutsch­leh­rerin arbeite.

Leben in Apulien Italien: Mit Davide auf unserer Terrasse

Corinna und ihr Sohn Davide genießen das herr­liche Wetter auf der hei­mi­schen Ter­rasse

Was ich an der Stadt Bari mag ist, dass sie sich nicht so ein­fach ein­ordnen lässt. Bari ist weder schön noch häss­lich, weder klas­sisch noch modern, früh und abends chao­tisch und nach­mit­tags um zwei so tot wie die Haupt­straße im Wes­tern kurz vorm Show­down. Bari hat von allem ein biss­chen: eine ver­win­kelte, ori­en­ta­lisch anmu­tende Alt­stadt, eine schach­brett­artig ange­legte Neu­stadt mit detail­ver­liebt kon­stru­ierten Bür­ger­häu­sern, einige Parks, die man wegen ihrer geringen Größe lieber „Gärten” nennt, viele his­to­ri­sche Gebäude, kul­tu­relle Ange­bote wie Theater, Kon­zerte, ein Film­fes­tival sowie ein mehr­tä­giges Stadt­fest und Messen. Und um Bari herum gibt es wun­der­schöne Strände mit kris­tall­klarem Wasser, wie man es aus Wer­be­pro­spekten kennt.

Apulien Italien: Die Stadt Bari

Die See­pro­me­nade von Bari mit dem Fischerei- und Yacht­hafen im Vor­der­grund

Ich liebe auch das Essen in Apu­lien. Man isst hier viel mehr frisch, jeden Tag gibt es Märkte. Und der Moz­za­rella! Wir haben Bekannte mit einer Farm, die machen ihn selber, dieser Moz­za­rella ist nicht wab­belig, son­dern viel fester, leckerer, sal­ziger.

Wie der Rest von Ita­lien Apu­lien beur­teilt

Das Leben in Apu­lien ist viel relaxter als zu Hause – ganz so, wie man es sich vor­stellt. Der Rest des Landes nennt die Süd­ita­liener „Ter­roni“, das heißt über­setzt „Erd­fresser“ und ist ver­bunden mit einer Reihe von Ste­reo­typen. Die Menschen in Apu­lien seien faul, haben es mit dem Gesetz nicht so und seien eher häus­lich und tra­di­tio­nell, heißt es. Dazu kann ich nur sagen, dass es in Luigis Familie weder Kri­mi­nelle noch Arbeits­lose gibt, aber allen die Familie und ein schönes Zuhause wichtig sind.

Bis in die 80er Jahre gab es in Bari einen Wirt­schafts­boom und die Leute hatten gleich nach der Schule einen Job. Heute kämpft Apu­lien mit einer hohen Jugend­ar­beits­lo­sig­keit. Da es üblich ist, sehr lange bei den Eltern zu wohnen, fällt es nicht auf, wenn ein junger Mensch keine Arbeit hat und nicht für sich selbst sorgen kann. Aber die Situa­tion dürfte sich ver­schärfen und sicht­barer werden, wenn die Genera­tion „gute Rente“ nicht mehr für ihre Nach­kommen sorgen kann. Anfangs haben auch Luigi und ich in der Woh­nung seiner Eltern gelebt. Der Wechsel von einer Fern­be­zie­hung zu einer Bezie­hung in Luigis Kin­der­zimmer war Dank der Herz­lich­keit und Liebe meiner Schwie­ger­el­tern eine schöne Erfah­rung, aber auch eine neu­er­liche Gedulds­probe für unsere Bezie­hung.

Noch ein Grund für die Vor­ur­teile, die viele Menschen in Ita­lien Apu­lien gegen­über hegen, ist viel­leicht, dass hier über Mittag alles ein­schläft. Erst ab fünf Uhr nach­mit­tags geht es noch mal los. Zwischen zwölf und zwei Uhr fahren die meisten Arbeit­nehmer für die Mit­tags­pause heim. Luigi und ich machen das auch so. Wenn ich vor­mit­tags arbeite, kocht seine Mama für uns. Sie besteht drauf! Sams­tags gibt es immer einen kleinen Kampf zwischen ihr und mir, wer das Essen zube­reitet. Meist gewinnt sie. Und sonn­tags geht hier sowieso jeder zum Essen zu seinen Eltern, komme, was da wolle.

Balkone in Bari

Eine Gasse in Mola di Bari, einem Vorort von Bari, der Haupt­stadt der Region Apu­lien. Das Foto stammt von Corinnas Blog

Seit ich in Ita­lien lebe, dreht sich vieles um Sprache. Anfangs haben Luigi und ich nur eng­lisch gespro­chen. Sein Eng­lisch ist super, weil er lange schon Serien im Ori­gi­nalton geguckt und Bücher auf eng­lisch gelesen hat. Das ist hier aber nicht selbst­ver­ständ­lich. Der Sprach­un­ter­richt in Apu­lien gilt als schlecht. Des­halb gibt es auch so viele pri­vate Sprach­schulen hier, in denen man vor­rangig Eng­lisch aber auch alle anderen Spra­chen lernen kann. Ich unter­richte Deutsch und springe gele­gent­lich für aus­ge­fal­lene Eng­lisch­lehrer ein. Die meisten Schüler, die zu mir kommen, müssen ein Examen bestehen und würden das ohne pri­vate Nach­hilfe nicht schaffen. Andere haben den Plan, nach Deutsch­land zu gehen.

Inzwi­schen spreche ich flie­ßend Ita­lie­nisch. Als ich ankam, habe ich die Sprache kon­se­quent gelernt. Ich hab den ganzen Tag Wörter gepaukt, Zei­tung auf ita­lie­nisch gelesen und mit meiner Schwie­ger­mutter gespro­chen, die immer zu Hause war. Mit Luigis kleiner Cou­sine, die damals zwei Jahre alt war, habe ich außerdem immer das Kin­der­pro­gramm geguckt. Inzwi­schen spre­chen Luigi und ich zu 98 Pro­zent ita­lie­nisch und unseren ein­jäh­rigen Sohn Davide erziehen wir zwei­spra­chig.

 Süd­ita­lien: Von „Bella Figura“ bis Umwelt­sünden

Die ita­lie­ni­sche Sprache ist emo­tional und lei­den­schaft­lich und ich merke, wie ich auf Ita­lie­nisch ganz anders spreche – meine Ton­lage ver­än­dert sich und ich fange an mit den Armen zu fuch­teln. Über­haupt ist die Gestik hier eine andere. In Deutsch­land zuckt man mit den Schul­tern, wenn man etwas nicht weiß oder sich wun­dert, in Ita­lien breitet man die Arme aus und zeigt die Hand­flä­chen. Das mache ich auch schon so. Typisch ist hier auch das Lamen­tieren über das Wetter oder beson­ders die Politik. „Was sollen wir denn auch machen? Wir können es ja nicht ändern“, hört man die Menschen hier oft sagen.

So sehr sich die Menschen in Apu­lien ver­meint­lich von denen aus anderen Gge­genden in Ita­lien unter­scheiden, sie sind genau so mode­be­wusst. „Bella Figura“ ist in Apu­lien überaus wichtig, das heißt, man zieht sich ele­gant an. Wenn man sich mit Freunden trifft, dann sieht man sich fast nie zu Hause, son­dern geht in eine Bar oder ein Restau­rant. Dabei sieht man die Schön­heiten in den Stadt­zen­tren auf und ab fla­nieren. Die Frauen stö­ckeln über das marode Pflaster, manche können nur am Arm eines Mannes laufen mit ihren hohen Hacken.

Bella Figura“ ist den meisten sogar wich­tiger als eine schöne Woh­nung. Eine Bekannte von uns, 50 Jahre alt, wohnt in einer abso­luten Bruch­bude, aber ihre Fin­ger­nägel sind immer per­fekt gemacht, die Haare akkurat fri­siert und die Klei­dung teuer.

Es gibt auch einiges, was mir an meinem Leben in Apu­lien nicht gefällt. Wenn man zum Amt muss, dauert alles immer ewig. Außerdem gibt es keine soziale Absi­che­rung wie in Deutsch­land. Man zahlt nicht in eine Kran­ken­ver­si­che­rung ein und muss außer der Basis­ver­sor­gung beim Haus­arzt alles selbst bezahlen, wenn man mal etwas hat.

Außerdem haben die Süd­ita­liener wenig Respekt vor öffent­li­chem Eigentum. Zum Bei­spiel wird, was auch immer man gerade los­werden will, weg­ge­worfen, wo man steht und geht. Dass das nicht okay ist, dafür haben viele Leute hier ein­fach kein Bewusst­sein und auch die hohen Geld­bußen, die mög­lich sind, schre­cken nie­manden ab. Mich stört das natür­lich, aber ich bin gewis­ser­maßen abge­stumpft. Wenn Besuch aus Deutsch­land zu uns nach Apu­lien kommt und sagt „Wie sieht’s denn hier aus?“ dann sehe ich das oft schon gar nicht mehr so kri­tisch.

Apulien Mola di Bari

Aus­flug ans Meer in Mola di Bari. Rund um Bari, Apu­lien, gibt es viele fan­tas­ti­sche Strände (Dazu weiter unten mehr)

Ins­ge­samt liebe ich mein Leben in Apu­lien. Ich denke nicht dar­über nach, warum ich aus­ge­rechnet hier lebe. Am Ende habe ich mir nicht das Land oder den Ort aus­ge­sucht, son­dern den Mann, der von hier kommt. Aller­dings finde ich auch, es hätte mich mit beiden bedeu­tend schlechter treffen können.

***


Die schönsten Rei­se­ziele in Apu­lien, Ita­lien

Ein Blick auf die Karte zeigt: Die Region Apu­lien erstreckt sich auf dem Absatz des „Stie­fels“, dem Ita­lien im Ganzen ähnelt. Man muss natür­lich nicht gleich aus­wan­dern, um die Schön­heit Apu­liens zu ent­de­cken. Wen es reizt, die Region im Süden von Ita­lien mal im Urlaub zu besu­chen, bekommt hier ein paar Ideen für beson­ders schöne Rei­se­ziele in Apu­lien.

Traum­hafte Strände

Apu­lien zeichnet sich unter anderem durch seine acht­hun­dert Kilo­meter lange Mit­tel­meer­küste aus. Viele meinen, dass sich hier auch die schönsten Strände von ganz Ita­lien befinden. Geht es um beson­ders male­ri­sche Küs­ten­ab­schnitte, wird die Halb­insel Gar­gano im Norden (hier auf der Karte) beson­ders häufig genannt. Auch die Region Salento weiter im Süden (siehe Karte) ist berühmt für ihre sehr gut erschlos­senen Strände, aber auch geheimen und abge­le­genen Bade­buchten. In Vieste sollen zum Bei­spiel der Spia­ggia di Piz­zo­munno und der Spia­ggia di Por­to­nuovo beson­ders schön sein. In Salento ist zum Bei­spiel der Strand im Badeort Torre dell’Orso einen Besuch wert.

Aus­führ­lich hat Peter von peterstravel.de über Strände in Apu­lien geschrieben. Um Strände spe­ziell in und um Bari geht es hier.

Lecce: Das „Flo­renz des Südens“

Neben der Alt­stadt von Alber­o­bello mit ihren Trulli gibt es natür­lich eine Viel­zahl wei­terer Orte, die man auf einer Rund­reise ansteuern sollte. So fehlt auch Lecce weit im Süden auf dem Stie­fel­ab­satz in keinem Apu­lien-Rei­se­führer. Die 95.000-Einwohner-Stadt auf der Halb­insel Salento ist berühmt für ihre vielen baro­cken Gebäude im Stadt­zen­trum, wegen derer sie auch als „Flo­renz des Südens“ bezeichnet wird. Hier gibt es außerdem ein teils frei­ge­legtes Amphi­theater. Lecce ist auch die Haupt­stadt der gleich­na­migen Pro­vinz und liegt nicht weit ent­fernt von Bade­orten wie Gal­li­poli, Nardo oder Otranto.

Über Essen und Sehens­wür­dig­keiten in Lecce hat Ita­lien-Ken­nerin Bar­bara von reisepsycho.com geschrieben. Auf provinzkindchen.com gibt es wei­tere Tipps für schöne Rei­se­ziele in Apu­lien samt Rou­ten­vor­schlägen.

Apu­lien: Ein Buch­tipp

Nein, an dieser Stelle möchte ich keinen Rei­se­führer emp­fehlen, son­dern einen Roman: In Annika Land­stei­ners Buch „Mein ita­lie­ni­scher Vater“ reist Haupt­figur Laura nach dem Tod ihrer Mutter nach Apu­lien. Hier lebt ihr Vater, den sie jah­re­lang nicht gesehen hat. Wäh­rend Laura und ihre ita­lie­ni­sche Familie sich nach und nach annä­hern, wachsen den Lesenden nicht nur die Figuren, son­dern auch ihre apu­li­sche Heimat und deren Schön­heit immer mehr ans Herz. Nach dem Lesen wollte ich direkt nach Apu­lien auf­bre­chen.

***


Alle Fotos dieses Bei­trags stammen von Corinna. Von ihrem Leben in Apu­lien, Ita­lien erzählt sie auch auf ihrem Blog Mein Apu­lien.


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16 Comments
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Egon
16. Juli 2016 10:39

Sehr schön geschrieben !

17. Juli 2016 13:39

Danke fuer diesen Bericht ueber Corinna und ihre Aus­wan­de­rung. Diese mit den Haenden und Armen fuch­telnden “Ter­roni”, denen es immer wichtig ist, eine “Bella Figura” zu machen- ja, die kenne ich auch?. Meinen Weg nach Ita­lien habe ich auch vor einiger Zeit ver­bloggt… auch wenn dieser wieder ganz anders aussah! Viele Gru­esse! Claudia

19. Juli 2016 9:46

Es hätte mich mit beiden deut­lich schlechter treffen können”. Sehr schön :) Tolle Geschichte von den beiden, so muss es laufen! Für mich ist nur eine Frage offen: Warum wurde das arme Kind auf dem Foto auf der hei­mi­schen Ter­asse bei Son­nen­schein und Kurz­är­mel­wetter in einen Win­ter­anzug plus Mütze gepackt?

23. Juli 2016 16:34
Reply to  Dominik

*lach* Blauer Himmel meint bei uns nicht auto­ma­tisch 40 Grad. ;)

Das Foto ent­stand Im April. Ich erin­nere mich nicht genau, aber ich tippe mal auf 20 Grad und Wind. Für uns hier also prak­tisch tiefster Winter. Ich kann da schon mit halb­langen Ärmeln über die Ter­rasse spa­zieren, aber mein Kleiner ist deut­lich mehr Apu­lier als ich.

23. Juli 2016 16:35
Reply to  Corinna

Sommer erkennt man auf Apu­li­en­fotos, wenn die Pflanzen, die Unter­wuchs bilden halbtot aus­sehen. ;)

23. Juni 2017 11:17

Ein wirk­lich schön geschrie­bener Artikel über Apu­lien, in das ich mich vor knapp vier Jahren sehr ver­liebt habe. Ich habe mein Leben lang heim­lich davon geträumt, am Mit­tel­meer zu leben und als ich nach Apu­lien kam, dachte ich: das ist es! wenn dann hier… Seitdem nutze ich jede Gele­gen­heit nach Apu­lien zu fahren, habe dort schon ein paar Monate in der Land­wirt­schaft gear­beitet und sehr unter­schied­liche Reisen gemacht. In gewisser Weise haben diese Reisen mein Leben und meine Sicht auf die Welt ver­än­dert. Ich habe leider noch nicht den Absprung nach Apu­lien geschafft, aber weil es mich nicht los­lässt, einen… Read more »

25. Juni 2017 8:55
Reply to  Susanne

Liebe Susanne,

vielen Dank für deine ermu­ti­genden Worte. Ich hoffe, dein Gefühl stimmt und ich lande irgend­wann doch noch in Apu­lien. Mit meinem Blog mach ich bis dahin bestimmt weiter. Die Themen und Ideen werden mir bestimmt nicht aus­gehen.
Dass Du mit Herz­blut dabei bist, merkt man deinen Arti­keln an und dass Du mehr mehr an Menschen und Geschichten inter­es­siert bist als an Sehens­wür­dig­keiten gefällt mir sehr. Alles Gute wei­terhin, vor allem ispi­rie­rende Reisen!

19. Juli 2017 8:49
Reply to  Susanne

Liebe Susanne,

kein Pro­blem wegen der späten Frei­gabe! Ich lass es Dich wissen, wenn es soweit ist ( erstmal wohl wieder work and travel).

Liebe Grüße
Alex­andra

Harry Blechschmidt
4. August 2019 14:58

Hallo und guten Tag, es war sehr inter­es­sant Ihre Erzäh­lung zu lesen und da wir noch nicht in Apu­lien waren, uns aber sehr damit befasst haben, auch hilf­reich.
Wir über­legen Deutsch­land erst einmal für die kalten Zeiten des Jahres den Rücken zu zeigen und in Apu­lien einen Trulli mit Grund­stück zu erwerben. Eine Beur­tei­lung vor Ort ist geplant aber noch nicht geschehen.
Wir haben schon eine Mak­lerin (Gabriele Dra­gone) im Ziel­ge­biet, wollen aber erst noch Infor­ma­tionen sam­meln. Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.
MfG Harry und Linda aus Bie­le­feld

Gerhard Kury
18. November 2019 8:25

Hallo Corinna, danke für die Info die du in deinen Bei­trägen weiter gibst, hilf­reich und humor­voll, gefällt mir, bin selbst am Über­legen nach Apu­lien aus­zu­wan­dern, in 2 Jahren soll es soweit sein, lg aus Wien Gerry