Nepal

Pokhara in Nepal: Was die Stadt (nicht) zu bieten hat

15. Januar 2020
Blick auf Pokhara Nepal

Zuletzt aktua­li­siert am 20. März 2020 um 6:15

Irre hohe Berge, ein wun­der­barer See, ange­nehmes Wetter: Doch, doch, Pokhara in Nepal ist schon schön! Aber die Stadt als solche ist es nicht. Warum das ver­meint­liche  Urlaubs­pa­ra­dies am Fuße des Anna­purna-Mas­sivs mir nicht so recht gefallen will und wo mich Pokhara schließ­lich doch begeis­tert hat. Dazu: Tipps für deine Reise in Nepals zweit­größte Stadt.


Mein Lieb­lingsort ist Pokhara.“

Seit ich als Deutsch­leh­rerin in Kathmandu arbeite, höre ich diesen Satz sehr häufig. Sobald die nepa­le­si­schen Schüler:innen gelernt haben, „Lieb­lings-“ vor Sub­stan­tive zu setzen und sobald sie dann auch über ihren „Lieb­lingsort“ spre­chen können, bezeichnen gut 90 Pro­zent von ihnen Pokhara als eben­jenen. Ich wun­dere mich dar­über nicht mehr. Und wun­dere mich eben doch: Die Begeis­te­rung für die zweit­größte Stadt des Landes, die mir hier im Klas­sen­raum (und mehr­heit­lich auch auf Rei­se­b­logs) ent­ge­gen­strömt, kann ich nur mit Ein­schrän­kungen teilen. Mein Lieb­lingsort in Nepal ist Pokhara jeden­falls nicht – und das muss ich jetzt wohl alles ein biss­chen besser erklären.

Pokhara: Höhe, Lage, Größe und wei­tere Fakten

Zunächst einmal: Pokhara samt Umland hat etwas mehr als 310.000 Ein­wohner und liegt 200 Kilo­meter west­lich von Nepals Haupt­stadt Kathmandu. Eine ein­zige Straße ver­bindet die beiden Städte – der Prithvi Highway, eine stark repa­ra­tur­be­dür­figte Piste, auf der sich Tag für Tag unzäh­lige Fahr­zeuge, dar­unter jede Menge Tou­ris­ten­busse, anein­ander vor­bei­schieben. Im Schnitt dauert die Bus­fahrt von Kathmandu nach Pokhara sieben Stunden. Besucher:innen reisen aber nicht nur aus Kathmandu an, sie kommen auch aus Rich­tung Süden, nachdem sie zum Bei­spiel den Chitwan Natio­nal­park an der Grenze zu Indien besucht haben. Pokhara liegt direkt am Phewa-See (auch „Fewa“ geschrieben), dem zweigrößten See Nepals. Von hier aus starten außerdem zahl­reiche kür­zere und län­gere Trek­king­touren ins Anna­purna-Massiv. Auch des­halb ist die Stadt fester Pro­gramm­punkt jeder Nepal-Rund­reise.

Pokhara Nepal: Bunte Boote im Phewa-See

Sehens­wert: Der Phewa See mit seinen bunten Booten in Pokhara

Trekking von Pokhara aus

Pokhara Trek­king: Schild mit den ange­bo­tenen Trek­king­touren

Pokhara liegt auf 930 Metern Höhe, wobei einige Orts­teile sich auch in noch höheren Lagen bis 1500 Metern befinden.

Pokhara Nepal: Schön oder nicht schön?

Für Ein­hei­mi­sche und vor allem für Haupt­stadt­be­wohner scheint Pokhara indessen der Inbe­griff von Urlaub und Aus­zeit, von Abschalten und Erho­lung zu sein. Und genau da liegt für mich der Hase im Pfeffer.

Ja, sicher­lich: Ver­gli­chen mit dem Kathmandutal, diesem anstren­genden, völlig zuge­bauten Bal­lungs­raum mit seinen 2,5 Mil­lionen Ein­woh­nern, ist Pokhara nahezu beschau­lich. Aber wer jetzt glaubt, man könne dort überall in Ruhe durch pit­to­reske Straßen schlen­dern, wer glaubt, Pokhara sei so eine rich­tige Urlaubs­stadt, ein Kurort gera­dezu, der irrt. Auch Pokhara ist voll, auch dort gibt es Stau und Hup­kon­zerte, auch dort hat man erst mal Mühe, echte Rück­zugs­orte zu finden.

Inwie­fern Pokhara eine Ent­täu­schung ist

Zweimal war ich mitt­ler­weile für je vier Tage in der Stadt und beide Male habe ich sie ein wenig ratlos wieder ver­lassen. Denn so schön und lau­schig, wie ich sie mir vor­ge­stellt hatte, fand ich sie ganz ein­fach nicht. Durch das Zen­trum zieht sich eine elendig lange Ein­kaufs­meile, in der es haupt­säch­lich Kashmir- und Trek­king-Klei­dung und ansonsten immer den­selben Tou­ris­ten­nippes zu kaufen gibt. In der­selben Straße, deren erster Abschnitt am Ufer des Phewa-Sees ent­lang­führt, befinden sich etliche Bars und Restau­rants, die meisten groß und unge­müt­lich wie Bahn­hofs­hallen. In den Sei­ten­straßen reiht sich ein Hotel an das nächste, viele von ihnen kann man kaum von­ein­ander unter­scheiden.

Nepal erhofft sich in naher Zukunft wesent­lich mehr Gäste, des­halb werden immer mehr Hotels gebaut: Bei meinem letzten Besuch in Pokhara im Sommer 2019 waren es auch die Bau­stellen, die dem Stadt­zen­trum vie­ler­orts jeg­liche Idylle raubten. Außerdem befindet sich nahe der Stadt ein inter­na­tio­naler Flug­hafen im Bau. 2021 soll er seinen Betrieb auf­nehmen und den Trib­huvan Inter­na­tional Air­port in Kathmandu, den bis­lang ein­zigen inter­na­tio­nalen Flug­hafen des Landes (Stand: Januar 2020), ent­lasten.

Pokhara Nepal: Flaniermeile Lakeside Road

Alte Archi­tektur wie im Kathmandutal sucht man im Zen­trum von Pokhara jeden­falls ver­geb­lich. Die Stadt sieht ganz anders als Kathmandu aus, auch weil sie viel sau­berer und auf­ge­räumter ist. Das ist ange­nehm. Einer­seits. Ande­rer­seits wirkt sie an vielen Stellen wie eine eilig aus dem Boden gestampfte Bet­ten­burg-Sied­lung ohne Gesicht und ohne Geschichte.

Der Autor Misha G. Schoe­n­e­berg hat Pokhara  bei seinem Besuch ähn­lich erlebt. In seinem Buch „Sid­dharta Highway“ von 2017 beschreibt er die Lakeside Road, jene Ein­kaufs­straße, wie folgt:

 Es ist die Fla­nier­meile dieser welt-totalen Tou­rismus-Indus­trie, die […] bisher noch jeden Ort, den sie als Para­dies ver­kauft, schon zig-fach ver­ge­wal­tigt hat, bevor sie die Clowns und Colo­nels der Global Player aus den Her­ren­län­dern drü­ber­steigen lässt: Den von McDonald’s, den aus Ken­tucky, die Kaf­fee­röster, die Fuji-Sushi aus Japan. Alle Multis sind schon da!

Pokhara voller McDonald’s, KFC und Star­bucks? Auch mir fällt diese Vor­stel­lung nicht schwer. Schon jetzt prägt tou­ris­ti­sche Zweck­mä­ßig­keit nahezu jedes Gebäude im Zen­trum. Und mit dem Hippie-Mekka, das die Stadt in den Sieb­ziger Jahren einmal war, hat sie heute über­haupt nichts mehr gemein.

Berge und See: Was Nepals zweit­größte Stadt zu bieten hat

Man könnte sagen: Es ist es alles Städ­ti­sche, was mir an dieser Stadt nicht gefällt.

Aber Pokhara ist ja nicht nur Fla­nier­meile, nicht nur Lakeside Road mit ihren rie­sigen Restau­rants und unzäh­ligen Hotels. Der Trumpf dieses Ortes, der immer ein paar Grad wärmer als Kathmandu ist, ist seine ein­ma­lige Lage am Phewa-See und am Fuße der Anna­purna-Gebirgs­kette. Sie schenkt ihm die Viel­falt und Schön­heit, die er am Erd­boden in seinem Zen­trum ver­missen lässt. Ist der Himmel wol­kenlos, kann man ihre irr­sinnig hohen Berge von den Ter­rassen der Gebäude in den Himmel empor­ragen sehen. Beson­ders auf­fällig ist der Macha­puchare. „Fish­tail“ nennen die Ein­hei­mi­schen den fast 7000 Meter hohen Berg. Mich erin­nert sein Gipfel immer an ein Stück­chen Toble­rone.

Annapurna-Massiv mit Machapuchare von Pokhara aus

Links im Bild: Der Gipfel des Macha­puchare

Machapuchare Gipfel

Nicht zu über­sehen inmitten der Gebirgs­kette: Der Mach­ra­puche von Pokhara aus

Wun­der­schön ist Pokhara mitten auf dem Phewa-See, der von grünen Hügeln ein­ge­rahmt ist und erstaun­lich türkis im Son­nen­licht glit­zert. Eine Bade­stelle hat der See, so weit ich weiß, leider nicht. Aber eine Boots­fahrt kann und sollte man auf ihm machen, ent­weder leiht man selbst eines aus oder man lässt sich von einem Boots­führer hin­über­schip­pern. Auf einer kleinen Insel mitten im See steht ein Tempel, Barahi-Tempel mit Namen, und in der Ferne kreisen immer ein paar Para­gli­ding-Schirme vor Berg­pan­orama umher.

Phewa-Lake

Einer der Trümpfe von Pokhara: Seine Lage am zweit­größten See des Landes

Auf dem Phewa-See

Eine Boots­fahrt auf dem See muss sein!

Am aller­besten aber gefällt mir Pokhara von oben. Bei der World Peace Pagoda, die man nach einer etwa ein­stün­digen Wan­de­rung vom Phewa-Ufer aus erlangt, liegen einem der See, die Stadt und das end­lose Grün, das sie umgibt, zu Füßen. In Sar­angkot, einem ein­ge­mein­deten Dorf auf 1500 Metern Höhe, ist der Blick auf die Berge, den Phewa-See und die Stadt noch spek­ta­ku­lärer.

Sarangkot, Nepal: Toller Ausblick auf Pokhara

Und schließ­lich gibt es abseits des Zen­trums doch einige Sehens­wür­dig­keiten, die sich lohnen und die man noch dazu auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad errei­chen kann: Die längste Höhle Nepals etwa. Oder den Bind­hya­ba­sini-Tempel, eine der ältesten hei­ligen Stätten im Pok­ha­ratal (Genaueres dazu unter den Reise-Tipps im Anschluss).

So haben sie am Ende doch recht, die Urlauber und Ein­hei­mi­schen, die immer wieder sagen: Pokhara ist schön und viel­seitig und unbe­dingt eine Reise wert. Man kann hier wan­dern, Rad fahren, Boot fahren, para­gliden, trekken und tanzen.

Stimmt, all das kann man in Pokhara. Und das Stadt­zen­trum? Nun, das kann man sich sparen.

***


Pokhara Nepal: Sehens­wür­dig­keiten und Rei­se­tipps

  • Restau­rants in zweiter Reihe

    Auf der Suche nach gutem Essen oder Kaffee ist gesunde Skepsis bei den Lokalen direkt am See ange­bracht. Mit „Lakeside“ werben sie hier und sind meist völlig über­teuert. Ist der Blick auf den See auch schön, der Blick auf den Teller ist es oft nicht. Ent­weder ist schlichtweg zu wenig drauf oder man bekommt fade Aller­welts­küche. Die Erfah­rung habe ich in Pokhara häu­figer gemacht, ohne dass ich kon­krete Restau­rants nennen könnte. Land­ein­wärts gibt es, wie so oft, wesent­lich gemüt­li­chere, bes­sere und preis­lich ange­mes­se­nere Lokale.

  • Wan­de­rung zur World Peace Pagoda

    Der strah­lend weiße Stupa  – welt­weit gibt es übri­gens 80 dieser bud­dhis­ti­schen Frie­dens­sym­bole – steht auf einem Hügel unweit des Phewa-Sees. Man kann den See halb umrunden und dann hin­auf­wan­dern oder man kom­bi­niert den Aus­flug mit einer Boots­fahrt. Heißt kon­kret: Man lässt sich ans andere Ufer über­setzen,  danach geht es noch etwa eine Stunde hinauf. Ach­tung: Mehr­fach habe ich jetzt von Über­fällen beim Auf­stieg zur Frie­dens­pagode gelesen. Uns ist nichts pas­siert und auch nichts auf­ge­fallen. Ratsam wäre aber wohl, die Strecke nicht allein zu gehen.

    World Peace Pagoda in Pokhara

    World Peace Pagoda in Pokhara Nepal: Eine der bekann­testen Sehens­wür­dig­keiten des Landes

    Blick auf die Stadt von der World Peace Pagoda aus

    … und der Aus­blick von dort oben auf die Stadt

  • Gup­teshwor Mahadev Cave

    Mit etwa drei Kilo­me­tern Länge ist die Höhle nahe Pokhara Nepals längste Höhle. Der unspek­ta­ku­läre Ein­gang befindet sich in einer Laden­zeile. Wer davor steht, ahnt nicht, dass es dahinter erst einmal 200 Stufen hin­ab­geht und sich im Innern der Höhle sogar ein Tempel befindet, der Shiva gewidmet ist. Dort steht auch eine Kuh, aus deren Euter hei­liges Wasser fließt, wenn man eine Geld­spende hin­ter­lässt. Vor­sicht: Der Boden in der Höhle ist ziem­lich rut­schig.
    Gupteshwor Mahadev Cave

  • Bind­hya­ba­sini-Tempel

    Etwa zwei Stunden Fuß­marsch sind es vom Zen­trum der Stadt zu der schönen, ruhigen Anlage aus dem 17. Jahr­hun­dert, die bisher vom Tou­ris­ten­an­sturm ver­schont geblieben ist. Der Tempel ist Göttin Bha­ga­wati, einer Erschei­nungs­form von Par­vati, Shivas Frau, gewidmet. Man kann die Gläu­bigen beob­achten, die Opfer­gaben bringen und hat bei gutem Wetter einen fan­tas­ti­schen Aus­blick auf das Anna­purna-Massiv.

    Bindhyabasini-Tempel in Pokhara

    Shivas Reit­tier als Statue auf dem Gelände des Bind­hya­ba­sini-Tem­pels in Pokhara

  • Aus­flug nach Ban­dipur

    Mit regio­nalen Bussen kann man von Pokhara aus nach Ban­dipur fahren, dabei muss man in der kleinen Stadt Dumre umsteigen. Ban­dipur ist ein Berg­dorf, das berühmt ist für seine gut erhal­tene newa­ri­sche Archi­tektur. Die Haupt­straße säumen Holz­bauten und Blu­men­schmuck, abseits davon wan­dert man durch die wun­der­schöne, unbe­rührte Land­schaft.

  • Aus­flug zum Begnas Lake

    Im Pok­ha­ratal gibt es ins­ge­samt sieben Seen. Als Alter­na­tive zum Phewa Lake beliebt ist der Begnas Lake, an dem es wesent­lich ruhiger zugeht. Von Pokahra ist er etwa 30 Kilo­meter  ent­fernt, es fahren Busse vom Zen­trum aus dorthin. Der Begnas Lake soll sau­berer als der Phewa Lake sein und sich des­halb auch besser zum Schwimmen eignen. Aller­dings weiß ich auch hier nichts von Lie­ge­weisen oder einer offi­zi­ellen Bade­stelle.

  • Aus­flug nach Sar­angkot

    Mein High­light in der Umge­bung von Pokhara! In dem Dorf auf etwa 1500 Metern Höhe gibt es einen Aus­sichts­punkt, den die meisten Rei­senden zum Son­nen­auf­gang auf­su­chen. Man kann Sar­angkot in etwa zwei Stunden zu Fuß errei­chen oder die steile Ser­pen­ti­nen­straße mit dem Taxi hin­auf­fahren. Von Sep­tember bis Dezember and dann wieder von Februar bis Mai starten hier auch die Para­gli­ding-Flüge. Wer möchte, kann eine oder meh­rere Nächte in einer der Lodges und Guest­houses in Sar­angkot ver­bringen. Himm­li­sche Ruhe und gran­diose Aus­blicke garan­tiert.

    Sarangkot bei Pokhara

    Pause mit Aus­blick in der Bhan­jyang Vil­lage Lodge in Sar­angkot auf 1500 Metern Höhe

  • Movie Garden Open-Air-Kino

    Leider war ich selbst noch nie da, aber ich habe das viel­ver­spre­chende Schild gesehen und mich zumin­dest  im Internet davon über­zeugt, dass der „Movie Garden“ ein tolles Open-Air-Kino sein muss. Jeden Abend um 19 Uhr wird hier bei Ker­zen­schein ein Film in einem hüb­schen, teils mit Bambus über­dachten Garten gezeigt. Man sollte früh da sein, um sich einen Platz zu sichern. Wenn ich das nächste Mal in Pokhara bin, gehe ich ganz sicher hin!

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Auf kosmopoetin.com gibt es tolle Fotos. Auch auf rausinsleben.de gibt es Ein­drücke aus Pokhara in Nepal.

Warst du schon mal in Pokhara Nepal? Wie hast Du die Stadt erlebt? Hast Du noch wei­tere gute Tipps? Erzähl mir davon gern in den Kom­men­taren!


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Christian Wiemann

Danke sehr.aufschlussreich hätte nicht geglaubt das pokahara keine Kultur-Stadt ist. Ansonsten fände ich es alles super. Nur so zur Info in lum­bini wird dem­nächst ein inter­na­tio­naler Flug­hafen eröffnet,Geburtsort Buddhas laut den Medien. Ist glaube ist auch drin­gend not­wendig ein zweiter Flug­hafen. Schöne Grüße aus Deutsch­land Christian,ear wirk­lich sehr inter­es­sant.

Liebe Susanne, danke fürs Ver­linken! Liebe Grüße, Jasmin

Hallo Susanne, Hm, in etwa den glei­chen Ein­druck hatte ich von der Stadt auch. Die Umge­bung — Top, Pokhara selbst ist ein sehr tou­ris­ti­scher Ort. Danke für die vielen Zusatz­tipps, werde mir deinen Artikel gleich mal abspei­chern, falls ich nochmal nach Nepal komme. Dass es beim Auf­stieg zur World Peace Pagoda Über­fälle gegeben haben soll, lässt mich doch kurz schau­dern. Ich habe in Nepal die Erfah­rung gemacht, dass egal wann ich mich wohin bewegte, es immer sicher war. Viel­leicht war es nur Glück. Beim Auf­stieg zur Pagoda hat mich ledig­lich eine alte Dame ein­ge­sam­melt und zu sich nach Hause “ent­führt”… Read more »

Esther Hammes

Wir sind seit 6 jahren jedes jahr 3 monate in pokhara und hsben einen ganz anderen Ein­druck von der Stadt. 3 Straßen weg bon der lakeside und schon sieht man keine tou­risten mehr. Und noch weiter weg ver­steht man auch kein eng­lisch mehr.
Und es gibt in Deutsch­land keine Stadt, in der ich mich sicherer gefühlt habe aks in pokhara.
Schade, dass ihr alle einen so fal­schen Ein­druck von der stadt bekommen habt☹

Ich war im November 2018 für 4 Tage dort und mir hat es sehr gefallen…nach 3 Tagen Kathmandu fand ich es dort himm­lisch😉 Die “Ruhe”, das Wasser, die Berge. Klar ist es tou­ris­tisch, aber das störte mich nicht. Es hat mich dort sehr stark an Süd­tirol erinnert…Und: ich hatte ein Super Hotel!! Oben auf einem Hügel in der Nähe der World Peace Pagode liegt das Sid­dharta Ayur­veda Garden Hotel. Liebe Besit­zer­fa­milie, Tolles Essen, ruhige Lage, traum­hafte, ein­same (!) Son­nen­un­ter­gänge garan­tiert!! Und man spricht deutsch.… Danach war ich noch in Dhu­likel, wo der Tou­rismus noch nicht so sehr ange­kommen ist.… liebe… Read more »

Liebe Susanne,

herz­li­chen Dank fürs Ver­linken! Uns hat Pokhara so gut gefallen, weil Ecken wie Lakeside ein­fach mal ent­span­nend waren. Nachdem wir über viele kom­plett auf­ge­ris­sene Straßen durch das Land gefahren sind und so viel Staub geschluckt haben, war das eine Erho­lung. Beein­druckt haben mich der Son­nen­auf­gang in Sang­arkot, der schöne See mit den Bergen im Hin­ter­grund und der Bind­hya­ba­sini-Tem­pels. Ich bin ja so ein Tem­pelfan.

Viele Grüße
Renate
Nepal bleibt für immer in meinem Herzen.