Auswanderer Menschen

Fin­nisch-Lapp­land: 35 Kilo­meter für einen Liter Milch

30. August 2015
Neues Leben in Lappland: Marion mit ihren Huskys

Zuletzt aktua­li­siert am 17. Februar 2020 um 14:09

Vor vier­ein­halb Jahren ließ Marion (45) von einem Tag auf den anderen alles hinter sich. Heute führt sie ein sehr viel ein­fa­cheres, glück­li­cheres Leben im fin­ni­schen Teil von Lapp­land – und ist stolze Besit­zerin zweier Hus­ky­damen. Hier erzählt die Aus­wan­derin ihre Geschichte. Dazu: Infos über Lapp­land und Fin­nisch-Lapp­land sowie aus­ge­wählte Link-Tipps für deine Reise in den hohen Norden.


Aus­wan­dern nach Fin­nisch-Lapp­land: Marions Geschichte

Als ich Deutsch­land vor vier­ein­halb Jahren ver­ließ, bin ich ein­fach davon­ge­laufen. Flucht nach vorn. Damals habe ich keine andere Mög­lich­keit gesehen.

Ich war Rechts­an­wältin und hatte gemeinsam mit einem Kol­legen eine Kanzlei in Mar­burg. Die letzten zwei Jahre ging es mir nicht gut. Ich litt an einer Ess­stö­rung und trieb extrem viel Sport. Vor der Arbeit ging ich joggen, in der Mit­tags­pause noch mal und spät abends trai­nierte ich noch im Fit­ness­studio. Ein Zwang, es ging nicht ohne.

Die Kanzlei lief gut, wir ver­traten Arbeit­geber und bekamen ständig Auf­träge. Aber von Jahr zu Jahr hin­ter­fragte ich immer mehr, was wir da eigent­lich taten. Etwa wenn Fir­men­chefs, die Autos im Wert von 300.000 Euro fuhren, den mick­rigen Stun­den­lohn ihrer Ange­stellten um zehn Cent senken wollten und wir ihnen den Betriebsrat vom Hals halten sollten. Dazu der Stress. Im Kopf hatte ich nie frei.

Ich bin ein sehr gläu­biger Mensch und fuhr an den Wochen­enden immer häu­figer in ein Bene­dik­ti­ne­rin­nen­kloster in der Nähe von Fulda. Die feste Tages­struktur, die regel­mä­ßigen Gebete und die Ruhe im Kloster gaben mir Halt in dieser Zeit. Außerdem taten mir die Gespräche mit den Schwes­tern gut. End­lich hörte mir mal jemand zu.

Leben in Lapp­land: Die Wei­chen sind gestellt

Den­noch ging es mir bald so schlecht, dass ich mich sechs Wochen lang sta­tionär wegen Depres­sionen behan­deln lassen musste. Das war der Zeit­punkt, an dem mein Leben begann, sich um 180 Grad zu drehen. Nach meiner Ent­las­sung fuhr ich in den Urlaub in den fin­ni­schen Teil von Lapp­land. Da war ich zuvor schon mal gewesen und hatte mich unglaub­lich wohl gefühlt. Ich hatte eines Abends auf dem zuge­fro­renen Ina­risee gestanden, die Stille auf­ge­sogen und den Anblick der Polar­lichter am Hori­zont genossen, der in der Däm­me­rung rosa-vio­lett leuch­tete. „Was machst Du nur mit Deinem Leben?“, hatte ich mich in diesem Moment gefragt, „soll das wirk­lich alles sein?“

Diesmal brachte ich aus Finn­land nicht nur Fragen, son­dern auch Ant­worten mit. Ich konnte kei­nes­falls wei­ter­ma­chen wie bisher. Inner­halb von drei Wochen kün­digte ich meine Woh­nung, ver­schenkte meine Sachen, ver­ließ die Kanzlei. Ich lud mein Auto voll mit ein paar Kisten und brach im Februar 2011 auf in mein neues Leben. In Lapp­land.

Fin­nisch-Lapp­land: Beruf­li­cher Neu­start am Polar­kreis

IMG_9279In den ersten Monaten half ich gegen Kost und Logis in einem Hotel aus, das fin­ni­sche Freunde gerade gekauft hatten. Ich putzte und holte Gäste vom Flug­hafen ab. Und fünf Wochen nach meiner Ankunft ver­liebte ich mich in den Haus­meister des Hotels. Martti ist bis heute mein Lebens­ge­fährte. Im Juni zog ich bei ihm ein.

Wir leben in einem Haus am See, dem Menes­järvi, in fast völ­liger Abge­schie­den­heit. Der See gehört zur Gemeinde Inari, in der Ren­tiere gezüchtet werden. Auf unserer Ufer­seite stehen noch vier andere Häuser, zwi­schen ihnen liegen jeweils etwa 500 Meter. Ansonsten gibt es hier oben nur Wald und eine Straße nach Norden oder Süden. Zum Ein­kaufen muss ich 35 Kilo­meter pro Strecke fahren, selbst für einen Liter Milch.

Gele­gent­lich wün­sche ich mir schon etwas mehr Gesel­lig­keit. Eine Rad­tour mit Freunden und danach in den Bier­garten – solche Dinge. In Deutsch­land hatte ich einen großen Freun­des­kreis und war abends kaum je zu Hause. Hier in Lapp­land haben wir nur zu einem älteren Ehe­paar viel Kon­takt, das in der Nähe wohnt.

Marion liebt den Winter – und ihr neues Leben in Finn­land

Trotzdem bin ich sehr glück­lich. Die Natur, das Licht, die Luft sind ein­malig. Im Winter reflek­tiert der Schnee so stark, dass man nachts ohne künst­liche Beleuch­tung Zei­tung lesen kann. Ich mag diese Jah­res­zeit, ich war immer schon ein Win­ter­mensch. Es können schon mal minus 30 Grad werden, aber das macht mir nichts aus. Wir haben zu Hause immer viele Kerzen an und machen es uns gemüt­lich. Meine Mutter und meine Schwester waren skep­tisch, aber seit sie mich mal im Winter hier in Fin­nisch-Lapp­land besucht und die klaren Nächte mit Nord­lich­tern erlebt haben, wissen auch sie, wie wun­der­schön es trotz der Kälte ist.

Sobald ich mal in einem grö­ßeren Ort bin, sehne ich mich nach unserem Haus. Und nach unseren Hunden. Hier in Finn­land habe ich mir einen Traum erfüllt: Gleich im ersten Sommer holten wir die Husky-Hündin Emmi zu uns, acht Monate später folgte ihre Halb­schwester Nelli. Hunde zu haben, gehört zu den schönsten Erfah­rungen meines Lebens, das ist mit keiner anderen Bezie­hung ver­gleichbar. Hunde lieben einen bedin­gungslos. Wir sind ganz viel mit den Tieren draußen, im Winter lassen wir uns auf Skiern von ihnen ziehen oder spannen sie vor das Schnee­mobil, im Sommer fahren wir mit ihnen Rad.

Finnisch-Lappland: Skilaufen mit Huskys

Mit den Hunden draußen sein: Das gehört in Fin­nisch-Lapp­land zu Marions Alltag

Finnisch-Lappland: Marion liebt ihr neues Leben im hohen Norden

Die Natur im fin­ni­schen Teil von Lapp­land begeis­tert die Aus­wan­derin immer wieder aufs Neue

Mein Leben hat sich auch beruf­lich völlig ver­än­dert. In Finn­land gibt es ein tolles drei­jäh­riges Ein­glie­de­rungs­pro­gramm. Acht Monate lang habe ich in Rova­niemi einen Sprach­kurs gemacht und danach eine Aus­bil­dung zur Alten­pfle­gerin begonnen. Die Berufs­schulen sind kos­tenlos. Und dass man seinen Job auch später im Leben wech­selt, ist hier völlig normal. Die Menschen finden es eher seltsam, wenn jemand fünf­zehn Jahre lang das­selbe macht. Nur die Pen­delei ist etwas anstren­gend. Zur Berufs­schule muss ich jeden Tag 80 Kilo­meter nach Ivalo fahren.

Seit dem Sprach­kurs spreche ich nur noch Fin­nisch mit Martti. Die Sprache ist schwierig, man kann nicht ein­fach alles Wort für Wort über­setzen. Aber ich bin da sehr ehr­geizig, lese inzwi­schen fast nur noch fin­ni­sche Bücher.

Das Leben in Lapp­land hat Marion ver­än­dert

Ich führe ein viel ein­fa­cheres Leben als früher. Lebens­mittel sind in Fin­nisch-Lapp­land zwar sehr teuer, aber ansonsten brauche ich hier nicht viel Geld. Die Ein­wohner legen über­haupt keinen Wert auf teure, schöne Sachen. Läden gibt es kaum welche. Manchmal muss ich lachen beim Gedanken an die vielen Blusen und Kos­tüme, die ich früher bei der Arbeit getragen habe. Allein Hosen hatte ich sicher an die fünfzig! Hier haben sogar meine Lehrer an der Berufs­schule oft eine Woche lang den­selben, schon löch­rigen Pulli an.

Die Menschen schmeißen eben nichts weg. Man könnte ja ein kleines Teil noch brauchen, zum Bei­spiel eine Schraube, die zufällig woan­ders passt. Da der Weg zu den Geschäften so weit ist, lohnt sich das tat­säch­lich oft. In sol­chen Fällen helfen sich die Nach­barn immer aus. Und sie ver­trauen ein­ander. Hier oben schließen wir die Haus­türen so gut wie nie ab. Wenn Besuch kommt, klopft er kurz an und tritt schon im selben Moment ein. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Genau wie an die Tat­sache, dass man hier eher wenig redet. Dafür gilt das, was gesagt wird. Ein Finne sagt einer Frau am Anfang, dass er sie liebt, und dann ist das auch so.

Nächstes Jahr bin ich mit der Aus­bil­dung fertig. Ich kann mir vor­stellen, mich danach als Alten­pfle­gerin selbst­ständig zu machen. Viel­leicht kann ich auch eines Tages mit Über­set­zungen aus dem Fin­ni­schen mein Geld ver­dienen. Was auch immer kommt, ich bin guter Dinge. Ich fühle mich hier in meinem neuen Leben in Lapp­land zu Hause. Und tief im Inneren glaube ich, dass alles genau so kommen sollte.

Leben in Lappland: Marion auf einem Ausflug auf dem See

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Hin­ter­grund: Was ist eigent­lich „Lapp­land“?

Lapp­land ist eine Region im äußersten Norden von Europa, die sich über die Länder Nor­wegen, Schweden, Finn­land und Russ­land erstreckt. Lapp­land heißt „Sápmi“ in der Sprache der Samen, der (übri­gens ein­zigen) Urbe­völ­ke­rung Europas, die in dieser Region lebt. Die Bezeich­nung „Lappen“ für die skan­di­na­vi­schen Urein­wohner ist ver­altet und gilt als abwer­tend. Die Samen spre­chen ihre eigene Sprache – Samisch, wobei diese sich regional stark unter­scheidet. In jedem der vier Länder gibt es auch eine sami­sche Haupt­stadt: In Nor­wegen ist das Kau­tokeino, in Schweden Kiruna, in Finn­land Rova­niemi und in Russ­land Lowo­sero.

Heute leben schät­zungs­weise 80.000 Samen in Lapp­land, davon 50.000 in Nor­wegen, 20.000 in Schweden, min­des­tens 7000 in Finn­land und 2000 in Russ­land. Lange wurden die Urein­wohner Skan­di­na­viens dis­kri­mi­niert. Bis 1965 war es bei­spiels­weise an fin­ni­schen Schulen ver­boten, Samisch zu spre­chen. Inzwi­schen haben sich die Samen viele Rechte erkämpft, unter anderem gibt es heute Gesetze zur sprach­li­chen Gleich­be­rech­ti­gung. Zwar ist Lapp­land keine poli­tisch eigen­stän­dige Region und die Samen im jewei­ligen Sied­lungs­ge­biet eine Min­der­heit, sie werden aber durch das 1989 gegrün­dete Sami­sche Par­la­ment im nor­we­gi­schen Karasjok ver­treten. Die Ver­fas­sung spricht den Samen „kul­tu­relle Auto­nomie“ zu, das Par­la­ment stellt sicher, dass die Rechte der skan­di­na­vi­schen Urein­wohner gewahrt werden. (Mehr Zahlen und Infos zu den Samen gibt es  hier).

Lapp­land geo­gra­phisch: keine klare Abgren­zung

Die Abgren­zung Lapp­lands ist nicht ganz ein­deutig, weil die Region häufig eben nicht mit dem Sied­lungs­ge­biet der Samen gleich­ge­setzt wird. Übli­cher ist es, nur die jewei­ligen Gebiete nörd­lich des Polar­kreises als „Lapp­land“ zu bezeichnen. Dar­über hinaus meinen viele aus­schließ­lich die Land­schaft im Norden von Finn­land, wenn sie von Lapp­land spre­chen.

Gene­rell ist Lapp­land sehr dünn besie­delt und geprägt von extremem Klima, am selben Ort sind Tem­pe­ra­turen von minus dreißig bis plus dreißig Grad Cel­sius mög­lich.

 Lapp­land Urlaub: Win­terträume werden wahr

Fin­nisch-Lapp­land ist die nörd­lichste Land­schaft Finn­lands und war bis 2009 auch eine fin­ni­sche Pro­vinz. Sie umfasst das Gebiet des fin­ni­schen Teils Lapp­lands. Weniger als vier Pro­zent der Gesamt­be­völ­ke­rung Finn­lands leben hier, den Qua­drat­ki­lo­meter teilen sich gerade mal zwei Ein­wohner. Der Groß­teil der Region liegt nörd­lich des Polar­kreises, ihre größte Stadt ist Rova­niemi mit etwa 63.000 Ein­woh­nern.

Dass „Lapp­land“ und „Fin­nisch-Lapp­land“ oft syn­onym ver­wendet werden, liegt ver­mut­lich auch daran, dass Fin­nisch-Lapp­land, anders als bei­spiels­weise Schwe­disch-Lapp­land, tou­ris­tisch sehr gut erschlossen ist und stärker eigen­ständig ver­marktet wird. Bilder von Polar­lich­tern, Hun­de­schlitten-Touren, wun­der­vollen Schnee­land­schaften, Iglus mit Glas­dä­chern oder anderen spek­ta­ku­lären Unter­künften inmitten der ein­zig­ar­tigen, win­ter­li­chen Natur stammen daher über­wie­gend aus Fin­nisch-Lapp­land.

Und dann wäre da noch das Weih­nachts­mann­dorf nahe Rova­niemi, in dem Besucher:innen den Weih­nachts­mann per­sön­lich treffen können. Trotz eines Ber­su­cher­rück­gangs vor einigen Jahren ist der The­men­park am Polar­kreis einer der bedeu­tendsten Tou­ris­ten­ma­gneten der Region. Hier befindet sich auch das Haupt­postamt des Weih­nachts­mannes, an das eine halbe Mil­lion Kinder aus der ganzen Welt jedes Jahr ihre Weih­nachts­wün­sche addres­sieren und in dem Gäste sich einen spe­zi­ellen Post­stempel für ihre Weih­nachts­post abholen können. Im Weih­nachts­mann­dorf gibt es auch meh­rere Über­nach­tungs­mög­lich­keiten.

Link-Tipps für deinen Urlaub im hohen Norden

Leider war ich selbst noch nie vor Ort (Marion habe ich tele­fo­nisch inter­viewt), nichts­des­to­trotz habe ich hier ein paar Links zusam­men­ge­tragen, die dich inspi­rieren oder dir bei der Pla­nung deiner Reise nach Fin­nisch-Lapp­land helfen können.

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Liane

Das nenne ich einen sehr mutigen Schritt! Und er scheint der rich­tige gewesen zu sein.
So weit ent­fernt von allem anderem zu leben, ist sicher­lich eine Umstel­lung. Aber von diesen süßen zwei Hus­kies wird man bestimmt aus­rei­chend abge­lenkt :) Viel Glück auf deinem wei­teren Weg, Marion!

Nicole

Eine wun­der­bare Geschichte! Danke dafür :)

Alex

Wow, das ist wirk­lich ein mutiger Schritt. Großen Respekt dafür!
Es begeis­tert mich immer sehr und macht Mut zu lesen, dass Menschen, die sich für sich ent­scheiden, damit richtig lagen!

Eine tolle Geschichte über einen ganz mutigen Schritt in ein bes­seres Leben. Sowas kann nur moti­vieren!

Ramona

Wow, was für ein mutiger Schritt.
Eine ein­zige Ent­schei­dung kann ein ganzes Leben ver­än­dern.
Ich wünschte, ich hätte auch den Mut.

Liebe Grüße
Ramona

Tolle Geschichte und mein größten Respekt für deinen Mut dich aus deiner Unzu­frie­den­heit zu lösen. Dein Bei­spiel zeigt sicher­lich ganz vielen Frauen, dass nicht alles Gold ist was glänzt und das mäch­tige Türen nicht immer die rich­tigen sein müssen.

Weiter so!

Liebe Grüße,

Doris
http://www.mrsglobalicious.com

Laura

Toller Bei­trag!

Bütti

Hey Marion!!
Ich freue mich, wenn es Dir in Deinem neuen Leben so gut geht! Ich hoffe das bleibt so!
Liebe Grüße an Matthi!
Tolle Bilder, Tolle Fotos!
Bütti

Span­nend! Es gibt ein Lied einer ita­lie­ni­schen Gruppe — “Scap­pare”. “Scap­pare senza dire niente” — Abhauen, ohne etwas zu sagen. Das denke ich mir oft — ich glaube, jeder denkt sich das manchmal. Marion hat es ein­fach getan.

Es klingt span­nend und aben­teu­er­lich — aber ich weiß, ich würde ein­gehen wie eine Primel. Mein Flucht­punkt wäre wohl ein ganz anderer. Aber eigent­lich bin ich manchmal auch schon “geflüchtet”. Habe beschlossen, dass es so nicht wei­ter­gehen kann, habe gekün­digt und bin umge­zogen — in der Hoff­nung, dass ein neuer Impuls kam.

Schöner Bei­trag

Peter

Wow , toller Bericht , danke und viel­mehr bewun­dere ich den Schritt den du gemacht hast. Ich selbst stecke fest , möchte den Wohl­stand nicht ver­lieren aber im glei­chem Atemzug ein­fach nur leben. Die Bilder Sommer wie Winter ein Traum .… den man / frau auch …sich ein­fach nur erfüllen muss. Da ziehe ich den Hut vor dir. Alles liebe und die besten Wün­sche .…

Lars Stein

Super

mudu

Sehr schöne Geschichte. Ich stand ebenso auf dem zuge­fro­renen Ina­risee und mich zieht es seit dem auf magi­sche Weise zurück in den Norden. Ich habe dort auf einer Party zusammen mit 8 Menschen minu­ten­lang geschwiegen und alle strahlten dabei eine tiefe innere Zufrie­den­heit aus. Die Kon­zen­tra­tion auf das Wesent­liche ver­bunden mit der wun­der­schönen Land­schaft geben soviel Energie. Viel­leicht gehe ich den selben Schritt.