Auswanderer Kathmandu Nepal

Ankunft am Flughafen in Kathmandu: Ich lebe jetzt in Nepal

10. April 2019
In den Gassen von Patan, Nepal

Zuletzt aktualisiert am 9. Dezember 2021 um 16:23

Tschüss, Komfortzone! Im März 2019 habe ich alle Zelte abgebrochen und bin nach Nepal umgezogen. Allerhand Herausforderungen hat die Entscheidung mir schon beschert – angefangen bei der Ankunft am Flughafen Kathmandu.


Wenn ich nach Nepal ziehe, möchte ich keiner dieser Expats werden, die in einer Tour über alles meckern.“ Meine Worte. Im Brustton der Überzeugung habe ich sie vor ein paar Tagen zu meinem Freund gesagt. Er ist Nepalese und der Grund dafür, dass ich meiner Heimat einmal mehr den Rücken kehre. Gerade erst bin ich in Nepals Hauptstadt Kathmandu gelandet. Ich habe den Flughafen noch nicht einmal verlassen und meckere in einer Tour.

Flughafen Kathmandu: Landung im Chaos 

Völlig abgekämpft bin ich hier angekommen, kein Wunder bei der turbulenten Anreise: Von Luftloch zu Luftloch habe ich dem Fliegen für die nächste Zeit ein bisschen entschlossener abgeschworen. Als hätte das nicht gereicht, zog sich die Landung in Kathmandu auf Nerven zerfetzende Weise in die Länge.

Tribhuvan International Airport, der Flughafen von Kathmandu

Der Tribhuvan International Airport ist bislang Nepals einziger internationaler Flughafen

Und jetzt gibt mir das Chaos am Tribhuvan International Airport den letzten Rest: Seit mehr als einer Stunde warte ich in der Ankunftshalle am Kofferband auf meine Sachen, schon zweimal hat mir jemand seinen verdammten Gepäckwagen in die Hacken geschoben, ständig drängelt sich jemand an mir vorbei. Die Klappe in der braunen Wand spuckt inzwischen vor allem abenteuerlich verschnürte Pakete und Flachbildfernseher statt Koffer und Taschen aufs Band. Von meinem Gepäck fehlt noch immer jede Spur. Von dem vieler anderer Fluggäste auch. Wenn ich mich umsehe, schaue ich in ratlose Gesichter und angestrengt suchende Augen.

Plakat am Tribhuvan Airport dem Flughafen Kathmandu

Vielleicht das Schönste, was der Flughafen Kathmandu zu bieten hat

So schlimm wie diesmal war es noch nie“, tottere ich ins Telefon, als mein Freund anruft. Er kann mich nicht abholen, weil er arbeiten muss. Während wir sprechen, bleibt mein Blick an der Müllecke direkt neben dem Kofferband hängen – ein imposanter Haufen aus Pappkartons und Plastiktüten, den man so auch nicht an jedem Flughafen zu sehen bekommt. Ebenso wenig wie die verdreckten Toiletten, mit denen Nepal seine Gäste hier empfängt, oder die staubigen Kommoden und zerschlissenen Sessel, die hier, warum auch immer, unnütz in der Gegend rumstehen. „Das ist kein Flughafen, das ist eine Zumutung“, rede ich mich in der lärmenden Halle in Rage.

 Tribhuvan Airport: Nepals einziger internationaler Flughafen

Schon bei meiner ersten Reise nach Nepal hat mich der Tribhuvan International Airport, ein schmuckloser Kasten aus braunem Mauerwerk, an ein Schulgebäude erinnert. Wie schlimm es um ihn steht, wird mir erst jetzt so richtig klar. Wir haben Anfang März, die erste von zwei Reise-Hauptsaisons beginnt in diesen Tagen und der Flughafen in Kathmandu ist jetzt schon heillos überlastet. Fast eine Stunde lang ist mein Flugzeug über Nepals Hauptstadt umhergekreist, bis die Landebahn – die einzige hier – frei war. Das ist schon länger an der Tagesordnung, finde ich später heraus. Maschinen, die zu viele Warteschleifen fliegen, drehen schlussendlich auch gern mal nach Delhi ab. Das blieb mir zum Glück erspart.

Von Minute zu Minute belagern mehr Menschen die drei Kofferbänder, unschlüssig, auf welchem wohl mit ihrem Gepäck zu rechnen ist. Über Lautsprecher bittet ein nervös klingender Mann die frisch eingetroffenen Passagiere, die nun auch zur Kofferausgabe drängen, um Geduld: Für sie ist leider noch kein Gepäckband frei. Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten nehme ich meinen Koffer und meine Reisetasche entgegen und hieve sie über verkeilte Gepäckwagen hinweg in Richtung Ausgang. Kurz vom Ziel wird mein Handgepäck durchleuchtet, Sinn und Zweck der Kontrolle erschließen sich mir nicht. Noch einmal anstehen, noch einmal Gedrängel, und kaum habe ich meinen Rucksack wieder aufgesetzt, reden Taxifahrer auf mich ein. Als ich den Flughafen von Kathmandu verlasse, bin ich einem Schreikrampf nah.

Leben in Nepal: Hallo, Herausforderung!

So ist mein Leben in Nepal schon am ersten Tag das, was ich von ihm erwartet und zugleich befürchtet habe: der größte Schritt hinaus aus meiner Komfortzone, den ich je gegangen bin. Eine echte Herausforderung. Eine, an der ich hoffentlich wachse, statt an ihr zu verzweifeln.

In den kommenden Wochen kann ich täglich üben. Von Deutschland in eines der ärmsten Länder der Welt zu ziehen, fühlt sich in vielerlei Hinsicht wie eine Reise in die Vergangenheit an. Wir kochen mit Gas und wenn es unbedingt sein müsste, würden wir auch mit Gas heizen. Bevor wir duschen, stellen wir den Boiler an, nicht immer ist das Wasser danach auch wirklich warm. Ein paar Türen in unserer schönen Wohnung lassen sich nicht richtig zuziehen, bei den doppelten Fenstern reicht ein kleiner Schubs, schon lösen sich die Riegel, mit denen man man sie schließt, wieder aus ihren Halterungen. Klopapier gehört nicht ins Klo, sondern in den Badmülleimer, weil die Rohre sonst verstopfen.

Fenster in Nepal

An all diese Dinge muss ich mich gewöhnen. Genau wie an Stromausfälle von unterschiedlicher Dauer, die es meist genau dann gibt, wenn ich gerade die Waschmaschine angestellt oder zum Arbeiten unter der hellsten Lampe in der Wohnung Platz genommen habe. Nicht nur einmal rege ich mich darüber auf und komme mir auf der Stelle verwöhnt und ignorant vor.

Eine Woche lang spielt mein Darm verrückt und ich habe auf nichts Appetit. So lerne ich, dass ich die Schärfe vieler nepalesischer Gerichte auf Dauer nicht vertrage und dass ich Frischmilch grundsätzlich erst abkochen muss. Trinkwasser auch, wenn’s geht. Ich finde eine Kakerlake in unserer Wohnung, werde panisch, erzähle Freunden davon und höre dann von allen Seiten, dass sich das hier kaum vermeiden lässt.

Kathmandu: Schmale Wege, dicke Luft

Aber nur wenig verlangt mir so viel ab wie der Verkehr. Brachial schärft er alle meine Sinne. Es gibt keine Ampeln, an den Kreuzungen stehen stattdessen Polizisten. Mit Glück stoppen sie die heranrauschenden Autos, Motorräder, Roller und Fahrräder und winken einen herüber, wenn man die Straßenseite wechseln will. Wenn nicht, wartet man, bis man sich anderen Passanten anschließen kann. Will dann einfach niemand dazustoßen, heißt es: Arme in Richtung der Fahrzeuge ausstrecken und entschlossen einen Fuß vor den anderen auf die Fahrbahn setzen. Von Mal zu Mal gelingt mir das besser.

Sehenswürdigkeiten in Kathmandu und mehr: Verkehrspolizist

Als Fußgängerin habe ich es in Kathmandu nicht leicht. Die Bürgersteige sind meist schmal, uneben und schlecht beleuchtet, manchmal steht ein breiter Pfeiler mitten im Weg oder es hängen dicke Kabel bis fast zur Erde durch, über die man steigen oder denen man ausweichen muss. Manchmal endet der Gehweg abrupt mit einer hohen Stufe. Also läuft man auf der Straße, während einem permanent Motorräder entgegenbrettern oder sich von hinten, mit Vorliebe auch direkt neben einem, durch lautes Hupen bemerkbar machen. In den ersten Wochen zische ich nicht nur einem Fahrer deutsche Schimpfwörter hinterher.

Vier Wochen ziehen ins Land und allmählich kostet der Alltag mich nicht mehr ganz so viel Energie.

Nepals Hauptstadt Kathmandu: Man gewöhnt sich an alles

Irgendwann ist es keine große Sache mehr, meine Atemschutzmaske zu tragen, weil die Luft hier miserabel ist: Staub fliegt umher, überall werden Müllhaufen verbrannt und Maiskolben geröstet. Irgendwann höre ich auf, mich zu ärgern, dass ich täglich von Neuem eine Schicht Dreck von Schuhen und Hosenbeinen bürsten muss. Irgendwann mache ich keinen Bogen mehr um Kühe und ihre Kälber, die plötzlich mitten im Weg vor mir stehen. Irgendwann filme ich auch nicht mehr jeden Affen, der an Kabeln herumturnt, sondern nur noch jeden zweiten.

Kuh in Lalitpur

Kühe kommen einem in Kathmandu häufig entgegen

Und ganz allmählich fange ich an, mein neues Leben in Nepal zu genießen. Auf der Dachterrasse unserer Wohnung setze ich mich manchmal in die Sonne, dort oben haben wir einen großartigen Ausblick auf Kathmandu. Wir können Swayambunath, den Affentempel, in der Ferne sehen und an ganz klaren Tagen die Gipfel des Himalayas am Horizont.

So oft wie möglich erlaufe ich mir ein Stückchen mehr von Lalitpur, der ruhigeren Stadt südlich von Kathmandu, in der wir leben. Sie grenzt direkt an die Hauptstadt und nirgendwo wohnen mehr Expats als hier. Gleich neben Sanepa, unserem Stadtteil, liegt das Szene-Viertel Jahmsikhel mit seinen begrünten Wohnstraßen und seinen schicken Restaurants und Cafés, in denen es regelmäßig Livemusik gibt. Viele haben Terassen – kleine Oasen, in denen jetzt im Frühling, da die Luft allmählich milder wird, sogar verhaltene Urlaubsgefühle in mir aufkommen.

Leben in Nepal: Kathmandu ist einzigartig 

Inzwischen stoße ich jeden Tag auf Dinge, die Kathmandu einzigartig machen. Schon bei meinem ersten Besuch haben sie mich fasziniert: die allgegenwärtigen Tempel, von riesengroß bis mini, mit Götterfiguren aus Stein vor den Eingängen, die mit grünem, pinkem und gelbem Farbpulver beschmiert sind.

Tempel am Ason Bazaar, Kathmandu

Tempel am Ason Bazaar in Kathmandu

Das Klingeln der Glöckchen morgens und abends, mit denen Hindus beim Gebet die Götter wecken. Orange umhüllte Sadhus mit weiß geschminkten Gesichtern, die einem ab und zu auf der Straße entgegenkommen. Die Bollywood-Musik, die aus Taxis und Geschäften dudelt. Der Duft von Jasmin in der Luft in ruhigen Nebenstraßen. Die winzigen Lebensmittelläden mit Gemüseauslage vor der Tür, die unzähligen Restaurants mit allem, was man sich nur wünschen kann, die einfachen Buden mit nepalesischer Küche, in denen die Köchinnen mit dem Topf zum Tisch kommen und großzügig nachfüllen. Die Schönheit so vieler Hausfassaden mit ihren aufwändig geschnitzten Türen und Fensterrahmen. Die dicken Ketten aus orange leuchtenden Ringelblumen, die die Hauseingänge schmücken. Die Saris, Kurtas und Schals der Frauen in Knallfarben. Die Gebetsflaggen, die an den Tempeln  und über den Straßen im Wind flattern. Und jeden Tag weckt Kathmandu meine Neugier noch ein bisschen mehr.

Stück für Stück richte ich mich ein in meinem neuen Leben in Nepal. Und langsam wird’s gemütlich hier, außerhalb der Komfortzone.


Flughafen Kathmandu: der teuerste der Welt

Ist Euch schon aufgefallen, dass Flüge nach und von Kathmandu sehr viel teurer sind als es bei anderen südsiatischen Destinationen der Fall ist? Und dass immer weniger europäische Airlines den Flughafen Kathmandu überhaupt anfliegen? Dafür gibt es einen einfachen Grund: Der Tribhuvan International Airport ist der teuerste der Welt, was sowohl diverse Gebühren am Boden, Parken etwa, als auch den Treibstoff für die Flugzeuge anbelangt. Zum Vergleich: In Delhi, Indien, kostete der Treibstoff pro Kiloliter im Jahr 2019 nach einer Erhebung der Zeitung „Nepali Times“ 525 US-Dollar, am Flughafen von Kathmandu hingegen 1,050 US-Dollar, also doppelt so viel. Viele Airlines ärgern sich über die hohen Preise und das Missverhältnis von Preis und Leistung. „Kathmandu ist von allen Flughäfen in unserem weltweiten Netzwerk der teuerste, und dennoch bietet er den schlechtesten Service und die schwächste Infrastruktur“, sagte eine anonyme Quelle gegenüber „Nepali Times“.

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43 Comments
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10. April 2019 20:50

Liebe Susanne, wow, das kann ich mir gut vorstellen, dass es etwas dauert, bis man sich an das Leben in Kathmandu gewöhnt hat. Ich war ja nur ein paar Wochen auf Rundreise vor Ort. An den Verkehr kann ich mich gut erinnern. Mein Mann sieht schlecht und es war sehr schwer, mit ihm über heil über die Straßen zu kommen.  Wir waren im Dezember in Nepal. Das Wetter war klar und die Luft wohl besser als sonst schon einmal im Jahr. Ich kann mich erinnern, das trotzdem alles verstaubt war, selbst die Blätter mancher Bäume am Straßenrand. Chaos am Flughafen… Read more »

11. April 2019 12:25

Wahnsinn, das klingt nach einem sehr aufregenden neuen Lebensabschnitt! Nepal interessiert mich auch sehr. Alles Gute für den Neustart in der neuen Heimat!
Tatiana

Mithilesh Shah
12. April 2019 18:54

Hallo Susanne, ich gehöre auch zu den Auswanderern.. nur in die andere Richtung. Von Nepal in die Komfortzone. Mit 18 bin ich nach Deutschland gekommen und lebe hier seit 20 Jahren. Als ich dein Blog gelesen habe, musste ich oft schmunzeln, manchmal aber auch als geborener Nepalese schämen. Letztendlich hat sich in den letzten zwanzig Jahren in Nepal/ Kathmandu nicht viel geändert… außer, dass es viel chaotischer und dreckiger geworden ist . Aber die Nepalesen (zumindest die Meisten) haben immer noch eine herzlich willkommene Kultur, sind immer noch sehr gastfreundlich und hilfsbereit.. außer die Taxifahrer am Flughafen. Wobei wollen sie… Read more »

14. April 2019 18:23

Na hoppla. Da war ja einiges los. Du hast deine Komfortzone aber ohne Netz und doppelten Boden verlassen. Meine Hochachtung.
Neben den armen Verhältnissen kommt auch noch die fremde Kultur dazu. Hoffentlich kann die Liebe alles aufwiegen.

Alles Gute für das neue Leben.
Liane

basant (jib)
15. April 2019 16:43

Wow, Dein Blog gefällt mir. Obwohl ich nicht alle wörter verstanden habe, habe ich das Kontext ganz gut verstanden. Danke schön für dieses Blog. Mach so weiter!

15. April 2019 17:26

Meine Liebe, oje. Ojeoje. Kathmandu wird Dich für Deutschland versauen, ich sehe das eindeutig kommen.
Wunderbar geschrieben!
Liebe Grüße rüber ans andere Ende
/inka

Bianca
19. April 2019 14:51

Liebe Susanne!
Ich freue mich sehr für dich und deinen neuen Lebensabschnitt in Nepal. Bereichere uns weiterhin mit interessanten Infos aus Nepal.
Liebe Grüsse aus New York City!
Bianca

Bea
27. April 2019 7:06

Danke für diesen tollen Blog. Macht weiter so.

9. Mai 2019 10:08

Super interessant zu lesen. Ich war im letzten Jahr in Nepal. Erst in Mustang, in den kleinen Dörfern, bei Einheimischen und danach in Kathmandu. Mich hat die Stadt erschlagen. Auch wenn ich durch Indien schon Erfahrung mit dem verrückten Verkehr, Kühen, Müll und Elend hatte, war Kathmandu noch mal ne ganz andere Nummer. Leider hat mich ein Virus fast fünf Tage lang ausgeknockt und damit hatte ich keine Zeit mehr, der Stadt eine richtige Chance zu geben. Am Ende war ich nur noch froh in den Flieger zu steigen. Vielleicht lasse ich mich bei der nächsten Nepal-Reise doch noch mal… Read more »

26. Mai 2019 21:29

Jaja, das sind wohl die normalen ersten Tage, wenn man von Deutschland in ein Entwicklungsland auswandert. Viele Schilderungen von den Umständen habe ich da wieder erkannt. ;-)
ich hoffe aber, du fühlst dich mittlerweile wohl. Nach einer Zeit kommt man dann ja in der Regel dazu, die spannenden Dinge des Landes zu entdecken.
Viel Spaß jeden Fall in Nepal - und eine glückliche und erfüllte Zeit. :-)
LG aus Santo Domingo
Chris

Christian Wiemann
18. Juni 2019 18:42

Sehr interessant sie haben es gut beschrieben ist als Europäer nicht so einfach. Ich sage immer das darf man nicht so deutsch sehen. Ich finde gut das sie diesen Schritt wagen. Ich persönlich habe schon viel gelesen über Nepal und es erstaunlich wie die Menschen sich dort so durchschlagen. Ich wünsche ihnen viel Erfolg in diesem wunderbaren Land. Mfg Christian Wiemann

Michael Schmädicke
18. Juni 2019 19:21

War vor 2 Jahren zwei mal in Nepal. Bin immer noch begeistert. Aber weniger von KTM. Zu schmutzig, zu schlechte Luft,zu viele Touries.Auch sind die Menschen in KTM schon etwas ” zivilisationsversaut “.Aber in Orten weiter weg , mit kaum Touristen , ist Nepal das schönste Land mit den nettesten und ehrlichsten und zuverlässigsten Menschen das ich von vielen Ländern je kennengelernt habe. Ich hoffe es klappt und ich darf zum Jahreswechsel wieder für längere Zeit da sein. Natürlich ist Trakking zum Annapurna und Everestbasecamp und Paragliding bei Pokhara auch toll.micha.

Ruth Doster
18. Juni 2019 19:49

????schön das Du uns teilnehmen lässt

Mandy
26. September 2019 9:34

Hallo Susanne, ich habe jetzt begeistert deinen Bericht über Kathmandu gelesen. Chapeau. …Du schreibst sehr toll und ich bewundere deinen Mut in so einem exotischen Land zu leben. Das macht mir gerade bewusst, wie ruhig und komfortabel wir hier in Greifswald eigentlich leben und wir trotzdem manchmal meckern.
Aber um um eins beneide ich dich wirklich . …Affen, die überall umher springen, hätte ich hier auch gerne ? zwinker. ..
Liebe Grüße aus Neuenkirchen von Mandy

8. Dezember 2019 19:00

Hallo Susanne, so ein Ausbruch aus der Komfortzone ist nicht einfach, vor allem nicht, wenn man sofort in einen so krassen Gegensatz schlittert. Oh ja, an den Verkehr dort kann ich mich noch genau erinnern, und doch hatte das Chaos irgendwie System. So anstrengend die Stadt auch war, so faszinierend war sie auch und das, was mir am meisten hängen geblieben ist, ist tatsächlich der Durbar Square von Kathmandu. Doch auch die kleinen Gassen und diese große Spiritualität der Menschen dort. Es ist immer Zeit für ein kleines Gebet, für ein kurzes Inne-halten, egal, wie stressig der Alltag auch sein… Read more »

Kevin
5. Januar 2020 21:23

Genau sowas habe ich gesucht. Erst mal viel Spaß in Kathmandu und Genieße den Chaos dorten ?. Also Ich bin mit einer nepali Frau verheiratet (4 Jahre schon) und wir fliegen jedes Jahr nach Kathmandu um meine Schwiegereltern zu besuchen. In Zukunft möchten wir auch in Nepal leben. Meine Frage an dich ist es schwer ein unbefristete Visum zu bekommen oder gibt es verschiedene Arten an Visum? 

Würde mich freuen über eine Antwort

Liebe Grüße

Kevin
6. Januar 2020 8:25
Reply to  Susanne

Danke für deine schnelle Antwort. Ich benutze kein facebook dann müsste ich mich beim Auswärtiges Amt informieren. Wie ist es für dich nach fast einem Jahr in Nepal zu leben? Hast du auch Kontakt zu andere Auswanderer? Wie lange hast du noch vor in Nepal zu bleiben?

Grüße

Dario Cameron Wirtz
11. Januar 2021 16:23
Reply to  Kevin

Es ist so dass wenn man einen Unbefristeten Visum von Nepal haben will, dass man entweder dort schon eine Arbeit und eine Wohnung haben muss, um das Visum zu bekommen oder (ich weiß, des klingt bescheuert) man muss in Nepal 100.000 Euro ausgegeben haben um das Visum zu bekommen

Katrin
21. Februar 2020 15:01

Hallo liebe Susanne, es hat mir gerade eine große Freude bereitet deinen Blog zu lesen! Meine Tochter lebte einige Jahre in Nepal, hauptsächlich in Kathmandu und Patan. Dadurch bin ich in die glückliche Lage gekommen, das Land nicht nur rein touristisch kennenlernen zu können. Deine Ankunft in Kathmandu hat mich natürlich an meine häufigen Landungen dort erinnert. Aber jedesmal hat die Spannung auf Land und Kind den Stress schnell vergessen lassen. Diese „sinnvolle“ Handgepäck- Durchleuchtung mit vorherigem Anstehen hatten wir nur im letzten Jahr Weihnachten 2017 erlebt. Wir sind extra nur mit Handgepäck gereist, um gleich zum Taxi durchrauschen zu können. Aber… Read more »

Victoria
10. März 2020 19:03

Liebe Susanne,

Es freut mich für dich, dass du dich an die Stadt gewöhnt und eingelebt hast. Ich war letztes Jahr in Nepal Kathmandu und in Pokhara unterwegs. Seitdem lässt mich dieses Land gedanklich nicht mehr los. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich sogar gerne dort auswandern möchte. Nur finde ich es schwierig Infos zu bekommen. Und ich habe gelesen, dass es sehr schwer ist dort auszuwandern. Aber dennoch werde ich dran bleiben und mein Glück versuchen. 

Liebe Grüße nach Nepal
Victoria

Christian
21. März 2020 21:24

Wirklich super was sie sich zutrauen. Ich werde am 01.10.2020 nach Kathmandu fliegen insofern das mit den Corona Virus bei uns in Deutschland vorbei ist. Dann mache ich eine Trekking Tour u.a zum Mount Everest base camp. Insgesamt bin ich 18 Tage mit einer Reisegruppe unterwegs. Drei Tage in Kathmandu vielleicht können wir uns ja Mal treffen würde mich wirklich sehr freuen,ich bewundere wirklich ihren Mut. Ich wünsche noch viele schöne Tage in Nepal MFG Christian Wiemann

Christian
28. März 2020 18:58
Reply to  Susanne

Danke für die ausführliche Nachricht, schauen wir Mal was noch alles so kommt. Ich hoffe es wird alles gut. Ein schönen Abend. LG Christian Wiemann