Nepal

Chitwan Natio­nal­park in Nepal – In der Wildnis

29. Januar 2019
Bereit für die Kanutour im Chitwan Nationalpark

Zuletzt aktua­li­siert am 21. April 2020 um 16:31

Unter­wegs im Chitwan Natio­nal­park, zu Wasser, zu Fuß und an Bord eines Jeeps. Vor allem zwei Dinge fas­zi­nieren mich wäh­rend meiner Tour durch das Natur­pa­ra­dies im Süden von Nepal: son­der­bare Kro­ko­dile, die es nir­gendwo sonst auf der Welt mehr gibt, und ein paar wirk­lich fiese Pflanzen. Meine Erfah­rungen. Dazu: Infos über Tipps und Kosten. (Auf Ein­la­dung*)


Nicht ver­pennen: Son­nen­auf­gänge im Chitwan Natio­nal­park

Hätte Fulendra nichts gesagt, säße ich um diese Uhr­zeit sicher nicht hier. Fulendra ist Guide, Ranger und Gäs­te­be­treuer in einem, und wenn sich jemand im Chitwan Natio­nal­park aus­kennt, dann er. Im „Tharu Com­mu­nity Homestay“, meiner Unter­kunft am Rande des knapp 1000 Qua­drat­ki­lo­meter großen Natur­schutz­ge­biets im Süden von Nepal, stellt er Touren für die Gäste zusammen. Für mich hat er heute einen Tages­aus­flug in den Chitwan Natio­nal­park orga­ni­siert, geplant sind eine Kanu­tour auf dem Rapti River, ein Dschun­gel­spa­zier­gang und eine Jeep-Safari am Nach­mittag.

Morgens im Chitwan Nationalpark

Früh mor­gens in Chitwan

Als aller­erstes jedoch, lange bevor wir in den Park auf­bre­chen, schauen wir uns den Son­nen­auf­gang an. „Den musst du gesehen haben! Gegen halb sieben geht das Schau­spiel los“, hat mein Guide am Vor­abend gesagt, also sitze ich pünkt­lich und erstaun­lich wach in einem Plas­tik­stuhl am Ufer des Flusses, der direkt vorm Ein­gang des Homes­tays liegt.

Er hat nicht zu viel ver­spro­chen: Über dem Fluss, dem fla­chen Budhi Rapti River, wabert früh am Morgen dichter Nebel. Gerade so kann ich ein paar Vögel aus­ma­chen, die von Sand­bänken aus auf Beute lauern. Stück für Stück schiebt sich die Sonne, erst blass und ver­hangen und später glutrot, am Hori­zont hinauf, wäh­rend die Nebel­schwaden sich langsam ver­ziehen.

 So kann man den Chitwan Natio­nal­park erkunden

Mit dem Jeep fahren wir hinein in den Chitwan Natio­nal­park, direkt ans Ufer des Rapti River. Kaum bin ich aus dem Auto gestiegen, winkt Fulendra mich auf­ge­regt heran. „Mensch, hast du ein Glück! Da drüben steht ein Nas­horn!“, sagt er und drückt mir sein Fern­glas in die Hand. Ich kann Rumpf und Hin­ter­teil des rie­sigen Tieres gut erkennen, es steht in hohem Gras und hält den Kopf gesenkt. Ohne das Fern­glas ver­liere ich es aber sofort wieder aus den Augen.

Bitte nicht auf Elefanten reiten!

Mit uns warten viele andere Grüpp­chen von Tou­risten mit ihren Guides darauf, dass ihre Fluss­tour beginnt. Es dauert eine Weile, bis genü­gend Kanus, Modell Ein­baum, für alle am Ufer anlegen. So bleibt Zeit, über die Tiere im Chitwan Natio­nal­park zu spre­chen. Es gibt viel Posi­tives zu berichten und Fulen­dras Freude dar­über ist anste­ckend: „Die Anzahl der Tiger im Chitwan Natio­nal­park hat sich in den ver­gan­genen zehn Jahren fast ver­dop­pelt. Jetzt haben wir 235. Außerdem leben heute 645 Nas­hörner hier, das sind 210 mehr als 2009“, erzählt er stolz.

Landschaft Chitwan Nationalpark

Land­schaft in Nepals größtem Natio­nal­park

Und was hältst du davon?“, frage ich und deute hin­über zu den beiden Elefanten, die gerade mit je zwei Tou­risten und einem Mahout auf dem Rücken durch den Fluss waten. „Gar nichts“, ant­wortet er. „Die Elefanten werden hier nicht gut behan­delt. Sie bekommen fast nur Reis­stroh zu fressen, das nicht beson­ders nahr­haft ist. Und sie sind ständig im Ein­satz.“

Ele­fan­ten­reiten ist immer noch eine beliebte Art und Weise, den Chitwan Natio­nal­park zu erkunden. Fulendra rät seinen Gästen davon ab. Und ich schäme mich bis heute zutiefst dafür, dass ich es – ahnungslos und gleich danach von Gewis­sens­bissen geplagt – 2013 auf Bali einmal gemacht habe. Zwei Jahre später habe ich eine Auf­fang­sta­tion für miss­han­delte Elefanten nahe Chiang Mai in Thai­land besucht und werde seitdem nicht müde, anderen Rei­senden vom Ele­fan­ten­reiten abzu­raten.

Mit dem Ein­baum-Kanu auf dem Rapti River

Unser Kanu ist da“, sagt Fulendra und reißt mich aus meinen Gedanken. Alle Pas­sa­giere – zehn sind es in unserem Fall – bekommen ihr eigenes Höcker­chen, das sie im Boot vor­ein­ander auf­stellen. Das erlaubt bei Bedarf etwas mehr Bein­frei­heit. Beim Ablegen gibt es nur eine Anwei­sung: nie­mals die Hände ins Wasser ste­cken. Das ist gefähr­lich wegen der Kro­ko­dile, die im Chitwan Natio­nal­park leben. Zwei Arten gibt es: Sumpf­kro­ko­dile und Gan­ges­ga­viale. Letz­tere sind extrem bedroht und nur noch hier, im Süden Nepals, und im Norden Indiens zu finden. Gan­ges­ga­viale können bis zu fünf Meter lang werden und haben lange, schmale Schnauzen mit mehr als ein­hun­dert Zähnen. Mit den kom­pakten Sumpf­kro­ko­dilen haben sie nichts gemein, außer dass sie ebenso reglos in der Sonne liegen, wäh­rend wir, plötz­lich ganz still geworden, neben ihnen vor­bei­gleiten.

Gangesgavial Chitwan Nationalpark

Schönes Foto – aber bitte lasst den Mist mit dem Ele­fan­ten­reiten, nicht nur im Chitwan Natio­nal­park, son­dern grund­sätz­lich

Gangesgavial im Chitwan Nationalpark

Gan­ges­ga­vial. Ein Sumpf­kro­kodil habe ich im nach­fol­genden Video fest­ge­halten

 Videos werden von You­Tube ein­ge­bettet. Sehen Sie sie hier an, wird Ihre IP-Adresse an den Betreiber des Por­tals gesendet. Siehe Daten­schutz­er­klä­rung.  
Nepal: Im Chitwan Natio­nal­park
Dieses Video ansehen auf You­Tube.

 

An den Ufern sitzen Störche, Kor­mo­rane und ein Pfau. Ein Foto von ihm gelingt mir nicht, weil ich die Kamera nicht schnell genug start­klar kriege. Ebenso wenig gelingen mir Bilder von den in allen mög­li­chen Blau­tönen schim­mernden Eis­vö­geln, die hier und da auf den Ästen sitzen. Über­haupt, Vögel: Es gibt im Chitwan Natio­nal­park wohl mehr als 540 Arten und vor dem Ablegen habe ich sehr viele Gäste und Guides mit Vogel­füh­rern unterm Arm gesehen.

Jungle Walk durch die Sal­wälder im Chitwan Natio­nal­park

Beim ein­stün­digen Dschun­gel­spa­zier­gang im Anschluss gibt es eben­falls nur eine Anwei­sung: „Ver­such, mög­lichst nicht auf Zweige zu treten und leise zu sein“, sagt mein kom­plett in Grün geklei­deter Guide. Ich hefte mich an seine Fersen, zu zweit laufen wir zuerst durch Gras­land und dann hinein in den dichten Dschungel aus Sträu­chern und Sal­bäumen, die die Wälder im Chitwan Natio­nal­park prägen. Dass Fulendra immer wieder plötz­lich inne­hält und sich kon­zen­triert umsieht, macht mich irgend­wann doch etwas nervös. Schon zweimal hat er mir Tiger- und Nas­horn­spuren an der Erde gezeigt. Auch Leo­parden, Lip­pen­bären, Schlangen und Scha­kale könnten uns im Herzen des Chitwan Natio­nal­park begegnen.

Wanderung durch die Salwälder

Der Chitwan Natio­nal­park kann gefähr­lich werden. Dschun­gel­spa­zier­gänge sind ohne Beglei­tung natür­lich nicht erlaubt

So eine Begeg­nung bleibt für mich jedoch aus. Die Tiger zum Bei­spiel werden erst in der Däm­me­rung aktiv, erklärt Fulendra, und jeder Besu­cher, der im Chitwan Natio­nal­park einen erspäht, kann sich aus­ge­spro­chen glück­lich schätzen. Ich finde die Pflanzen hier im Dschungel schon beein­dru­ckend genug. Vor uns taucht ein See auf, der fast voll­ständig mit Lotus­blumen zuge­wachsen ist. „Wie schön!“, sage ich. „Ja, schön sieht es aus“, sagt Fulendra, „aber die Blumen sind hier ein Rie­sen­pro­blem. Keine Tierart frisst sie. So wuchern sie die Gewässer zu und die Tiere können nicht mehr daraus trinken. Wir müssen die Lotus­pflanzen des­halb regel­mäßig auf­wändig ent­fernen.“

Im Chitwan Nationalpark blüht Lotus

Und dann sind da noch die Klet­ter­pflanzen, die sich Runde um Runde um unzäh­lige Baum­stämme gewi­ckelt haben. Mit ihrem knor­rigen Aus­sehen sorgen sie für Mär­chen­wald­at­mo­sphäre. Aber auch sie sind ein großes Pro­blem, weil sie viele Sal­bäume im Chitwan Natio­nal­park über kurz oder lang töten. Bei ihrem Ver­such, ent­lang der Stämme nach oben zu wachsen, erwürgen die Biester – „Tree Killer Vines“ nennt Fulendra sie – die Bäume buch­stäb­lich. Unter­wegs laufen wir an einigen völlig von der Schling­pflanze erdros­selten Baum­stämmen mit abge­stor­benen, ver­färbten Spitzen vorbei.

Schlingpflanzen im Chitwan Nationalpark

Die Schling­pflanzen im Chitwan Natio­nal­park haben mich genau so fas­zi­niert wie die Tiere

Schließ­lich sehe ich doch noch Tiere aus der Nähe – die kleinsten des Dschun­gels aller­dings: Ter­miten. Die bauen hier Hügel, die dop­pelt so groß sind wie ich. Überall erheben sich die nach oben spitz zulau­fenden Kunst­werke im dichten Urwald.

Riesige Termitenhaufen im Süden von Nepal

Jeep-Safari – Kein Glück, kein Foto

Am Nach­mittag steht die Jeep-Tour an, zu der ich genau als die Safari-Anfän­gerin erscheine, die ich bin: Keine Son­nen­brille, keinen Son­nen­schutz, keine Mütze nicht mal an ein langes Shirt zum Über­ziehen habe ich gedacht. Meinen Kopf habe ich in der Mit­tags­pause wohl schlichtweg aus­ge­schaltet. Eine andere Teil­neh­merin gibt mir net­ter­weise etwas von ihrer Son­nen­milch ab, aber kaum bre­chen wir zu der drei­stün­digen Fahrt auf, wird mir klar, dass ich mir wegen Sonne und Hitze nicht allzu viele Sorgen machen muss: Wir fahren über­wie­gend durch schat­tige Gebiete und im Fahrt­wind wird es, zumin­dest jetzt, Mitte November, ziem­lich kalt auf der offenen Lade­fläche des Jeeps.

Jeep-Safari im Chitwan Nationalpark

Ein Muss im Natio­nal­park: eine Jeep-Safari. Dass man viele Tiere sieht, ist hier aber nicht garan­tiert

Wir halten ein paar Mal, um Affen in Baum­kronen zu beob­achten und müssen uns dafür ziem­lich ver­renken. Einmal über­queren Rehe die Sand­piste vor uns. Erst kurz vor Schluss ent­deckt unser Guide im Wald zu unser Rechten ein Nas­horn. Das mas­sige Tier ist uns zwar relativ nah, es ver­steckt sich aber so gut im Dickicht, dass ich nicht einmal ein Foto mache, weil ich weiß, dass ich es darauf später nicht mehr erkennen werde. Inzwi­schen bin ich aber auch ein­fach ziem­lich durch­ge­froren.

Sonnenuntergang im Chitwan Nationalpark

Erst ganz am Ende der Jeep-Safari läuft mir ein Tier regel­recht vor die Linse, aller­dings eines, das mir auch in Deutsch­land schon begegnet ist: ein Wild­schwein. Es nähert sich ziel­strebig den Jeeps, die gerade am Park­platz ange­kommen sind, aber keinen der Guides scheint das in Auf­ruhr zu ver­setzen. „Der ist es leider gewöhnt, von Menschen gefüt­tert zu werden. Der tut nichts“, winken sie ab. Der Ame­ri­kaner, der gerade noch neben mir saß, will mir die Hand rei­chen, um mir beim Aus­steigen von der hohen Lade­fläche zu helfen. „Vor­sicht, das Wild­schwein steht direkt neben dir“, sage ich. Er lacht, als hätte ich einen Witz gemacht, sieht sich erst Augen­blicke später um und zuckt zusammen. Das Wild­schwein steht direkt neben ihm.

Im Sünden Nepals gibt es auch Wildschweine

So ver­lasse ich den Chitwan Natio­nal­park ohne ein spek­ta­ku­läres Close-Up-Fotos von einem Tiger oder einem Nas­horn, wie es vielen anderen Besu­chern hier gelingt. Kein Grund, ent­täuscht zu sein. Ich habe auch so genug gesehen, genug gestaunt, genug gelernt.

***


Chitwan Natio­nal­park: Wei­tere Tipps

Wie gestaltet sich die Anreise, was kosten die Touren und wo kann man unter­kommen? Alle Infos hier.

Wie kommt man zum Chitwan Natio­nal­park?

Der Chitwan Natio­nal­park liegt an der Grenze zu Indien. Zwar gibt es von Nepals Haupt­stadt Kathmandu auch Flug­ver­bin­dungen zur nahe gele­genen Stadt Bha­ratpur. Ich bitte Euch aber, die unnö­tige Flie­gerei inner­halb des Landes zu lassen und statt­dessen den Bus zu nehmen.

Busse von Kathmandu nach Sau­raha, dem „Hauptort“ am Rande des Natio­nal­parks, fahren täg­lich mor­gens gegen 7 Uhr ab. Die Fahrt dauert um die sechs Stunden (Essens­pausen mit ein­ge­rechnet) und ist zuge­ge­be­ner­maßen sehr kurvig und holprig – aber der Blick aus dem Fenster auf die ein­ma­lige Land­schaft Nepals ist es wert. Ver­spro­chen!

Hotel oder Lodge?

In Sau­raha steigen die meisten Besucher:innen ab, hier gibt es unheim­lich viele Unter­künfte jeder Preis­klasse. Ein Zimmer kann man, wenn man keine beson­deren Ansprüche hegt, auch recht kurz­fristig bekommen.

In der Nähe vieler Natio­nal­parks kann man in soge­nannten Lodges schlafen. Das ist auch im Chitwan Natio­nal­park der Fall. Eine Lodge kann ein­fach, aber auch sehr luxu­riös sein. Im Unter­schied zu einem Hotel, in dem sich meh­rere Zimmer in einem Gebäude befinden,  besteht eine Lodge aus sepa­raten Gebäuden bzw. sepa­raten Zelten. So sollen Gäste der Natur noch näher sein. Häufig werben auch Lodges damit, nach­haltig zu sein. Das würde ich aber im Ein­zel­fall recher­chieren. Leider kann ich dahin­ge­hend  keine Emp­feh­lungen geben, die auf per­sön­li­chen Erfah­rungen beruhen. Ich kann Euch aber die mit Abstand berühm­testen Lodge im Chitwan Natio­nal­park nennen: „Tiger Tops“. Genau genommen unter­hält „Tiger Tops“ drei Lodges, zwei im Chitwan Natio­nal­park und eine dritte im Bardia Natio­nal­park. Die Anlagen gelten als Vor­reiter in Sachen Öko-Tou­rismus und setzen sich seit Jahren gegen Ele­fan­ten­sa­faris und für den Arten­schutz ein. Ein Auf­ent­halt dort ist aller­dings recht teuer.

Park­ge­bühr und Kosten für die Touren

Grund­sätz­lich wird für jeden, der den Chitwan Natio­nal­park betritt, eine Park­ge­bühr von 2000 NRS (ca. 15 Euro) fällig. Die Touren werden in der Regel von den Hotels ver­kauft und sind, je nach Grup­pen­größe und Dauer, unter­schied­lich teuer. Die Kanu­tour etwa kostet zusätz­lich etwa 25 Dollar pro Person. Leider schließen viele Anbieter an die Tour einen im Preis inbe­grif­fenen Besuch im Ele­phant Bree­ding Centre an, in dem man ange­ket­tete, „webende“ Elefanten ihr trau­riges Dasein fristen sieht. Bei meinem zweiten Besuch im Chitwan Natio­nal­park habe ich diesen trau­rigen Ort auch besucht, bisher aber nicht über ihn geschrieben.

***


*Offen­le­gung: Ich wurde im Rahmen meiner Reise nach Nepal von dem  Rei­se­ver­an­stalter „Fai­raway“ zu zwei Über­nach­tungen im Tharu Com­mu­nity Homestay ein­ge­laden. Die Touren in den Chitwan Natio­nal­park waren Teil des dor­tigen Pro­gramms.

Und noch ein Hin­weis, den ich bei der Über­ar­bei­tung dieses Bei­trags hin­zu­ge­fügt habe: Ich bin zuneh­mend ver­un­si­chert, was Besuche in Natio­nal­parks (und im Beson­deren im Chitwan Natio­nal­park) gene­rell anbe­langt. Damals war ich mit einem Rei­se­ver­an­stalter unter­wegs, dessen oberste Prio­rität Nach­hal­tig­keit ist und den ich  dahin­ge­hend auch für ver­trau­ens­würdig halte. Das Ele­fan­ten­reiten unter­stützt der Anbieter natür­lich nicht, die Kanu­tour auf dem Rapti River war aber Teil des von ihm vor­ge­schla­genen Pro­gramms. Nun stoße ich online auf die mah­nenden Worte eines anderen Ver­an­stal­ters, aus dessen Sicht auch die Kanu­touren eigent­lich öko­lo­gisch nicht ver­tretbar sind. Gut vor­stellen kann ich es mir, denn bei zwei Besu­chen im Chitwan Natio­nal­park (inzwi­schen wohne ich in Nepal und war ein zweites Mal vor Ort) konnte ich erleben, dass immer ziem­lich viele Boote mit Tou­risten auf dem Rapti River in Kanus unter­wegs zu sein scheinen.

Wer kann etwas dazu sagen? Sollten wir uns besser ganz aus sol­chen Natur­schutz­ge­bieten fern­halten? Über Kom­men­tare zu dieser Frage freue ich mich!


Dir hat dieser Bei­trag gefallen? Ich freue mich, wenn Du ihn teilst! Wenn Du über neue Bei­träge infor­miert werden möch­test, folg mir gern per RSS oder melde Dich für ein Abo per E‑Mail hier auf der Seite an.

8 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Elisa
29. Januar 2019 20:02

Ich finde deinen Blog sehr inter­es­sant. Wo du gewesen bist ist es aber nicht sehr bergig.

4. Februar 2019 17:16

Tröste Dich, einen Tiger konnte ich im Chitwan NP auch nicht ablichten, einzig und allein zwei Nas­hörner haben sich bli­cken lassen…

Richter Ronald
3. April 2019 14:23

eine schöne Zeit die leider zu schnell vorbei ist

Marco
17. April 2019 3:38

Namaste,
Ich hatte dann etwas mehr Glück. Direkt neben der Straße haben wir einen Bären gesehen, wenig später ein Nas­horn im Wasser und dann an dem Teich, wo die Lotus­pflanzen zu sehen waren. Auch Horn­vögel waren oft zu sehen. Hat mir alles sehr gefallen.

Lg

Claudia Lämmerhirt
8. September 2019 2:54

Mir per­sön­lich ist es unbe­greif­lich ‚wie man nach kathmandu ziehen kann. Seit zwei Wochen fahren wir quer durch Nepal und ich war anfangs völlig traurig und erschlagen über das Leid der tau­senden von Stra­ßen­hunden , die weder krank noch gesund Auf­merk­sam­keit oder pas­sendes Futter bekommen. Die rie­sigen Müll­berge schwimmen in Flüssen und bäumen sich auf wohin das Auge reicht. Ein Besuch im chitwan Natio­nal­park gab mir dann den Rest, als auf einer Ele­fan­den­sa­fari ein Ele­fant mit dem Haken mal­t­re­diert Wurde , so dass seine Schreie laut durch den Dschungel drangen. In der Ele­fan­den­auf­zucht­s­sta­tion werden die for­dern Beine der Tiere mit… Read more »