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Kathmandu-Tipps von A bis Z

Autorin
Kathmandu Tipps Patan

Seit März 2019 lebe ich nun in Nepals Haupt­stadt. Mitt­ler­weile kann ich aller­hand vom Alltag hier erzählen und Rei­sende mit jeder Menge Kathmandu-Tipps ver­sorgen. Hier kommt er also, mein großer Kathmandu-Guide mit wis­sens­werten Fakten und per­sön­li­chen High­lights von A bis Z!


Egal ob du nur auf der Durch­reise in Kathmandu bist oder dich aus anderen Gründen für Nepals Haupt­stadt inter­es­sierst: Hier gibt’s Kathmandu-Tipps und -Infos von A bis Z. Sie kommen aus erster Hand (Ich lebe seit März 2019 hier!) und werden regel­mäßig aktua­li­siert.

Kathmandu Tipps und Infos – von A wie Asan bis C wie Chowk

Asan

(Auch „Ason“.) Ein Platz unweit vom Durbar Square, den Tempel und groß­ar­tige newa­ri­sche Archi­tektur mit Holz­schnit­ze­reien prägen. Sechs Straßen führen auf ihn zu und Händler bieten auf dem „Asan Bazaar“ ihre Waren an. Von Gewürzen über Tex­ti­lien bis hin zu Kunst­hand­werk gibt es hier alles.

Bag­mati

Ein Fluss, der mitten durch Kathmandu fließt und an dessen Ufern tra­di­tio­nell hin­du­is­ti­sche Lei­chen­ver­bren­nungen vor­ge­nommen werden. Ich über­quere den Bag­mati nahezu täg­lich. Leider stinkt er ganz erbärm­lich, weil er total ver­dreckt ist.

Banda

Ein Banda (auch „Bandha“ oder „Bandh“) ist ein Gene­ral­streik. Bandas werden von ver­schie­denen Split­ter­par­teien und Inter­es­sen­gruppen initi­iert, sie dauern in der Regel einen Tag und werden meist erst am Vor­abend aus­ge­rufen. Schulen, Geschäfte und Restau­rants bleiben geschlossen, der öffent­liche Nah­ver­kehr kommt zum Erliegen. Mit dieser Art von Pro­test wollen Oppo­si­tio­nelle teils gewaltsam oder zumin­dest unter Andro­hung von Gewalt Druck auf die Regie­rung aus­üben. Nepals Ver­gan­gen­heit ist von poli­ti­schen Unruhen geprägt. Bis 2006 führten mao­is­ti­sche Rebellen zehn Jahre lang Bür­ger­krieg. Im Ringen um einen neue Ver­fas­sung legten solche Streiks das Land pha­sen­weise mehr­mals im Monat lahm. Heute kommen Bandas viel sel­tener vor – aller­dings hat es gerade kürz­lich, Ende Mai 2019, einen gegeben. Am Tag zuvor waren bei einer Bom­ben­ex­plo­sion in Kathmandu vier Menschen gestorben. Tipp für Rei­sende: Wird ein Banda aus­ge­rufen, fragt in Eurer Unter­kunft nach, was das für euch bedeutet.

Bod­nath

(Auch „Boudhanath“.) Der 36 Meter hohe Stupa ist das größte bud­dhis­ti­sche Hei­ligtum Nepals und eine seiner wich­tigsten Sehens­wür­dig­keiten. Eine Umrun­dung (immer im Uhr­zei­ger­sinn!) zählt für viele Tou­risten zu den High­lights in Kathmandu.

Kathmandu Tipps Boudhanath

Bhak­tapur

Die Stadt süd­öst­lich der Haupt­stadt gehört neben Patan und Kathmandu zu den drei Königs­städten im Kathmandutal. Wer nach Kathmandu reist, sollte einen Aus­flug nach Bhak­tapur mit seinen mehr als 170 Tem­peln ein­planen. Unter anderem steht hier der fünf­stö­ckige Nya­ta­pola-Tempel, der sowohl das Erdbeben von 1934 als auch das letzte große Beben 2015 über­standen hat. In Kathmandu fahren die Busse nach Bhak­tapur vom Ratna Park aus ab.

Chitwan Natio­nal­park

Der liegt natür­lich nicht in Kathmandu, son­dern süd­west­lich der Haupt­stadt, an der Grenze zu Indien. Man kann ihn jedoch von Kathmandu aus mit dem Bus errei­chen. Die Busse nach Sau­raha am Rande des Chitwan Natio­nal­parks fahren von Sor­ak­hutte in der Nähe des Tou­ris­ten­vier­tels Thamel ab. Rechnet mit einer Fahr­zeit von min­des­tens sechs Stunden.

Chitwan Nationalpark

Son­nen­auf­gang am Fluss im Chitwan Natio­nal­park

Chowk

In Ver­bin­dung mit dem Namen eines Stadt­teils bezeichnet der Begriff die jeweils wich­tigste Kreu­zung in einem Viertel, an der es auch Geschäfte und Markt­stände gibt. Wir leben zum Bei­spiel nahe der Sanepa Chowk.

Kathmandu Tipps und Infos – von D wie Dal Bhat bis G wie „Garden of Dreams“

Dal Bhat

Dal Bhat Power, 24 hour“ ist auf viele T-Shirts an den Ver­kaufs­ständen im Touri-Viertel Tamel gedruckt. Nahr­haft ist Nepals Natio­nal­ge­richt auf jeden Fall. Die beiden wich­tigsten Bestand­teile sind Linsen (Dal) und Reis (Bhat), dazu werden gebra­tene Kar­tof­feln, Gemüse (oft Blu­men­kohl), Spinat, Joghurt und auf Wunsch Fleisch gereicht. Meist wird Dal Bhat auf einem Metall­teller mit Schäl­chen ser­viert. Tipp: Über­treibt es am Anfang nicht mit den Linsen. Euer Darm dankt es Euch.

Tipps Kathmandu: Dal Bhat essen!

Dashain

Dashain ist das größte Fes­tival in Nepal. Es fällt meist auf den Oktober, dauert 15 Tage, Schulen und Behörden sind einen Groß­teil der Zeit geschlossen. Nepa­lesen ver­bringen Dashain zu Hause mit ihren Fami­lien. Die Straßen von Kathmandu sind des­halb in dieser Zeit merk­lich leerer. Gefeiert wird, kurz gesagt, der Sieg des Guten über das Böse. Auf dem Pro­gramm stehen Fest­mahle, Tem­pel­be­suche und überall stehen Dashain-Schau­keln aus Bambus: Wenn man auf ihnen schau­kelt, heißt es, werden schlechte Gefühle fort­ge­nommen und durch gute ersetzt.

Durbar Square

So heißen die prunk­vollen Plätze vor den alten Palästen der Königs­städte Kathmandu, Patan und Bhak­tapur. Leider sind beim Erdbeben im April 2015 viele Tempel und Pagoden ein­ge­stürzt. Beein­dru­ckend sind die Durbar Squares immer noch, am schönsten ist der in Patan.

Erdbeben

Am 25. April 2015 erschüt­terte ein Erdbeben der Stärke 7,8 das Kathmandutal, fast 9000 Menschen starben. Bis heute gibt es Nach­beben – und es besteht die Gefahr eines neuen starken Bebens, diesmal mit dem Epi­zen­trum im Westen des Landes. Über meine Gedanken zum Erdbeben habe ich hier geschrieben.

Fire and Ice

Dieses ita­lie­ni­sche Restau­rant am Rande von Thamel ist eine Insti­tu­tion in Kathmandu. „Ich komme ja nicht nach Nepal, um Pizza zu essen“, denkst du? Ja, ver­stehe ich. Soll­test du dich aber länger hier auf­halten und west­li­ches Essen ver­missen, ist das „Fire and Ice“ der rich­tige Ort für dich, auch wenn es hier ver­hält­nis­mäßig teuer ist. Die Stein­ofen­pizza ist es wert. Tipp: Vorher reser­vieren!

Flug­hafen

Der Trib­huvan Inter­na­tional Air­port im Norden von Kathmandu ist bis­lang (Stand: Juni 2019) Nepals ein­ziger inter­na­tio­naler Flug­hafen mit nur einer Lan­de­bahn. Er ist völlig über­lastet, dre­ckig, chao­tisch und ins­ge­samt eine ziem­liche Zumu­tung. Übri­gens soll noch in diesem Jahr ein neuer inter­na­tio­naler Flug­hafen nahe Lum­bini, im Süden des Landes, eröffnen.

Garden of Dreams

Eine kleine Oase gleich neben dem wuse­ligen Thamel: In dem sehr gepflegten, neo­klas­si­zis­ti­schen Garten gibt es Pavil­lons, Teiche und ein kleines Amphi­theater mit Liege- und Sitz­mög­lich­keiten. Erwartet aber nicht zu viel. Der „Garden of Dreams“ ist nicht beson­ders groß und kostet 200 Rs Ein­tritt.

Kathmandu Tipps und Infos – von H wie Helm­pflicht bis L wie Luftqualität

Helm­pflicht

Die gilt im Motorrad-Land Nepal nur für Fahrer. Ich bin meist die ein­zige Bei­fah­rerin weit und breit, die einen Helm trägt. Zur­zeit wird die Ein­füh­rung der Helm­pflicht für Bei­fahrer aber wieder dis­ku­tiert.

Autorin mit Helm in Kathmandu

Besser mit

Hupen

Es macht mich bis heute aggressiv, dieses stän­dige, meist unnö­tige Gehupe von Auto- und vor allem Motor­rad­fah­rern. Sie lärmen sich rück­sichtslos die Straße frei, sodass man als Fuß­gän­gerin ständig zusam­men­zuckt. Dabei herrscht eigent­lich Hup­verbot und viele Schilder weisen die Ver­kehrs­teil­nehmer darauf hin. Halten sich trotzdem nicht allzu viele dran.

Indi­sches Essen

Restau­rants mit indi­schen Spe­zia­li­täten gibt es hier in Kathmandu an jeder Ecke – und ich bin häufig in einem von ihnen zu Gast. Mein Lieb­lings­essen? Palak Paneer mit Aloo Paratha. Palak Paneer ist pürierter und gewürzter Spinat mit schnitt­festem Frisch­käse, Aloo Paratha ist mit Kar­toffel gefülltes Fla­den­brot, das anstelle von Reis ganz her­vor­ra­gend zu Curry-Gerichten (oder eben Palak Paneer) schmeckt. Pro­biert es mal!

Jhamsikhel

Jha­mis­khel ist ein Viertel in der süd­lich an Kathmandu angren­zenden Stadt Lalitpur, das bei Expats beson­ders beliebt ist. Der Stadt­teil ist eine ange­nehme Alter­na­tive zum hek­ti­schen Thamel: Auch hier ent­stehen immer mehr Hotels und Guest Houses und es gibt fan­tas­ti­sche Bars, Restau­rants und Geschäfte. Jhamsikhel ist dabei aber um ein Viel­fa­ches leerer und ent­spannter als Thamel.

Kathmandu Tipps Jhamsikhel

Der Gyan-Man­dala-Kom­plex ist das kul­tu­relle Herz von Jhamsihkel. Er beher­bergt die Musik­schule KJC und das Café „Karma Coffee“, gegen­über befindet sich die Bar „Moksh“

Jazz­mandu

Kathmandu hat nicht nur ein eigenes Jazz-Kon­ser­va­to­rium (KJC) und einen richtig guten Jazz-Club (siehe Ein­trag unter „U“), son­dern auch ein eigenes inter­na­tio­nales Jazz­fes­tival namens „Jazz­mandu“. Das ein­wö­chige Musik­fes­tival findet immer im Herbst zwi­schen Dashain und Tihar statt. Wer in dieser Zeit zufällig in Kathmandu ist, sollte unbe­dingt zu den Kon­zerten kommen.

Kumari

Die Tra­di­tion stammt aus dem Mit­tel­alter: In meh­reren Städten in Nepal gibt es eine Kumari, eine lebende Göttin. Das sind Mäd­chen ab dem Alter von zwei Jahren, die meist bis zur ersten Regel­blu­tung im Amt bleiben. Anders als früher dürfen die Kind­göt­tinnen heute ihren Tempel ver­lassen und zur Schule gehen. Noch immer müssen sie aber regel­mäßig Pilger segnen und den Pre­mier­mi­nister emp­fangen. Dabei sind sie stark geschminkt und dürfen keine Miene ver­ziehen. Jap, befremd­lich. Mehr dazu hier.

Kaker­laken

Fragt nicht. Sie sind groß. Sie können fliegen.

Lalitpur

Die Haupt­stadt Kathmandu und ihre süd­lich angren­zende Nach­barin Lalitpur bilden einen Dop­pel­stadt. Ich wohne in Lalitpur. Um von hier nach Kathmandu zu kommen, muss ich nur  die Bag­mati Bridge über­queren.

Luftqualität

Die Luft­ver­schmut­zung ist ein rie­siges Pro­blem in Kathmandu, daher trägt die Stadt auch die Spitz­namen „Dust­mandu“ und „Mask­mandu“. Haupt­säch­lich ver­un­rei­nigen Abgase, Bau­stel­len­staub sowie Müll­ver­bren­nungs-Qualm die Luft. Tipp: Kauft Euch besser eine Maske, wenn Ihr viel zu Fuß in Kathmandu unter­wegs seid. Gibt’s in jedem Super­markt.

Kathmandu Tipps und Infos – von M wie Monsun bis S wie Swayambunath

Monsun

Er beginnt Ende Mai und dauert etwa bis Ende Sep­tember. Bei Tem­pe­ra­turen an die 30 Grad ist die Luft aus­ge­spro­chen schwül. Die Regen­fälle sind nicht von langer Dauer, dafür aber meist heftig – wie es sich eben für einen Mon­sun­regen gehört. Kathmandus Straßen sind dann leider schnell über­schwemmt.

Momos

Wie für Dal Bhat gilt: Momos gehören untrennbar zu Nepal. Die Wahr­schein­lich­keit, dass Nepal-Rei­sende die gefüllten Teig­ta­schen wäh­rend ihres Auf­ent­haltes nicht pro­bieren, ist äußerst gering. Es gibt sie an jeder Ecke, sie werden gedämpft oder gebraten, mit Fleisch oder vege­ta­risch, mit viel oder wenig Soße ser­viert.

Kathmandu Tipps Momos

Newar

Die Newar waren die ersten Bewohner des Kath­man­dutals. Ange­hö­rige dieser Ethnie haben das kul­tu­relle Leben und die Archi­tektur in der Haupt­stadt und ihrer Umge­bung ent­schei­dend geprägt. Es gibt sowohl bud­dhis­ti­sche als auch hin­du­is­ti­sche Newar, sie haben bis heute eigenen Bräuche, eigene Ess­ge­wohn­heiten und auch ihre eigene Sprache. Letz­tere heißt Newari und hat so gar nichts mit Nepa­le­sisch gemein. Mein Freund ist ein Newar und in seiner Familie wird bis heute Newari gespro­chen.

Nach­hal­tig­keit

Dahin­ge­hend gibt es in Nepal noch viel zu tun. Es ist wichtig, dass Tou­risten sich über die schwache Infra­struktur dieses Landes im Klaren sind und die Umwelt schützen. Hier habe ich Tipps zum nach­hal­tigen Reisen in Nepal zusam­men­ge­fasst.

Nagarkot

Der Ort ist sowohl für Ein­hei­mi­sche als auch für Tou­risten ein beliebtes Aus­flugs­ziel am öst­li­chen Rand des Kath­man­dutals. Mit Glück hat man von hier aus einen spek­ta­ku­lären Blick auf eine Gebirgs­kette des Himalayas samt Mount Everest. Tipp: Zum Son­nen­auf­gang oder am Spät­nach­mittag hin­fahren!

OR2K

Ein gemüt­li­ches Restau­rant in Thamel, in dem es eine gute Aus­wahl veganer und glu­ten­freier Speisen gibt.

Pas­hu­pa­ti­nath

Herz­lich Will­kommen in der bedeu­tendsten hin­du­is­ti­schen Tem­pel­an­lage des Landes! Hier setzen sich Sadhus für Tou­risten in Szene – ein Schnapp­schuss mit den hei­ligen Män­nern kostet natür­lich Geld. Zum Shiva-Tempel, dem Herz­stück der Anlage, haben Tou­risten keinen Zutritt. Ein Besuch lohnt sich trotzdem, aller­dings muss einem klar sein, dass sich hier, am Ufer des Bag­mati, auch die öffent­li­chen Ver­bren­nungs­stätten für die Toten befinden.

Kathmandu Tipps Pashupathinath

Patan

Patan ist letzt­lich ein anderer Name für Lalitpur. Ver­wir­ren­der­weise meinen die Ein­hei­mi­schen aber nur die Gegend um den Patan Durbar Square, wenn sie „Patan“ sagen. Besagte Gegend solltet Ihr unbe­dingt ganz in Ruhe zu Fuß erkunden. In den hüb­schen Sei­ten­straßen mit newa­ri­scher Archi­tektur gibt es viele kleine Cafés, Geschäfte und Kunst­hand­werk.

Pokhara

Von Kathmandu aus fahren viele Besu­cher nach Pokhara, Nepals zweit­größte Stadt, in der es wesent­lich ent­spannter als in der Haupt­stadt zugeht. Sie liegt am wun­der­schönen Phewa-See, auf dem man Boots­touren unter­nehmen kann. Von Pokhara starten auch viele Treks ins Anna­purna-Massiv. Tipp: Wan­dert hinauf zur World Peace Pagoda, von dort oben habt Ihr einen tollen Blick auf den See, die Stadt und die Berge. Von Kathmandu fahren täg­lich Busse nach Pokhara. Für die 200 Kilo­meter braucht der Bus um die sieben Stunden.

Roboter-Restau­rant

Dass es in Kathmandu ein Restau­rant gibt, in dem Roboter die Speisen ser­vieren, hat mich über­rascht. „Naulo“ heißt es. Ich habe es aus­pro­biert und hier dar­über geschrieben.

Rotzen

Ich kann mich nicht ent­scheiden, was ich schlimmer finde – die bereits erwähnte ver­dammte Huperei oder das Rotzen. Viele Nepa­lesen, Männer wie Frauen, rotzen ständig auf die Straße, sie holen dabei alles von gaaanz tief unten hoch. Natür­lich schleu­dern nicht alle andau­ernd ihren Aus­wurf auf den Asphalt – aber immerhin so viele, dass ich das Geräusch auf meinem halb­stün­digen Arbeitsweg zur Sprach­schule min­des­tens fünf­zehn Mal höre. Ich kämpfe dann öfter mal mit Brech­reiz, so wider­lich finde ich es. Bis­lang bin ich der Sache noch nicht auf den Grund gegangen, aber womög­lich gibt es hier einen Zusam­men­hang mit der Luft­ver­schmut­zung.

Swayambunath

Der Affen­tempel zählt zu den wich­tigsten Sehens­wür­dig­keiten in Kathmandu. Die Anlage ist auf einem Hügel erbaut und bietet einen tollen Aus­blick auf die Stadt. In ihrer Mitte steht ein Stupa, an dem Affen auf und ab laufen. Tipp: Essen, Getränke und Wert­sa­chen ver­stauen, die Affen sind aggressiv und klauen schneller, als man gucken kann.

Kathmandu Tipps und Infos – von T wie Thamel bis Z wie Zwei­räder

Thamel

Thamel ist das wuse­lige Tou­ris­ten­viertel im Herzen der Stadt, das einem Schil­der­wald gleicht. Unzäh­lige Geschäfte, Hotels und Restau­rants reihen sich anein­ander, nach wie vor steigen die meisten Tou­risten in diesem Stadt­teil ab. Seit einer Weile sind zumin­dest einige Straßen in Thamel Fuß­gän­ger­zone.

Tihar

Tihar, auch unter dem Namen Deepa­wali bekannt, ist das „Fes­tival der Lichter“. Es dauert fünf Tage und folgt auf das Dashain-Fest. Überall brennen am Abend But­ter­lampen, Lich­ter­ketten blinken um die Wette (wenn man Pech hat, auch direkt vorm Hotel­fenster). Häufig werden Ran­golis – Muster aus gefärbtem Sand oder Reis – an der Erde ange­fer­tigt. Einer der Fes­ti­val­tage ist den Hunden gewidmet. Die Tiere bekommen ein Tika (siehe unten), werden mit Rin­gel­blu­men­ketten geschmückt und bekommen beson­ders gutes Futter. Am Tag darauf wird diese Ehre den Kühen zuteil. Am letzten Tihar-Tag ehren und beschenken sich Brüder und Schwes­tern.

Tika

So heißen die meist roten oder gelben Segens­zei­chen, die Hindus häufig auf der Stirn tragen. Man wird nach Zere­mo­nien oder bei fei­er­li­chen Anlässen mit einem Tika gesegnet.

Tootle

Tootle“ ist das „Uber“ von Kathmandu: Pri­vat­per­sonen bieten über eine gleich­na­mige App ihre Fahr­dienste an – nur kommen sie mit dem Zweirad statt mit dem Auto. „Tootle“ und sein noch güns­ti­gerer Kon­kur­rent „Pathao“ erfreuen sich hier großer Beliebt­heit. Das hat meh­rere Gründe. Zum einen lässt der öffent­liche Nah­ver­kehr zu wün­schen übrig und Busse sind oft völlig über­füllt, zum anderen wei­gern sich viele Taxi­fahrer hart­nä­ckig, das Taxa­meter ein­zu­schalten. Mit „Tootle“- oder „Pathao“-FahrerInnen gibt es keine Dis­kus­sionen, der Preis steht vorher fest. Für Tou­risten sind sie aber nur bedingt eine Option: Um sich anzu­melden, braucht man eine nepa­le­si­sche SIM-Card. Außerdem stellen die Fah­re­rInnen keinen Helm für den Fahr­gast zur Ver­fü­gung.

Upstairs

Eigent­lich „Jazz Upstairs“: Jeden Mitt­woch- und Sams­tag­abend gibt es in dem Club im Stadt­teil Lazimpat groß­ar­tigen Live-Jazz. Noch dazu schmeckt das Essen hier köst­lich. Im „Jazz Upstairs“ treffen sich Kathmandus Expats gern.

Ver­kehr

Anfangs hat er mir einiges abver­langt, inzwi­schen habe ich mich an Vieles gewöhnt. Ampeln gibt es keine, Poli­zisten regeln den Ver­kehr und nicht immer können sie sich um die Fuß­gän­gern küm­mern. Man muss lernen, sicher und selbst­be­wusst die Straße zu über­queren.

Verkehr in Kathmandu

Wasser

Nicht wun­dern, wenn im Hotel mal das Wasser weg­bleibt. Vor allem in regen­armen Monaten muss oft zusätz­li­ches Wasser gekauft oder aus dem Boden hoch­ge­pumpt werden. Mit der lebens­wich­tigen Res­source sollten Tou­risten daher eini­ger­maßen sparsam umgehen. Was Trink­wasser anbe­langt, emp­fiehlt es sich, eine wie­der­ver­wend­bare Fla­sche mit­zu­bringen. Die meisten Hotels und auch Pri­vat­haus­halte lassen sich Trink­wasser in 20-Liter-Bot­ti­chen lie­fern, die sie auf Spen­dern dra­pieren. Viele Unter­künfte bieten ihren Gästen an, sich daran zu bedienen.

Yak-Käse

Den kann man hier in jedem Super­markt kaufen. Yak-Käse soll übri­gens beson­ders gut fürs Herz sein!

Yellow House

Das Yellow House ist eigent­lich ein Bed and Bre­ak­fast im Stadt­teil Sanepa in Lalitpur. Sonn­tag­vor­mit­tags von 9 bis 12 Uhr findet hier ein Bau­ern­markt statt. Natür­lich wird da auch guter Yak-Käse ver­kauft.

Zwei­räder

Wie in so vielen anderen asia­ti­schen Groß­städten auch domi­nieren hier Motor­räder und Roller die Straßen. Tou­risten sollten besser nicht selbst durch Kathmandu fahren. Der Mei­nung ist auch Blog­gerin Eva, die mehr als sechs Jahre in Nepal gelebt hat.

Kathmandu Tipps Patan Durbar Square

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Hast Du noch mehr Tipps für Kathmandu? Was waren Dein High­lights in Nepals Haupt­stadt? Erzähl mir davon gern in den Kom­men­taren.


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Hallo Susanne,
deine Zusam­men­stel­lung erin­nert mich an unseren schönen Nepal­ur­laub. Wir waren auch in Nagarkot. Es war Dezember und wir hatten schönstes Wetter. Das früher Auf­stehen für den Aus­blick hat sich wirk­lich gelohnt. Wir haben auch eine Wan­de­rung unter­nommen.

Liebe Grüße
Renate

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Hi, ich bin Susanne, Journalistin und Reisende. Ich liebe Geschichten vom Reisen und Auswandern (auch allein!). Zurzeit lebe ich in Kathmandu, Nepal. Mehr über mich erfährst Du hier.

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