Kathmandu Nepal

Kathmandu-Tipps von A bis Z

10. Juni 2019
Kathmandu Tipps: Patan Durbar Square

Zuletzt aktualisiert am 7. Februar 2022 um 8:00

Seit März 2019 lebe ich nun in Nepals Hauptstadt. Mittlerweile kann ich allerhand vom Alltag hier erzählen und Reisende mit jeder Menge Kathmandu-Tipps versorgen. Hier kommt er also, mein großer Kathmandu-Guide mit wissenswerten Fakten und persönlichen Highlights von A bis Z!


Egal ob du nur auf der Durchreise in Kathmandu bist oder dich aus anderen Gründen für Nepals Hauptstadt interessierst: Hier gibt’s Kathmandu-Tipps und -Infos von A bis Z. Sie kommen aus erster Hand (Ich lebe seit März 2019 hier!) und werden regelmäßig aktualisiert.

Kathmandu Tipps und Infos – von A wie Asan bis C wie Chowk

Asan

(Auch „Ason“.) Ein Platz unweit vom Durbar Square, den Tempel und großartige newarische Architektur mit Holzschnitzereien prägen. Sechs Straßen führen auf ihn zu und Händler bieten auf dem „Asan Bazaar“ ihre Waren – von Gewürzen über Textilien bis hin zu Kunsthandwerk.

Bagmati

Ein Fluss, der durch Kathmandu fließt und an dessen Ufern traditionell hinduistische Leichenverbrennungen stattfinden. Ich überquere den Bagmati fast täglich. Leider stinkt er ganz erbärmlich, weil er total verdreckt ist.

Banda

Ein Banda (auch „Bandha“ oder „Bandh“) ist ein Generalstreik. Bandas werden von  Splitterparteien und Interessengruppen initiiert, sie dauern in der Regel einen Tag und werden meist erst am Vorabend ausgerufen. Schulen, Geschäfte und Restaurants bleiben geschlossen, der öffentliche Nahverkehr kommt zum Erliegen. Mit dieser Art von Protest wollen Oppositionelle teils gewaltsam oder zumindest unter Androhung von Gewalt Druck auf die Regierung ausüben. Nepals Vergangenheit ist von politischen Unruhen geprägt. Bis 2006 führten maoistische Rebellen zehn Jahre lang Bürgerkrieg. Im Ringen um einen neue Verfassung legten solche Streiks das Land phasenweise mehrmals im Monat lahm. Heute kommen Bandas selten vor. Tipp: Wird ein Banda ausgerufen, fragt in Eurer Unterkunft nach, was das für euch bedeutet.

Bodnath

(Auch „Boudhanath“.) Der 36 Meter hohe Stupa ist das größte buddhistische Heiligtum Nepals und eine seiner wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Eine Umrundung (immer im Uhrzeigersinn!) zählt für viele Touristen zu den Highlights in Kathmandu.

Kathmandu Tipps Boudhanath

Bhaktapur

Die Stadt südöstlich der Hauptstadt gehört neben Patan und Kathmandu zu den drei Königsstädten im Kathmandutal. Wer nach Kathmandu reist, sollte einen Ausflug nach Bhaktapur mit seinen mehr als 170 Tempeln einplanen. Unter anderem steht hier der fünfstöckige Nyatapola-Tempel, der sowohl das Erdbeben von 1934 als auch das letzte große Erdbeben 2015 überstanden hat. In Kathmandu fahren Busse nach Bhaktapur vom Ratna Park aus ab.

Chitwan Nationalpark

Der liegt natürlich nicht in Kathmandu, sondern südwestlich der Hauptstadt, an der Grenze zu Indien. Man kann ihn jedoch von Kathmandu aus mit dem Bus erreichen. Die Busse nach Sauraha am Rande des Chitwan Nationalparks fahren von Sorhakhutte in der Nähe des Touristenviertels Thamel ab. Rechnet mit einer Fahrzeit von mindestens sechs Stunden.

Chitwan Nationalpark

Sonnenaufgang am Fluss im Chitwan Nationalpark

Chowk

In Verbindung mit dem Namen eines Stadtteils bezeichnet der Begriff die jeweils wichtigste Kreuzung in einem Viertel, an der es auch Geschäfte oder Marktstände gibt. Mein Freund und ich leben zum Beispiel nahe der Sanepa Chowk.

Von D wie Dal Bhat bis G wie „Garden of Dreams“

Dal Bhat

Dal Bhat Power, 24 hour“ ist auf viele T-Shirts an den Verkaufsständen im Touri-Viertel Tamel gedruckt. Nahrhaft ist Nepals Nationalgericht auf jeden Fall. Die beiden wichtigsten Bestandteile sind Linsen (Dal) und Reis (Bhat), dazu werden gebratene Kartoffeln, Gemüse, Joghurt und auf Wunsch Fleisch gereicht. Meist wird Dal Bhat auf einem Metallteller mit Schälchen serviert. Tipp: Übertreibt es am Anfang nicht mit den Linsen. Euer Darm dankt es Euch.

Nationalgericht von Nepal: Dal bhat

Wer kein Dal Bhat probiert hat, war nicht in Nepal. Tipp: In Kathmandu schmeckt es häufig dort am besten, wo es günstig ist

Was ich hier in Kathmandu sonst gern esse? Darüber habe ich auch hier ausführlich geschrieben. Und: In diesem Beitrag auf einmalmitalles.at geht es ebenfalls um Spezialitäten in Kathmandu, unter anderem um Pani Puri, einen meist würzigen Snack, den man hier fast überall am Straßenrand bekommt.

Dashain

Dashain ist das größte Festival in Nepal. Es fällt meist auf den Oktober und dauert 15 Tage, Schulen und Behörden bleiben dann geschlossen. Nepalesen verbringen Dashain zu Hause mit ihren Familien. Die Straßen von Kathmandu sind deshalb in dieser Zeit merklich leerer. Gefeiert wird, kurz gesagt, der Sieg des Guten über das Böse. Auf dem Programm stehen Festmahle und Tempelbesuche und überall stehen Dashain-Schaukeln aus Bambus: Wenn man auf ihnen schaukelt, heißt es, werden schlechte Gefühle fortgenommen und durch gute ersetzt.

Durbar Square

So heißen die prunkvollen Plätze vor den alten Palästen der Königsstädte Kathmandu, Patan und Bhaktapur. Leider sind beim Erdbeben im April 2015 viele Tempel und Pagoden eingestürzt. Beeindruckend sind die Durbar Squares immer noch, vor allem der in Patan.

Erdbeben

Am 25. April 2015 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 das Kathmandutal, fast 9000 Menschen starben. Bis heute gibt es Nachbeben – und es besteht die Gefahr eines neuen starken Bebens im Westen des Landes. Über Nepal nach den Erdbeben und meine Gedanken zu dem Thema habe ich ausführlicher hier geschrieben:

Fire and Ice

Dieses italienische Restaurant am Rande von Thamel ist eine Institution in Kathmandu. „Ich komme ja nicht nach Nepal, um Pizza zu essen“, denkst du? Ja, verstehe ich. Solltest du dich aber länger hier aufhalten und westliches Essen vermissen, ist das „Fire and Ice“ der richtige Ort. Hier ist verhältnismäßig teuer, aber die Steinofenpizza ist es wert. Tipp: vorher reservieren!

Flughafen

Der Tribhuvan International Airport im Osten von Kathmandu ist bislang  Nepals einziger internationaler Flughafen mit nur einer Landebahn. Er ist völlig überlastet, dreckig, chaotisch und insgesamt eine ziemliche Zumutung. Im kommenden Jahr soll ein neuer internationaler Flughafen nahe Lumbini, im Süden des Landes, eröffnen, auch nahe Pokhara wird ein Airport gebaut.

Garden of Dreams

Eine kleine Oase gleich neben dem wuseligen Thamel: In dem gepflegten, neoklassizistischen Garten gibt es Pavillons, einen Teich und ein kleines Amphitheater mit Liege- und Sitzmöglichkeiten. Erwartet aber nicht zu viel. Der „Garden of Dreams“ ist nicht besonders groß und kostet 400 Rs Eintritt.

Kathmandu Tipps und Infos – von H wie Helmpflicht bis L wie Luftqualität

Helmpflicht

Die gilt im Motorrad-Land Nepal nur für Fahrer. Ich bin meist die einzige Beifahrerin weit und breit, die einen Helm trägt. Zurzeit wird die Einführung der Helmpflicht für Beifahrer aber wieder diskutiert.

Autorin mit Helm in Kathmandu

Besser mit!

Hupen

Es macht mich bis heute aggressiv, dieses ständige, meist unnötige Gehupe von Auto- und vor allem Motorradfahrern. Sie lärmen sich rücksichtslos die Straße frei, sodass man als Fußgängerin ständig zusammenzuckt. Dabei herrscht Hupverbot und viele Schilder weisen die Verkehrsteilnehmer darauf hin. Halten sich aber nicht allzu viele dran.

Indisches Essen

Restaurants mit indischen Spezialitäten gibt es in Kathmandu an jeder Ecke – und ich bin häufig in einem von ihnen zu Gast. Mein Lieblingsessen? Palak Paneer mit Aloo Paratha. Palak Paneer ist pürierter und gewürzter Spinat mit schnittfestem Frischkäse, Aloo Paratha ist mit Kartoffel gefülltes Fladenbrot, das anstelle von Reis ganz hervorragend zu Curry-Gerichten (oder eben Palak Paneer) schmeckt. Probiert es mal!

Jhamsikhel

Jhamiskhel ist ein Viertel in der südlich an Kathmandu angrenzenden Stadt Lalitpur, das bei Expats besonders beliebt ist. Der Stadtteil ist eine angenehme Alternative zum hektischen Thamel. Auch hier gibt es fantastische Bars, Restaurants und Geschäfte und es entstehen immer mehr Hotels und Guest Houses. Jhamsikhel ist dabei aber um ein Vielfaches leerer und entspannter als Thamel.

Kathmandu Tipps Jhamsikhel

Der Gyan-Mandala-Komplex ist Jhamsikels kulturelles Herz. Er beherbergt das „Kathmandu Jazz Conservatory“ und das Café „Karma Coffee“, gegenüber befindet sich die Bar „Moksh“

Jazzmandu

Kathmandu hat nicht nur ein eigenes Jazz-Konservatorium (KJC) und einen richtig guten Jazz-Club (siehe Eintrag unter „U“), sondern auch ein eigenes internationales Jazzfestival namens „Jazzmandu“. Das einwöchige Musikfestival findet immer im Herbst zwischen Dashain und Tihar statt. Wer in dieser Zeit in Kathmandu ist, sollte unbedingt zu den Konzerten kommen.

Kumari

Die Tradition stammt aus dem Mittelalter: In mehreren Städten in Nepal gibt es eine Kumari, eine lebende Göttin. Das sind Mädchen ab dem Alter von zwei Jahren, die bis zur ersten Regelblutung im Amt bleiben. Anders als früher dürfen die Kindgöttinnen zur Schule gehen. Noch immer müssen sie aber regelmäßig Pilger segnen und den Premierminister empfangen. Dabei sind sie stark geschminkt und dürfen keine Miene verziehen. Jap, befremdlich. Mehr dazu hier.

Kakerlaken

Fragt nicht. Sie sind groß. Sie können fliegen.

Lalitpur

Die Hauptstadt Kathmandu und ihre südlich angrenzende Nachbarin Lalitpur bilden einen Doppelstadt. Ich wohne in Lalitpur und brauche zu Fuß etwa zwanzig Minuten, bis ich in Kathmandu bin.

Luftqualität

Die Luftverschmutzung ist ein riesiges Problem, daher trägt die Stadt auch die Spitznamen „Dustmandu“ und „Maskmandu“. Hauptsächlich verunreinigen Abgase, Baustellenstaub, Qualm von umliegenden Waldbränden und Müllverbrennungs-Rauch die Luft. Tipp: Kauft Euch eine Maske, wenn Ihr viel zu Fuß in Kathmandu unterwegs seid. Gibt’s in jedem noch so kleinen Kiosk. (Anmerkung: Diese Zeilen entstanden lange vor Corona.)

Von M wie Monsun bis S wie Swayambunath

Monsun

Er beginnt Ende Mai und dauert etwa bis Ende September. Bei Temperaturen an die 30 Grad ist die Luft ausgesprochen schwül und es regnet heftig und langanhaltend, wie es sich für einen Monsun gehört. Die Straßen sind dann leider schnell überschwemmt, es kommt zu Erdrutschen und Sturzfluten.

Momos

Die Wahrscheinlichkeit, dass Nepal-Reisende die gefüllten Teigtaschen während ihres Aufenthaltes nicht probieren, ist äußerst gering. Momos gibt es an jeder Ecke, sie werden gedämpft oder gebraten, mit Fleisch oder vegetarisch, mit viel oder wenig Soße serviert.

Kathmandu Tipps: Momos essen

Kathmandu-Tipps: Momos müssen natürlich dabei sein

Newar

Die Newar waren die ersten Bewohner des Kathmandutals. Angehörige dieser Ethnie haben das kulturelle Leben und die Architektur in der Hauptstadt und ihrer Umgebung entscheidend geprägt. Es gibt sowohl buddhistische als auch hinduistische Newar, sie haben eigenen Bräuche, eigene Essgewohnheiten und auch ihre eigene Sprache. Letztere hat so gar nichts mit Nepalesisch gemein. Mein Freund ist ein Newar, in seiner Familie wird bis heute Newari gesprochen.

Nachhaltigkeit

Dahingehend gibt es in Nepal noch viel zu tun. Es ist wichtig, dass Touristen sich über die schwache Infrastruktur des Landes im Klaren sind und sich entsprechend verhalten. Hier habe ich Tipps zum nachhaltigen Reisen in Nepal zusammengefasst.

Nagarkot

Sowohl für Einheimische als auch für Touristen ist Nagarkot ein beliebtes Ausflugsziel am östlichen Rand des Kathmandutals. Mit Glück hat man von hier einen spektakulären Blick auf den Himalaya samt einem kleinen Stückcken vom Mount Everest. Tipp: Zum Sonnenaufgang oder am Spätnachmittag hinfahren!

Narayanhiti Palace

Der ehemalige Königspalast befindet sich am Ende der Durbar Marg und ist heute ein Museum. An diesem Ort trug sich 2001 ein Massaker zu, bei dem zehn Mitglieder der Königsfamilie starben. Die Umstände der Tat sind bis heute weitgehend ungeklärt.

OR2K

Ein gemütliches Restaurant in Thamel, in dem es eine gute Auswahl veganer und glutenfreier Speisen gibt.

Pashupatinath

Herzlich willkommen in der bedeutendsten hinduistischen Tempelanlage des Landes! Hier setzen sich Sadhus für Touristen in Szene – ein Schnappschuss mit den heiligen Männern kostet natürlich Geld. Zum Shiva-Tempel, dem Herzstück der Anlage, haben Touristen keinen Zutritt. Ein Besuch lohnt sich trotzdem, allerdings muss einem klar sein, dass sich hier, am Ufer des Bagmati, auch die öffentlichen Verbrennungsstätten für die Toten befinden.

Kathmandu Tipps pashupathinath

Kathmandu Tipps: Pashupathinath zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten

Patan

Patan ist ein anderer Name für Lalitpur. Verwirrenderweise meinen die Einheimischen aber nur die Gegend um den Patan Durbar Square, wenn sie „Patan“ sagen. Besagte Gegend solltet Ihr ganz in Ruhe zu Fuß erkunden. In den hübschen Seitenstraßen mit newarischer Architektur gibt es viele kleine Cafés, Geschäfte und Kunsthandwerk.

Pokhara

In Nepals zweitgrößter Stadt geht es wesentlich entspannter zu als in Kathmandu. Sie liegt am wunderschönen Phewa-See, auf dem man Bootstouren unternehmen kann. Von Pokhara starten viele Treks ins Annapurna-Massiv. Tipp: Wandert hinauf zur World Peace Pagoda, von dort oben habt Ihr einen tollen Blick auf den See, die Stadt und die Berge. Von Kathmandu fahren täglich Busse nach Pokhara. Für die 200 Kilometer braucht der Bus um die sieben Stunden.

Roboter-Restaurant

Naulo“ heißt das Restaurant in Kathmandu, in dem Roboter die Speisen servieren. Ich habe auf dem Blog schon ausführlich über Kathmandus Robotor-Restaurant geschrieben.

Rotzen

Ich kann mich nicht entscheiden, was ich schlimmer finde – die bereits erwähnte Huperei oder die Rotzerei. Viele Nepalesen, Männer wie Frauen, rotzen ständig auf die Straße, sie holen dabei alles von gaaanz tief unten hoch. Natürlich schleudern nicht alle ihren Auswurf auf den Asphalt – aber immerhin so viele, dass ich das Geräusch auf meinem halbstündigen Arbeitsweg zur Sprachschule mindestens zehn Mal höre.

Swayambunath

Der Affentempel zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kathmandu. Die Anlage ist auf einem Hügel erbaut und bietet einen tollen Ausblick auf die Stadt. In ihrer Mitte steht ein Stupa, an dem Affen auf und ab laufen. Tipp: Essen, Getränke und Wertsachen verstauen, die Affen sind aggressiv und klauen schneller, als man gucken kann.

Kathmandu Tipps und Infos – von T wie Thamel bis Z wie Zweiräder

Thamel

Thamel ist das wuselige Touristenviertel im Herzen der Stadt und gleicht einem Schilderwald. Unzählige Geschäfte, Hotels und Restaurants reihen sich aneinander. Seit einer Weile sind zumindest einige Straßen in Thamel Fußgängerzone.

Tihar

Tihar, auch unter dem Namen Deepavali bekannt, ist das „Festival der Lichter“. Es dauert fünf Tage und folgt auf Dashain. Überall brennen am Abend Butterlampen, und Lichterketten blinken um die Wette (wenn man Pech hat, auch direkt vorm Hotelfenster). Vor den Haustüren werden Rangolis – Muster aus gefärbtem Sand oder Reis – an der Erde angefertigt. Sie sollen Lakshmi, die Göttin des Wohlstands, anziehen. Einer der Festivaltage ist den Hunden gewidmet. Die Tiere bekommen ein Tika (siehe unten), werden mit Ringelblumenketten geschmückt und freuen sich über besonders gutes Futter. Am Tag darauf wird diese Ehre den Kühen zuteil. Am letzten Tihar-Tag beschenken sich Brüder und Schwestern.

Tika

So heißen die meist roten oder gelben Segenszeichen, die Hindus häufig auf der Stirn tragen. Man wird nach Zeremonien oder bei feierlichen Anlässen mit einem Tika gesegnet.

Tootle

Tootle“ ist das „Uber“ von Kathmandu: Privatpersonen bieten über eine gleichnamige App ihre Fahrdienste an – nur kommen sie mit dem Zweirad statt mit dem Auto. „Tootle“ und sein Konkurrent „Pathao“ erfreuen sich hier großer Beliebtheit. Das hat mehrere Gründe. Zum einen lässt der öffentliche Nahverkehr zu wünschen übrig und Busse sind oft völlig überfüllt, zum anderen weigern sich viele Taxifahrer hartnäckig, das Taxameter einzuschalten. Mit „Tootle“- oder „Pathao“-FahrerInnen gibt es keine Diskussionen, der Preis steht vorher fest. Für Touristen sind sie aber nur bedingt eine Option: Um sich anzumelden, braucht man eine nepalesische SIM-Card. Außerdem stellen die FahrerInnen dem Fahrgast keinen Helm zur Verfügung.

Upstairs

Eigentlich „Jazz Upstairs“: Jeden Mittwoch- und Samstagabend gibt es in dem Club im Stadtteil Lazimpat großartigen Live-Jazz.  Im „Jazz Upstairs“ treffen sich Kathmandus Expats gern.

Verkehr

Anfangs hat er mir einiges abverlangt, inzwischen habe ich mich an ihn gewöhnt. Ampeln gibt es keine, Polizisten regeln den Verkehr. (*Update von Februar 2020: Inzwischen sind hier und da einige Ampeln in Betrieb!) Nicht immer können sie sich auch um die Fußgängern kümmern und sie über die Straße lotsen. Mit der Zeit lernt man, sie sicher und selbstbewusst zu überqueren.

Verkehr in Nepals Hauptstadt

Der Verkehr in Nepals Hauptstadt macht mich bis heute manchmal kirre. Am schlimmsten ist das ewige Gehupe

Wasser

Nicht wundern, wenn im Hotel mal das Wasser wegbleibt. In regenarmen Monaten muss oft zusätzliches Wasser gekauft oder aus dem Boden hochgepumpt werden. Mit der lebenswichtigen Ressource sollten Touristen daher sparsam umgehen. Was Trinkwasser anbelangt, empfiehlt es sich, eine wiederverwendbare Flasche mitzubringen. Die meisten Hotels und auch Privathaushalte lassen sich Trinkwasser in 20-Liter-Bottichen liefern, die sie auf Spendern drapieren. Viele Unterkünfte bieten ihren Gästen an, sich daran zu bedienen.

Yak-Käse

Den kann man hier in jedem Supermarkt kaufen. Yak-Käse soll übrigens besonders gut fürs Herz sein!

Yomari

Yomari sind gedämpfte Klöße aus Reismehl mit süßer Füllung. Sie zählen zu den Delikatessen der newarischen Küche.

Zweiräder

Wie in so vielen anderen asiatischen Großstädten auch dominieren hier Motorräder und Roller die Straßen. Touristen sollten besser nicht selbst durch Kathmandu fahren. Der Meinung ist auch Bloggerin Eva, die mehr als sechs Jahre in Nepal gelebt hat.

Kathmandu Tipps: Ausflug nach Patan

Zurecht zu den meistgenannten Kathmandu-Tipps zählt ein Besuch auf dem Patan Durbar Square

***


Hast Du noch mehr Kathmandu Tipps? Was waren Dein Highlights in Nepals Hauptstadt? Erzähl mir davon gern in den Kommentaren.


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27 Comments
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10. Juni 2019 23:13

Hallo Susanne,
deine Zusammenstellung erinnert mich an unseren schönen Nepalurlaub. Wir waren auch in Nagarkot. Es war Dezember und wir hatten schönstes Wetter. Das früher Aufstehen für den Ausblick hat sich wirklich gelohnt. Wir haben auch eine Wanderung unternommen. 

Liebe Grüße
Renate

Jürgen
2. Juli 2019 12:01

Hallo Susanne,
vielen Dank für Deine Tipps. Hast Du auch noch Tipps zu
interessanten Orten ausserhalb von Kathmandu?
Kennst Du den Farmers Market in Baluwater?
viele Grüsse
Jürgen

Jürgen
3. Juli 2019 9:17
Reply to  Susanne

Hallo Susanne, der Farmer‘s Market beim La Sherpa ist
wohl der grösste. Jeden Samstag vormittag. Die haben eine grosse Auswahl an frischem Gemüse (teils Bio),
Käse, Backwaren und auch homemade food.
In Namobuddha war ich schon. Das lohnt sich echt.
Da gibt es auch eine tolle Unterkunft. Von dort aus
kann man schöne Spaziergänge machen (ca. 20 Min.
von der Monastery). Interessante Orten in der Umgebung
von Kathmandu (max. 2 Std. Fahrt)?
viele Grüsse!

Jürgen
4. Juli 2019 9:18
Reply to  Susanne

Zumindest was Organic Shops und Gartenrestaurants angeht könnte das
stimmen. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten
(der unzähligen) habe ich bestimmt auch schon gesehen, aber vielleicht gibt es ja noch
ein paar Geheimtipps.
viele Grüsse!

Jacqueline
3. September 2019 3:59

Liebe Susanne, ich lese gerade Deine Berichte und Kommentare über Nepal mit vielen Aha-Effekten und einigem Schmunzeln, vor allem über das Hupen und Rotzen. Ich bin derzeit Alleinreisende (zum 1. Mal) in Nepal und halte mich am Begnas Lake Nähe Pokhara auf. Mache hier eine Ayurveda-Kur. Davor habe ich mir Kathmandu und den Chitwan Nationlpark angesehen und war begeistert. Am 11.9.19 fliege ich gegen Mittag von Pokhara zurück nach Kathmandu, um am 12.9. nach Deutschland zurückzufliegen. Hättest Du Lust auf einen kleinen Austausch am 11.9. nachmittags oder gegen Abend in Kathmandu? Ich würde mich freuen, Dich kennen zu lernen und… Read more »

Sudip Khadka
7. November 2019 3:32

Hallo Susanne
Du kennst Nepal wie ein Buch ‘lonely Planet’…das ist großartig und wir freuen uns dass Nepal für viele Touristen ein interessantes Land ist. Bodhanath ist das Zentrum der tibetischen Gemeinschaft in Nepal und Heimat von Asiens größtem Stupa.und ich komme aus Panauti in der Nähe von Namobuddha. Als ich einmal mit meine deutsche Freunde in Namobuddha war,da war eine deutsche Frau in einem Resort ‚sie war Ingrid, boss von Resort. Ich habe nicht mehr tips über Kathmandu.……Kathmandu ist gut für man wer mag viele Einrichtungen…

Sanjay Shrestha
7. November 2019 7:17

Hallo Susanne,
sehr informativer Tipps. Ich finde es auch ärgerlich, wenn Leute hupen. Ich muss jeden Tag 2 Stunden pendeln und das ständige Hupen macht mich verrückt!

Ich freue mich darauf, Ihren nächsten Blogpost zu lesen

krisha
7. November 2019 7:29

Hallo Susanne,
wie kaan mann über Luftbelastung bewältigen?

Manisha Sapkota
7. November 2019 9:31

Ich liebe Susanne, ich freue mich sehr, dass sie so viele Orte in Nepal besuchen und dass sie mit den meisten seiner Besuche zufrieden sind. Sie haben recht, the temple plants are the best places for tourists. aber wenn wir über Bagmati, Bevölkerung und andere notwendige Einrichtungen sprechen, sind wir definitiv hinter und das müssen wir verbessern. Kakerlaken, ughh so viel Angst davor für mich auch. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass sie auch die schönen Bergen des Nepal besuchen wird.

Bibek
7. November 2019 9:38

Hallo Susanne,
du hast wunderbar diese vlog gemacht.Also,ich kannte einige Informationen,von denen ich keine Ahnung hatte wie Jazzmandu, Roboter-Restaurant und möchte dir danken.Und die Kakerlaken war epische(Ich habe laut gelacht!!)

Manisha Sapkota
7. November 2019 9:41

Liebe Susanne,
ich freue mich sehr, dass sie so viele Orten in Nepal besuchen habe und dass sie mit den meisten seiner Besuche zufrieden sind. Sie haben recht, the temples wind die besten orten für die Touristen, aber wenn wir über Bagmati, Bevölkerung und andere notwendige Einrichtungen sprechen, sind wir definitiv hinter und das müssen wir verbessern. Kakerlaken, ughh so viel Angst davor für mich auch. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass sie auch die schönen Berge Nepals besuchen wird.

Mamata
7. November 2019 10:04

Hallo Susanne,
Ich finde deine Tipps sehr interessant. Ich hoffe, die Tipps sind hilfreich für diejenigen, die neu in Nepal sind.

Katharina
3. Februar 2020 12:44

Hallo Susanne, herzlichen Dank für die vielen Tipps. Ich reise am 18.02. mit einer Reisegruppe nach Nepal und habe in Kathmandu auch einen ganzen Tag zur freien Verfügung. Da ich normalerweise immer alleine unterwegs bin, suche ich vorab immer nach Möglichkeiten, den Tag sinnvoll zu gestalten und etwas über Land und Leute zu erfahren, abseits der toristischen Wege. Ich habe gelesen, dass es für eine alleinreisende Frau in Nepal nicht so ganz einfach ist, sich alleine dort zu umzuschauen. Wie ist das in Kathmandu? Kann ich bedenkenlos bis zum späten Nachmittag dort herumlaufen, oder würdest Du mir eher empfehlen eine… Read more »

Clemens
15. März 2021 20:00

Hallo Susanne
Tolle Seite. Wir möchten ein paar Tage in Kathmandu verbringen, waren vor Jahren schon mal da; ist der August wirklich so schlimm?