Kathmandu Nepal

Coro­na­virus: Zur aktu­ellen Situa­tion in Nepal

20. März 2020
Coronavirus in Nepal: Station zum Händewaschen

Zuletzt aktua­li­siert am 25. Juli 2021 um 18:18

Ich lebe zur­zeit in Kathmandu und möchte hier über die aktu­elle Situa­tion rund um das Coro­na­virus in Nepal infor­mieren. Ich bin keine Viro­login und kann ledig­lich meinen per­sön­li­chen Ein­druck ver­mit­teln. Gesi­cherte Infor­ma­tionen über bestä­tigte Fälle, Rei­se­be­schrän­kungen und andere Maß­nahmen sowie über neue Ent­wick­lungen aktua­li­siere ich hier fortlaufend.


Offi­ziell ver­zeichnet Nepal jetzt (Stand: 25. Juli 2021)  27, 228 aktive Fälle, vom 24. Juli  auf den 25. Juli wurden 1, 539 Neu­in­fek­tionen regis­triert.  680, 556 Menschen in Nepal haben sich bisher mit dem Coro­na­virus infi­ziert. Am 16. Mai  2020 wurde der erste Todes­fall auf­grund der Virus­er­kran­kung bestä­tigt, mitt­ler­weile sind 9, 713 Per­sonen gestorben. Die aktu­ellen Zahlen für Nepal kann man hier ein­sehen. Einer Ende Mai erschie­nenen Studie zufolge liegen die offi­zi­ellen Zahlen aber um ein Viel­fa­ches unter den tat­säch­lich anzu­neh­menden Infek­tions- und Todes­zahlen, dazu unter „Mai 2021“ mehr.

Das Neueste in Kürze: Von Herbst 2020 bis Früh­jahr 2021 hatte es für Nepal ver­hält­nis­mäßig gut aus­ge­sehen, die Fall­zahlen waren stetig gesunken. Doch einige Wochen nachdem das benach­barte Indien einen starken Anstieg zu ver­zeichnen begann, gab es auch hier­zu­lande wieder mehr Infek­tionen. Im April war klar: Die zweite Welle hat Nepal erfasst. 

Nachdem am 25. April in Nepal­gunj, im Westen Nepals, Aus­geh­be­schrän­kungen in Kraft traten, ging auch das Kathmandutal am 29. April in einen Lock­down (der hier aller­dings „pro­hi­bi­tory orders“ heißt). Das Gesund­heits­system droht im Mai vie­ler­orts zusam­men­zu­bre­chen, Impf­stoff wurde nicht mehr aus Indien gelie­fert. Nach wie vor gibt es kein flä­chen­de­ckendes Con­tact Tra­cing. Wenn du hier klickst, kommst du im fol­genden Zeit­strahl direkt zum jet­zigen Stand und fin­dest genauere Infor­ma­tionen. Auch für Rei­sende ergeben sich stetig Ände­rungen. Mehr dazu unter „Rei­se­be­schrän­kungen“.

Inzwi­schen ist end­lich die Impf­stoff gelie­fert worden. Der Lock­down im Kathmandutal gilt immer noch, er ist aber­mals bis 4. August ver­län­gert worden. Die Ein­hal­tung der Regeln wird mitt­ler­weile aber kaum noch kon­trol­liert. Viele Restau­rants haben, obwohl noch nicht offi­ziell erlaubt, ihren Betrieb längst wieder auf­ge­nommen.

Ich werde diesen Post ab sofort – es sei denn, es kommt erneut zu einer deut­li­chen Ver­schär­fung der Lage – ab jetzt nur noch einmal wöchent­lich updaten.

Coro­na­virus in Nepal 2021: Zeit­strahl ab April

Hier hatte ich zunächst alles ab März 2020 doku­men­tiert, der Bei­trag war dann so lang und unüber­sicht­lich geworden, dass ich fortan mit den Ent­wick­lungen seit April dieses Jahres weitermache. 

April 2021: Die zweite Welle rollt 

Die Fall­zahlen erhöhten sich extrem. Im Unter­schied zur ersten Welle waren diesmal bedeu­tend mehr Kinder betroffen. Bis Mitte April hatte die Regie­rung keine ver­bind­li­chen Schritte ein­ge­leitet, um die Ver­brei­tung des Virus ein­zu­dämmen.  Minis­ter­prä­si­dent K.P. Oli sagte noch Anfang April, man möge mit Gua­ve­blät­tersud gur­geln, um das Virus los­zu­werden. Schul­schlie­ßungen und Ein­schrän­kungen im Gas­tro­ge­werbe traten erst am 19. April in Kraft, Ver­samm­lungen von mehr als 25 Per­sonen waren dann verboten.

Wei­terhin fehlte es an Bemü­hungen um Con­tact Tra­cing, einer Aus­wei­tung der Test­maß­nahmen und strengen Grenz­kon­trollen ent­lang der 1800 Kilo­meter langen Grenze zu Indien, über die seit Wochen viele nepa­le­si­sche Arbeitsmigrant:innen nach Hause zurück­kehren. Es gab bis Ende April keine Qua­ran­täne-Ein­rich­tungen und Tests, Heim­keh­renden konnten unge­hin­dert in ihre Hei­mat­dörfer zurück­kehren. (Hier mehr.)

In meh­reren Städten im Süden und Süd­westen war die Lage in den Kran­ken­häu­sern bereits im April ver­hee­rend, etwa in Lum­bini.

Nepal­gunj im Westen des Landes ging am 25.4. in den Lock­down. Am Don­nerstag, 29. April, folgen die drei großen Städte im Kathmandutal, Kathmandu, Lalitpur und Bhak­tapur. Erlaubt war fortan nur noch der Ein­kauf von Lebens­mit­teln in der Zeit von 5 Uhr früh bis 10 Uhr vor­mit­tags und 17 bis 19 Uhr am Abend. Feiern wie Hoch­zeiten waren nur nach Geneh­mi­gung und mit maximal 15 Per­sonen erlaubt. Ansonsten war die Bevöl­ke­rung ange­halten, sich nicht draußen auf­zu­halten, auch das Fahren mit einem Fahr­zeug war ver­boten, es sei denn, es lagen beson­dere Gründe vor. (Alle Infos hier.) Am Dienstag, 26. April, begann man end­lich, Kon­trollen an der Grenze zu Indien durch­zu­führen. Hier waren bereits Menschen mit ver­meint­lich gefälschten nega­tiven PCR-Tests abge­wiesen worden.

Inzwi­schen fanden meh­rere „Impf­ak­ti­ons­tage“ für Menschen der Alters­gruppe 18 bis 59 statt, an denen sich lange Schlangen vor den Kran­ken­häu­sern bil­deten. Ver­impft wurde dort ein von China gespen­deter und von Sino­pharm her­ge­stellter Impf­stoff. Unklar ist, ob und wann wei­terer Impf­stoff aus Indien gelie­fert wird.

Mai 2021: Höchst­stand und kein Impf­stoff in Sicht

Im Mai ver­zeich­nete Nepal an meh­reren Tagen in Folge mehr als 7000 Neu­in­fek­tionen pro Tag, Höchst­stand seit Beginn der Pan­demie. Pri­vate Kran­ken­häuser lehnten der­weil Patient:innen mit Covid-19 ab und schickten sie in staat­liche Kran­ken­häuser, denen zeit­weise der Sauer­stoff aus­ging,  obwohl das Per­sonal der Pri­vat­häuser eben­falls prio­ri­siert geimpft worden war.  Am 10. Mai lag die Posi­tiv­rate der PCR-Tests bei 52 Prozent. 

Ab dem 5. Mai wurden die Lock­down-Maß­nahmen ver­schärft, ein­kaufen war ab sofort nur noch bis mor­gens 9 Uhr mög­lich.  Außer­halb der Ein­kaufs­zeiten durfte man sich nicht grundlos draußen aufhalten.

Die „pro­hi­bi­tory orders“ wurden mehr­fach ver­län­gert, die Öff­nungs­zeiten der Lebens­mit­tel­ge­schäfte vor­über­ge­hend um eine Stunde ver­län­gert. Ein­kaufen war nun bis 10 Uhr vor­mit­tags mög­lich, damit nicht zu viele Menschen gleich­zeitig in und vor den Geschäften stehen.

Wei­terhin fehlte es in Nepal an Impf­stoff, weil bestellte Dosen aus Indien nicht ver­schickt bzw. von Indien infolge der Krise im eigenen Land ein­be­halten wurden.  Viele ältere Nepales:innen, die die Erst­imp­fung mit Astra­ze­neca erhalten haben, bekamen die zweite Dosis des­halb nicht recht­zeitig.  Am 24. Mai legte die Regie­rung fest, dass der emp­foh­lene Abstand zwischen erster und zweiter Imp­fung mit Astraze­nica von ursprüng­lich 8 bis 12 auf 12 bis 16 Wochen erwei­tert wird. Stu­dien zufolge habe die Imp­fung auch dann noch eine Wirk­sam­keit von 65 bis 88 Pro­zent. Aller­dings ist zu diesem Zeit­punkt unklar, ob diese erwei­terte Frist in Nepal ein­ge­halten werden kann.

Am 25. Mai wurde der Lock­down um eine Woche bis 3. Juni ver­län­gert, dar­über hinaus irri­tierte die Regie­rung die Bevöl­ke­rung mit dem Beschluss, ab Freitag, 28. Mai, sogar Lebens­mit­tel­ge­schäfte für eine Woche zu schließen. Ledig­lich Obst, Gemüse und andere Grund­nah­rungs­mittel gab es dann noch zu kaufen. Expert:innen hielten diese Ent­schei­dung für „idio­tisch“, zumal sie für Panik­käufe und Men­schen­an­samm­lungen an den Tagen vor Inkraft­treten gesorgt hatte.

Eine Studie des „Insti­tute for Health Metrics and Eva­lua­tion (IHME)“ der „Uni­ver­sity of Washington School of Medi­cine“ in Seattle kam zu dem Ergebnis, dass das Infek­ti­ons­ge­schehen und die offi­zi­ellen Zahlen in Nepal grob falsch sind und in Wahr­heit dem 30-fachen ent­spre­chen.  Als Anfang Mai meh­rere Tage in Folge offi­ziell mehr als 9,000 Neu­in­fek­tionen regis­triert wurden, seien es dem­nach in Wahr­heit eher an die 350.000 gewesen. Was die Zahl der an Covid-19 Ver­stor­benen anbe­langt, so gingen die Expert:innen von 28,256 statt 7163 aus.

Juni: Lock­down verlängert

Der Lock­down wurde aber­mals ver­län­gert. Ab Freitag, 4. Juni gab es einige Locke­rungen. Jetzt durften auch Super­märkte wieder öffnen, wei­terhin aber nur bis 9 Uhr mor­gens. Dar­über hinaus konnten Werk­stätten und Schreib­wa­ren­laden einige Stunden am Tag öffnen. Einige Tage später folgten Locke­rungen: Der Lebens­mit­tel­ein­kauf war nun bis 11 Uhr vor­mit­tags mög­lich, Restau­rants durften wieder Take-Out anbieten.

Noch immer fehlte es an Impf­stoff. Nepal wird offenbar 4 Mil­lionen Dosen des Impf­stoffs Sino­pharm aus China kaufen. Irri­ta­tionen gab es, weil China nicht möchte, dass Details über den Deal ver­öf­fent­licht werden.

Die pro­hi­bi­tory orders wurden ein wei­teres Mal bis 28. Juni ver­län­gert, aller­dings gab es Locke­rungen: Fahr­zeuge durften ja nach Kenn­zei­chen und Datum wieder abwech­selnd fahren und Geschäfte für einige Stunden an jedem zweiten Tag im Wechsel öffnen. Beklei­dungs­ge­schäfte bei­spiels­weise durften mon­tags, diens­tags und frei­tags öffnen. Alle Infos hier.

Von Nepals etwa 29 Mil­lionen Ein­wohner hatten bis Ende Juni bis­lang noch nicht einmal 700.000 beide Impf­dosen bekommen. 

Ab 28. Juni wurde der Lock­down aber­mals ver­län­gert mit wei­teren Locke­rungen: Die meisten Geschäfte dürfen nun wieder bis 18 Uhr öffnen. Restau­rants können Take-Away anbieten, Schulen bleiben geschlossen, die Odd-Even-Regel für pri­vate Fahr­zeuge bleibt bestehen.

Juli: Ris­kante Lockerungen

Ab dem 7. Juli dürfen im Kathmandutal wieder alle fahren, unab­hängig vom Kenn­zei­chen. Außerdem werden Rei­se­be­schrän­kungen gelo­ckert, dazu mehr hier. Schulen dürfen ab dem­nächst zumin­dest wieder Prü­fungen abnehmen, Kinos bleiben geschlossen. Restau­rants eigent­lich auch – daran halten sich aber von Tag zu Tag weniger Betreiber. Auch viele Trans­port­un­ter­nehmen halten die aktuell noch gel­tenden Regeln nicht mehr ein. Das Impfen wird seit Anfang Juli fort­ge­setzt, ältere Bürger:innen erhalten end­lich ihre zweite Dosis. (siehe hier.) Dar­über hinaus bekommt Nepal 1.5 Mil­lionen Dosen des Impf­stoffs von „Johnson & Johnson“ aus dem COVAX-Pro­gramm und hat vier Mil­lionen Dosen des chi­ne­si­schen Mit­tels „Vero Cell“ des Her­stel­lers Sino­pharm gekauft.

Mediziner:innen sehen die Locke­rungen kri­tisch, denn bis­lang sind gerade einmal drei Pro­zent der Bevöl­ke­rung voll­ständig geimpft. Die Inten­siv­sta­tionen der Kran­ken­häuser seien außerdem wieder voll.

Am 14.7. meldet Kathmandu Post, dass die Impf­kam­pagne end­lich noch umfas­sender fort­ge­setzt werden kann. 

Wie gut ist Nepal gegen Covid-19 gewappnet?

Zunächst in keinster Weise. Wäh­rend der ersten Welle man­gelte es an Schutz­aus­rüs­tung.  Ange­stellte in Kran­ken­häu­sern reichten rei­hen­weise Urlaub ein, Kli­nik­lei­tungen sahen sich gezwungen, ihn zu geneh­migen, weil sie ande­ren­falls Kün­di­gungs­wellen befürchten. Laut dieser Mel­dung  man­gelte es sogar Ende August  2020 noch an Schutz­aus­rüs­tung, u.a. an Masken.

Social Distancing“ bzw. „Phy­sical Distancing“ ist vor allem im dicht besie­delten Kathmandutal schwer umzu­setzen. Mehr als 20.200 Einwohner:innen leben auf einem Qua­drat­ki­lo­meter. Zum Ver­gleich: In Ham­burg teilen sich die gleiche Fläche nur 2438 Per­sonen. Noch dazu wohnen Eltern, Kinder und Enkel­kinder in der Regel unter einem Dach und viele junge Leute teilen sich Zimmer. Die Iso­lie­rung ein­zelner Per­sonen ist daher schwierig.

Auch zu Beginn der zweiten Welle (die zunächst vor allem den Süden von Nepal, etwa die Stadt Lum­bini, ergriffen hat), war Nepal weit­ge­hend unvorbereitet.

Volle Straßen in Kathmandu
Ason Bazar im Zen­trum von Kathmandu: immer voll

Wirt­schaft­li­chen Folgen und wach­sende Armut

Auch die wirt­schaft­li­chen Kon­se­quenzen machen den Menschen hier Sorgen. Zum einen ist der Tou­rismus eine der wich­tigsten Ein­nah­me­quellen des Himalaya-Staates. Zum anderen ist Nepal in hohem Maße von Indien und China abhängig und darauf ange­wiesen, Roh­stoffe, Lebens­mittel, Medi­ka­mente und andere Güter des täg­li­chen Lebens zu impor­tieren. Ist  der Waren­ver­kehr beein­träch­tigt, könnte das sehr unan­ge­nehme Folgen für das kleine Land haben.

Ein Bei­trag vom 26. März 2020 ver­deut­lichte: Viele Menschen in Nepal hatten mehr Angst davor, zu ver­hun­gern, als an Corona zu erkranken. Ende Mai berich­teten nepa­le­si­sche Medien von einem ersten bekannten Hun­ger­toten. Es gab wei­tere Berichte, nach denen Menschen infolge des Lock­downs ver­hun­gert sind, wenig später folgten welche über einen Anstieg an Selbst­morden im Land.

Schlecht steht es auch um die Aber­tau­senden Arbeits­mi­granten. Viele haben vor ihrer Abreise viel Geld in die Stel­len­ver­mitt­lung ins Aus­land, bei­spiels­weise im Mitt­leren Osten, inves­tiert und sind ent­gegen aller Ver­spre­chungen nie bezahlt worden. Sie kehren nach Nepal zurück – ohne Ein­kommen, ohne Arbeit und ohne Per­spek­tive (mehr dazu hier).

Rei­se­be­schrän­kungen

Am 23. Januar 2021 ließ die Everest-Region sämt­liche Coro­nabe­schrän­kungen fallen, um den Berg­tou­rismus wieder anzu­kur­beln. Weder ein nega­tiver Test noch Qua­ran­täne wurden in der Region mehr ver­langt. Inzwi­schen sind auch vom Everest-Base­camp Per­sonen mit Covid-19 nach Kathmandu geflogen worden.

Seit 29. April ist das Kathmandutal im Lock­down. Inlands­flüge wurden in der Nacht des 3. Mai aus­ge­setzt, inter­na­tio­nale Flüge ab dem 6. Mai.

Seit 24. Juni sind inter­na­tio­nale Flüge ein­ge­schränkt wieder mög­lich, ab Don­nerstag, 1. Juli, gibt es auch wieder Inlandsflüge.

Der­zeit sind keine Rück­holf­lüge für gestran­dete Deut­sche geplant. Es emp­fiehlt sich, der Deut­schen Bot­schaft in Kathmandu bei Facebook zu folgen.

Ab dem 7.7. gilt  Nepal nicht mehr als Virus­va­ri­an­ten­ge­biet, die Ein­reise nach Deutsch­land ist somit für alle wieder mög­lich, dar­über hinaus ent­fällt die Qua­ran­tä­ne­pflicht für voll­ständig Geimpfte und Genesene.

Nepal in Not: Ich möchte helfen!

Häufig werde ich  gefragt, an welche Orga­ni­sa­tion man spenden sollte. Hier folgt eine Liste von Ver­einen und Orga­ni­sa­tionen, deren Arbeit ich medial ver­folgt, mit denen ich per­sön­lich in Kon­takt gestanden und für die ich teil­weise auch selbst gespendet habe.

  • Nepal­hilfe Bie­tig­heim-Hers­feld e.V.: Der deut­sche Verein arbeitet gemeinsam mit den nepa­le­si­schen Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tionen Hoste Hainse und Jagrity Child and Youth Con­cern Nepal (JCYCN) in zahl­rei­chen Pro­jekten daran, unter­pri­vi­li­gierten Kin­dern in Nepal Bil­dung zu ermög­li­chen. Wäh­rend der Pan­demie hat der Verein unter anderem Haus­be­suche von Lehr­kräften auf die Beine gestellt. Auch Income- Genera­tion-Pro­jekte werden gefördert.
  • Blin­kNow Foun­da­tion: Die Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tion unter­hält eine Schule, ein Kin­der­heim, eine Klinik und Zen­tren für Frauen und Mäd­chen in Surkhet und ist wäh­rend des Covid-19-Aus­bruchs auch für unzäh­lige Heim­keh­rende zur Stelle.
  • Out of Ashes: Die Orga­ni­sa­tion stammt aus Schweden und kämpft gemeinsam mit inter­na­tio­nalen Part­nern gegen Sex­handel in Asien. Sie unter­stützt u.a. die extrem dis­kri­mi­nierte Badi-Com­mu­nity im Westen von Nepal. Wäh­rend der Corona-Pan­demie hilft sie mit Nahrungspaketen.
  • Kathmandu Envi­ron­mental Edu­ca­tion Pro­ject (KEEP): Eine Orga­ni­sa­tion, die sich für das Wohl von Menschen ein­setzt, die im Tou­rismus arbeiten. Zu ihrer Arbeit gehört ein Por­ters Wel­fare Pro­gram, bei dem Träger fach­lich aus­ge­bildet werden und Eng­lisch lernen und mit ange­mes­sener Klei­dung aus­ge­stattet werden.

Für wei­tere aktu­elle Infor­ma­tionen in Hin­blick auf das Coro­na­virus in Nepal ver­weise ich an dieser Stelle auf die Nepal-Seite des Aus­wär­tigen Amtes.

***


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12 Comments
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Christian
19. März 2020 21:08

Danke für die Information,ich per­sön­lich habe eine Reise gebucht am 1 Oktober bis 18oktober. Ich hoffe das bis dahin alles vorbei ist. Das Land war schon immer mein Traum. LG Chris­tian Wiemann

Christian
24. März 2020 10:35
Reply to  Susanne

Danke, viel­leicht kann ich sie Mal besuchen,wir haben ein paar Tage Auf­ent­halt in Kathmandu. Die Menschen dort sollen ja sehr gast­freund­lich sein. MFG Chris­tian Wiemann

Susan
22. März 2020 3:29

Liebe Susanne, vielen Dank für deinen Blog, den ich bereits zum Beginn unserer Reise gerne las. Mitt­ler­weile sind wir in Kathmandu gestrandet und ich würde mich wahn­sinnig freuen, hier wei­terhin von deinen Updates lesen zu dürfen. Namaste und liebe Grüße Susan

29. März 2020 21:52

Liebe Susanne,
vielen Dank für deinen sehr infor­ma­tiven Bericht über die Situa­tion in Nepal. Bis zu uns hier nach Deutsch­land dringen da sonst nicht viele Nach­richten, damit wir uns ein Bild machen könnten. 

Ich würde mir wün­schen, das Ganze wäre bald vorbei, bin da leider aber skep­tisch. Da du so aktu­elle berich­test, habe ich deinen Bei­trag mit meinem über das Nepal Visum verlinkt.

Ich wün­sche dir, deine Familie und Freunden sowie den Menschen in Nepal alles Gute. 

Liebe Grüße
Renate

30. März 2020 10:13
Reply to  Susanne

Oh, hatte ich noch nicht gesehen. Vielen Dank. Toi, toi, toi — ich ver­folge die Situa­tion in Nepal weiter.
Renate

Florian
28. August 2020 14:38

Hallo Susanne, habe herz­li­chen Dank für die hier zusam­men­ge­tra­genen Informationen!! Eigent­lich hatte ich geplant mit meinen beiden Söhnen (15 und 19 Jahre) Mitte Oktober nach Kathmandu zu reisen… heute hat mir der Trek­king-Guide geschrieben und meinte, dass er kaum eine Chance für unser Vor­haben sieht. Wir wollen den Manaslu umrunden… Wie es aus­sieht werden wir ver­su­chen die Reise auf März nächsten Jahres zu verschieben. Ich drücke dir, deinem Freund und eurem Umfeld, die Daumen, dass ihr weiter gut durch diese ver­rückte Zeit kommt. Und ich freue mich natür­lich über neue Infos aus Kathmandu (ich bin 2017 erst­mals dort gewesen und… Read more »

Katrin
7. Juli 2021 6:34

Guten Morgen liebe Susanne,
ich trinke jetzt Kaffee im Bett, und infor­miere mich wieder bei dir über die aktu­elle Situa­tion in Nepal.
Dafür ein großes Dan­ke­schön! Ein­fach sehr gut gemacht, dein Blog!
Die Nach­richt, dass Nepal ab heute „nur noch“ Hoch­in­zi­denz­ge­biet ist, lässt etwas hoffen.
Wir haben auch den Plan im Herbst end­lich mal wieder nach Nepal zu kommen.
Ich wün­sche Dir und Deinen Menschen dort alles Gute!
Bleibt gesund!
Herz­liche Grüße von der Ostsee!
Katrin